Wild nach einem wilden Traum
von Julia Schoch
Eine poetische BilanzEine Frau lernt fern von zu Hause einen Mann kennen, Katalane und Schriftsteller, und hat mit ihm eine Affäre. Diese Liebe bringt alles ins Wanken – nicht nur die Beziehung zu ihrem Ehemann, auch ihre Sicht auf die Dinge, ihre Arbeit. Was sie erlebt, lässt eine Entscheidung in ihr reifen, die mit Risiken verbunden ist: ganz bei sich zu sein und künftig als Schriftstellerin zu leben. Aber kann jemand, der ganz bei sich ist, noch bei anderen sein? Bei einem Ehemann, bei Kindern? Jahre später steht sie erneut an einem Kipppunkt ihres Lebens und begegnet dem Katalanen wieder: Ein Bogen schließt sich zwischen Vergangenheit und Jetzt. Julia Schoch krönt mit diesem Roman einer folgenreichen Begegnung ihre außergewöhnliche Trilogie.
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Wild nach einem wilden Traum
von Julia Schoch
Eine poetische BilanzEine Frau lernt fern von zu Hause einen Mann kennen, Katalane und Schriftsteller, und hat mit ihm eine Affäre. Diese Liebe bringt alles ins Wanken – nicht nur die Beziehung zu ihrem Ehemann, auch ihre Sicht auf die Dinge, ihre Arbeit. Was sie erlebt, lässt eine Entscheidung in ihr reifen, die mit Risiken verbunden ist: ganz bei sich zu sein und künftig als Schriftstellerin zu leben. Aber kann jemand, der ganz bei sich ist, noch bei anderen sein? Bei einem Ehemann, bei Kindern? Jahre später steht sie erneut an einem Kipppunkt ihres Lebens und begegnet dem Katalanen wieder: Ein Bogen schließt sich zwischen Vergangenheit und Jetzt. Julia Schoch krönt mit diesem Roman einer folgenreichen Begegnung ihre außergewöhnliche Trilogie.
Aktuelle Rezensionen(4)
Mit diesem Band findet die Trilogie „Biographie einer Frau“ ihren Abschluss. Ich habe jetzt alle drei Bände gelesen, wobei man die Bücher auch sehr gut unabhängig voneinander lesen kann. In diesem letzten Teil begegnen wir drei Männern, die im Leben der namenlosen Ich-Erzählerin auf ganz unterschiedliche Weise eine Rolle gespielt haben und wie sehr diese Beziehungen sie geprägt haben. Ein besonderer Fokus liegt auf ihren Erinnerungen an eine Affäre mit einem Katalanen, die sie während eines Aufenthalts in einer Künstlerkolonie in den USA hatte. Diese Beziehung lässt sie nicht los und begleitet sie gedanklich durch ihr weiteres Leben, manchmal stärker, manchmal weniger. Mir persönlich hat die Trilogie nicht so gut gefallen. Ich denke anders über Liebe, Beziehung und die Ehe. Deshalb konnte ich mich nicht gut mit der Erzählerin identifizieren. Den zweiten Band, „Das Liebespaar des Jahrhunderts“, fand ich besser. Da war mir die Hauptfigur näher, und ich konnte ihre Gedanken besser verstehen. Trotz einiger schöner Formulierungen, kluger Reflexionen und des angenehm fließenden Erzähltons hat mir dieser Abschlussband nicht gefallen. Daher vergebe ich drei von fünf Sternen.
„es sind trügerische erinnerungen, ich weiß. dennoch liebe ich sie. und wie ich sie liebe, meine irrtümer. all die wunderbaren, falschen vorstellungen.“
Der dritte Teil hat mir mit Abstand am besten gefallen. Viele Störfaktoren waren auch hier wieder vorhanden, aber den Gedanken über das Schreiben und ein paar allgemeinen Denkanstößen konnte ich durchaus etwas abgewinnen.