Lügen, die wir uns erzählen
von Anne Freytag
Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Doch sie hat es nicht getan. Wie sie so vieles nicht getan hat. Dann lässt Georg sie, wie es das Klischee will, für eine Jüngere sitzen. Er hat sich verliebt. »Es ist einfach passiert.« Und Helene ordnet ihr Leben neu.
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Lügen, die wir uns erzählen
von Anne Freytag
Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Doch sie hat es nicht getan. Wie sie so vieles nicht getan hat. Dann lässt Georg sie, wie es das Klischee will, für eine Jüngere sitzen. Er hat sich verliebt. »Es ist einfach passiert.« Und Helene ordnet ihr Leben neu.
Aktuelle Rezensionen(19)
Wirklich ein tolles Buch, das ich an einem Tag durchgesuchtet habe. Ich hatte das Gefühl ich bin live dabei in dieser Geschichte. Einziges kleines Manko, teilweise etwas zu langatmig. Ansonsten wirklich eine absolute Leseempfehlung!!
Der Schreibstil der Autorin ist so schön, und die Geschichte hat mich total gefesselt. Für 5 Sterne war es mir zu negativ geschrieben. Ansonsten bin ich absolut begeistert!
Der Schreibstil war gut. Man kann der Geschichte trotz Zeitsprüngen sehr gut folgen. Für meine Geschmack war die Hauptfigur zu depressiv., als dass man hätte Hoffnung für sie schöpfen können. Zum Ende hin wird es etwas heller.
„Es ist einfach passiert“: Ein Satz, der das Leben von Helene komplett aus den Bahnen wirft. Ihr Mann trennt sich von ihr, doch was dann folgt, ist keine klassische Trennungsgeschichte, sondern vielmehr eine Reise in Helenes Vergangenheit. Sie betrachtet ihre getroffenen Entscheidungen mit einem ganz neuen Blick und auch die Entscheidungen, die sie nicht getroffen hat, beginnt sie zu hinterfragen. Dabei kommt immer wieder die Frage auf, wie viel ihres Lebens sie tatsächlich aus freien Stücken so gewollt hat und wie vieles sie aufgrund von gesellschaftlichen Erwartungen getan hat. Die Geschichte wird hierbei in mehreren Zeitebenen und auch aus zwei Perspektiven erzählt, der von Helene und ihrer pubertierenden Tochter Anna. Zwei starke Protagonistinnen, deren Emotionen der durch das Papier mitgefühlt werden und für mich fast greifbar wirkte. Für mich hätte die Perspektive der Tochter etwas mehr Raum verdient. ⭐️ F A Z I T Ein berührender, realitätsnaher Roman, der die Rollenbilder und unausgesprochenen Wahrheiten ans Licht bringt und so die familiären Konflikte wunderbar aufzeigt, der zum Nachdenken anregt - auch für mich als Nicht-Mutter! Von mir gibt’s eine klare Empfehlung und 4 ⭐️ !
Leider wurde ich nicht warm mit dem Buch. Ich wollte es auch ziemlich lange abbrechen. Ich hab’s dann doch bis zum Ende gelesen. Aber ich konnte mich nicht wirklich mit den Charakteren anfreunden und hab mir in manchen Situationen auch gedacht, warum nicht anders gehandelt wurde.