3.2

Striker

von Helene Hegemann

Format:Hardcover
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»Striker« ist ein elektrisierender Roman über eine Gegenwart, in der die Grenzen zwischen Verschwörungsmythen, Klassenkampf und roher Gewalt zunehmend verschwimmen. Mit Wucht und Tempo erzählt Helene Hegemann von Kampfsport und Obdachlosigkeit, von Reichtum und Verdrängung. Von dem Moment, in dem die Angst vor Unterdrückung zu Gewalt führt, und der Schwäche, die man zulassen muss, um diese Gewalt zu verhindern.N wohnt an einer Bahnlinie, die einen Problembezirk mit dem Villenviertel am anderen Ende der Stadt verbindet. Zwei Welten. N kennt beide. Und eine dritte in der Mitte: die Kampfsportschule, in der sie unterrichtet, sich auf Wettkämpfe vorbereitet und eine Affäre mit einer Politikerin aus dem Verteidigungsausschuss beginnt. Gegensätze prägen ihre Existenz: Arm und Reich, Ohnmacht und Muskelaufbau, größte Disziplin und maßlose Aggression gegen sich selbst. Eines Morgens entdeckt N rätselhafte Zeichen an der Brandmauer gegenüber ihrer Wohnung. Keine Buchstaben, keine Hieroglyphen, keine Bilder. Doch, dass sie etwas bedeuten, spürt sie sofort. Es treibt sie um.Und dann stehen plötzlich Koffer und Tüten vor ihrer Tür. Sie gehören einer jungen Frau, die im Treppenhaus übernachtet und behauptet, mit den Zeichen in Verbindung zu stehen. Wer ist sie? Was will sie von ihr? Und warum beschleicht N bei jeder ihrer Begegnungen das kaum zu bewältigende Gefühl, sich selbst gegenüberzustehen?

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
256 SeitenHardcover
Erschienen an: March 13, 2025

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Aktuelle Rezensionen(4)

3.2(24 ratings)
EmmaRezension von Emma

Bedrückend und verwirrtend, sehr aktuelle Stellen. Sehr interessant. Setzt sich viel mit Ängsten auseinander

NattaRezension von Natta

Ich habe viel zu wenig von diesem Buch gehört und gelesen, dabei ist es ein Meisterwerk. Es holt Gefühle an die Oberfläche, die man meint im Griff zu haben. Es durchwühlt den eigenen Körper, konfrontiert einen mit den eigenen Ängsten. Helene Hegemann trifft mit ihren Worten einen tief in mir liegenden Punkt, obwohl sie von etwas erzählt, das oberflächlich rein gar nichts mit mir zu tun hat. Sie erzählt es so, dass es zu etwas wird, das mit mir zu tun hat. Es ist ein unterschätztes, wirklich fantastisches Buch.

YluRezension von Ylu

Die Protagonisten des Buches, N., betreibt professionell Kampfsport. Eines Tages tauchen auf einer Wand gegenüber ihrer Wohnung "fremde Zeichen" auf. Außerdem kommt eine junge wohnungslose Frau immer wieder in ihr Haus und bedrängt sie. N. fühlt sich zunehmend verfolgt und verbringt daher die Nächte auf den Straßen ihres Viertels in Berlin. Was sich erstmal ganz interessant anhört entfaltet sich leider im Buch überhaupt nicht. N.s Gefühlswelt wird der Leserin nicht nachvollziehbar zugänglich gemacht. Ich habe das Buch 50 Seiten vor Schluss abgebrochen so hat es mich gelangweilt. Außerdem war ich genervt von der gewollt drastischen Sprache die Hegemann uns hier präsentiert. Ich habe grundsätzlich nichts gegen den Einsatz radikaler Sprache in Büchern wenn es der Story dient. In Striker scheint die Autorin aber damit nur ihren Ruf bedienen zu wollen, anders kann ich mir nicht erklären, dass man in jeden 3. Satz ein Schimpfwort einbauen muss. Dass sich hier auch diskriminierender Ausdrücke bedient wird ist dann fast schon geschenkt.

pechseeRezension von pechsee

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