3.6

Achtzehnter Stock

von Sara Gmuer

Format:Hardcover
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Ein sommerlicher Großstadtroman zwischen Platte und Glamour von Sara Gmuer – »Hart und rau und schön.« (Mareike Fallwickl) »Unerfüllte Träume sind auch Träume. Sie sind bloß viel gefährlicher.« – Wanda hat sich ihr Leben anders vorgestellt. Ganz anders. Statt auf Filmdrehs und Premieren verbringt sie die heißen Sommertage im Hof einer Berliner Platte, wo sie mit ihrer fünfjährigen Tochter Karlie im achtzehnten Stock wohnt. Der Lift ist defekt und das Treppenhaus ein einziges Funkloch, in dem man, wenn man Pech hat, das ganze Leben verpasst. Am anderen Ende der Stadt scheint dagegen alles möglich. Als Wanda eine einmalige Chance bekommt, taucht sie ein in eine Welt, in der Geld keine Rolle spielt und Türen immer offenstehen. Doch wie weit sie auch geht, die Platte in ihrem Rücken wird nie wirklich kleiner. Ein rauer und zärtlicher, temporeicher und fein beobachteter Roman über Zusammenhalt und Selbstverwirklichung und darüber, dass das Glück manchmal näherliegt, als wir denken.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
224 SeitenHardcover
Erschienen an: February 18, 2025

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Aktuelle Rezensionen(25)

3.6(237 ratings)
Sophie MRezension von Sophie M

Dieses Buch hat gut angefangen, sich zu einem Fiebertraum entwickelt und am Ende irgendwie die Kurve gekriegt. Wanda ist unsympathisch, das finde ich prinzipiell nicht schlecht; die Geschichte ist dadurch auch keine weichgespülte 0815-Sache. Ich bin irgendwie unzufrieden, kann aber einen Re-Read mit einigem Abstand nicht ausschließen. Es ist allerdings keine Geschichte, die ich allen uneingeschränkt ans Herz legen würde. Ich nehme an, ich grüble noch eine Weile über Wanda, ihre Mutterrolle und ihre Entscheidungen…

ManuRezension von Manu

Wanda lebt mit ihrer Tochter Karli in einem Berliner Plattenbau. Kein Geld, kein Job, keine Zukunft, keine Perspektive. Doch sie träumt. Von der Karriere als Schauspielerin. Denn das kann sie, da kann ihr niemand etwas vormachen. Doch als sie es tatsächlich in eine Filmproduktion schafft, merkt sie, dass sie ihre Herkunft und ihre Tochter verschweigen muss. Bis dann bei einem wichtigen Treffen Wandas Nachbarin, Karlis Babysitterin, anruft und ihr mitteilt, dass es der Kleinen sehr schlecht geht. Ein sehr dichtes, mitreißend geschriebenes Buch über die Ängste, Sorgen und Gefühle einer alleinerziehenden Mutter, die irgendwie durchs Raster gefallen ist. Die nicht von Hartz IV leben und es allen anderen zeigen will. Besonders gut: das Ende ist alles andere als hollywoodmäßig kitschig, sondern einfach wie im echten Leben. Tolles Buch!

MarvinRezension von Marvin

Tolle Schreibart, die Spaß macht zu lesen. In der Mitte flachte es kurz ab und artete mit dem Gottesbezug kurz aus. Eher appruptes Ende, welches jedoch durchaus überrascht. Hat total Spaß gemacht zu lesen, vor allem als Sommerroman!

NoraRezension von Nora

Das Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Die Autorin schreibt direkt, rau und irgendwie doch harmonisch, was mich sofort in seinen Bann gezogen hat! Die Geschichte ist hart und echt, genauso wie die Worte, die die Autorin findet und geschickt wählt! Das Buch hat definitiv etwas mit mir gemacht und ich bin mir sicher, dass ich in nächster Zeit noch öfters darüber nachdenken werde!

Vana HinkeRezension von Vana Hinke

Eine harte, ehrliche Story, kraftvoll und authentisch.Sozialkritisches Drama um eine alleinerziehende Mutter, die versucht ihre Tochter und sich über Wasser zu halten.

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