Himmel ohne Ende
von Julia Engelmann
Charlie ist fünfzehn und vermisst ihren Vater, besonders seit ihre Mutter wieder einen Mann hat. Und als ob das nicht genug wäre, hat ihre beste Freundin gerade den Jungen geküsst, in den Charlie verknallt ist. Seitdem hat es den Anschein, als befinde sich zwischen ihr und der Welt eine Glasscheibe. Und dann kommt Pommes, der eigentlich Kornelius heißt und der aus der Glasscheibe ein Autofenster macht, das man runterkurbeln und durch das Charlie ihre Hand endlich wieder in den Himmel strecken kann.
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Himmel ohne Ende
von Julia Engelmann
Charlie ist fünfzehn und vermisst ihren Vater, besonders seit ihre Mutter wieder einen Mann hat. Und als ob das nicht genug wäre, hat ihre beste Freundin gerade den Jungen geküsst, in den Charlie verknallt ist. Seitdem hat es den Anschein, als befinde sich zwischen ihr und der Welt eine Glasscheibe. Und dann kommt Pommes, der eigentlich Kornelius heißt und der aus der Glasscheibe ein Autofenster macht, das man runterkurbeln und durch das Charlie ihre Hand endlich wieder in den Himmel strecken kann.
Aktuelle Rezensionen(45)
„…aber wenn ich an den Himmel denke, sehe ich uns alle tanzen. Und wenn ich an den Himmel denke, dann denke ich immer an dich…“
🌫 Der Roman war wie ein Himmel ohne Ende 🌫
Himmel ohne Ende von Julia Engelmann ist ein sehr berührender und poetischer Roman über das Erwachsenwerden. Die Protagonistin erlebt viele Situationen, die wahrscheinlich jede*r irgendwann kennt. Besonders schön fand ich, wie Julia Engelmann die Gefühle beschreibt. Viele Gedanken und Situationen wirken sehr echt und regen zum Nachdenken über das eigene Leben an. Das Buch lebt weniger von Spannung, sondern vielmehr von Emotionen und den kleinen Momenten des Alltags. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich allerdings, dass ich oft nicht wusste, worauf die Geschichte hinauswill. Es passiert kein großes Ereignis oder richtiger Höhepunkt. Stattdessen fühlt es sich eher so an, als würde man ein Mädchen einfach ein Stück ihres Lebens begleiten – ungefähr ein Jahr lang. Dadurch wirkte die Handlung manchmal etwas ziellos. Trotzdem hat mich das Buch emotional sehr berührt und ich würde es besonders Menschen empfehlen, die gerne ruhige, gefühlvolle und poetische Geschichten lesen.
Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und die Suche nach dem Sinn des Lebens – die widerspiegelt, wie Begegnungen mit anderen uns helfen, unsere Gedanken zu ordnen und Ängste sowie innere Zweifel zu überwinden.
Es gibt Bücher von denen ich mir wünsche, ich hätte sie als Kind schon lesen können. Obwohl ich weiß, dass ich sie da noch nicht verstanden hätte. Dieses Buch ist eines davon und hat mein 14-17 jähriges Ich in eine ganz feste, heilende Umarmung genommen. Jeder sollte in seinem Leben einem Pommes begegnen dürfen. Und dann sich selbst.