In einer WG in Belfast haben die Freundinnen Maggie, Harley und Róise ihre wilden Zwanziger erlebt. Doch nach dem schrecklichen Verlust ihrer Freundin Lydia droht die Freundschaft zu zerbrechen. »Weird Girls« ist eine bittersüße Geschichte darüber, dass das Leben nicht rosarot ist, aber echte Freundinnen immer füreinander da sind. Gráinne O’Hare stammt ursprünglich aus Belfast und ist derzeit Doktorandin der englischen Literatur mit Schwerpunkt auf dem 18. Jahrhundert. »Weird Girls« ist ihr Debütroman.
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Weird Girls
von Gráinne O'Hare, Anna-Nina Kroll
In einer WG in Belfast haben die Freundinnen Maggie, Harley und Róise ihre wilden Zwanziger erlebt. Doch nach dem schrecklichen Verlust ihrer Freundin Lydia droht die Freundschaft zu zerbrechen. »Weird Girls« ist eine bittersüße Geschichte darüber, dass das Leben nicht rosarot ist, aber echte Freundinnen immer füreinander da sind. Gráinne O’Hare stammt ursprünglich aus Belfast und ist derzeit Doktorandin der englischen Literatur mit Schwerpunkt auf dem 18. Jahrhundert. »Weird Girls« ist ihr Debütroman.
Aktuelle Rezensionen(10)
Ich bin grundsätzlich großer Fan von Geschichten von Frauen über die Lebensrealitäten von Frauen – vor allem in ihren 20ern und 30ern. Um so ein Buch schreiben zu können, braucht man allerdings eine starke Handlung oder starke Charaktere, starke Worte, spannende Persönlichkeiten. All das hat dieses Buch nicht. Man wird nicht spannend oder mystisch, nur weil man Drogen nimmt, viel Alkohol trinkt und Bindungsängste hat. Abgesehen von dem geilen Cover hat dieses Buch leider absolut keine Tiefe.
Absolut reale Erzählung. Es darf einen natürlich enttäuschen, dass hier viel mit Drogen kompensiert wird, aber vielleicht sollte wir nicht vergessen, dass das definitiv Realität ist. Mit diesem Buch habe ich einen Querschnitt durch die Geschichten vieler Frauen erlebt und mich ebenfalls sehr verstanden gefühlt. Es bleibt nicht nur das Gefühl einer Party zurück, sondern auch ein Versuch mit Wut, Verlust und Streit klarzukommen. Dass das nie perfekt laufen kann, macht es nur lebensnah. Freund*innenschaft wird hier groß geschrieben, vor allem weil es viele Konflikte gibt.
Ich habe die Protagonistinnen mit all ihren Macken so ins Herz geschlossen und mit jeder einzelnen so mitgefühlt. Ende Zwanzig zu sein ist ne Journey, aber die Girlhood, die sie untereinander haben, bringt sie da durch.
„Weird Girls“ ist leider genauso weird, wie der Titel vermuten lässt. Die Geschichte einer Dreierfreundschaft Ende 20/Anfang 30 hätte eigentlich viel Potenzial gehabt, aber für mich wurden die spannenden und tieferen Themen ständig mit Alkohol und Drogen überlagert. Selten ein Buch gelesen, in dem Drogen so präsent sind. Insgesamt hat es mich eher enttäuscht.🤨
Weird Girls beginnt an einem emotionalen Punkt: Eine Frau aus einer WG und Freundinnengruppe stirbt und das Buch begleitet die Frauen, die zurückbleiben. Dabei geht es um Themen wie Freundinnenschaft, Trauer, Verlust, Liebe und Selbstfindung. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was ich grundsätzlich sehr mag. Beim Hörbuch fand ich die Wechsel allerdings manchmal etwas verwirrend. Was mich etwas enttäuscht hat: Obwohl Freundinnenschaft und der Verlust einer Freundin im Mittelpunkt stehen, hatte ich oft das Gefühl, dass die emotionalen Beziehungen zwischen den Frauen eher im Hintergrund bleiben. Stattdessen geht es viel um Partys, Drogen, Beziehungen und One-Night-Stands. Das passt zwar zu den Figuren und ihrer Lebensphase, mir hat dadurch aber etwas die emotionale Tiefe gefehlt. Insgesamt fand ich die Grundidee des Buches interessant und die Themen haben mich angesprochen. Wirklich berührt hat mich die Geschichte aber nicht, weil ich zu den Figuren emotional nicht so richtig Zugang gefunden habe. Für mich war es deshalb ein solides Buch, das sein Potenzial nicht ganz ausgeschöpft hat.