Paradise Garden
von Elena Fischer
»Der Anfang war der letzte Tag vor den Sommerferien. Der Anfang war ein Song im Radio. Der Anfang waren große Pläne.«
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Paradise Garden
von Elena Fischer
»Der Anfang war der letzte Tag vor den Sommerferien. Der Anfang war ein Song im Radio. Der Anfang waren große Pläne.«
Aktuelle Rezensionen(22)
Wunderschön traurig.
Ein kurzes Buch, was aber eine unglaublich dichte Erzählweise hat. In wenigen Worten wird derart viel erzählt. Es ist super dicht, atmosphärisch, tragisch; in manchen Punkten auch lustig. Man muss aufpassen, dass man alles mitbekommt. Insgesamt fand ich aber, dass die Spannungskurve sich sehr weit aufgebaut hat, das Ende dann aber ein bisschen kurz und knapp war. Das Buch bietet definitiv Stoff um noch die Lebensgeschichte der Großmutter, der Mutter und der Nachbarn zu erzählen. Ich würde auch gerne wissen, wie es Billie weiterhin geht. Ihre Kreativität und ihr Einfallsreichtum haben mich beeindruckt.
Ein Roman, der vieles erzählt und es dabei schafft, mit Leichtigkeit die (schweren) Themen zu jonglieren - ohne dass die Geschichte überladen oder unauthentisch wirkt. Mich hat das Buch sehr berührt.
Elena Fischers „Paradise Garden“ hat für mich Lieblingsbuchpotential. Ein Roman mit echtem „feel all the feels“-Vibe, der nicht nur berührt, sondern verändert zurücklässt. Im Zentrum steht Billie, ein Mädchen, das mich von der ersten Seite an beeindruckt. Nicht laut oder aufgesetzt, sondern durch eine Klugheit, die leise und präzise ist. Besonders ihre Notizen machen sichtbar, wie tief sie denkt und wie eigen ihr Blick auf die Welt ist. Sie sind mehr als ein Stilmittel: Sie verdichten Billies Innenleben, ihre Beobachtungen, ihre Fragen, ihren Versuch, Ordnung in das Chaos zu bringen. Genau dadurch entsteht eine Nähe, die selten ist. Was mich am meisten mitgenommen hat, ist die emotionale Bandbreite. Man lacht, man weint, man wütet und zwar mit vollem Herzen. Billie zieht einen hinein, manchmal zärtlich, manchmal roh, immer ehrlich. Und während man mit ihr durch das Erlebte geht, lernt man nebenbei auch viel über sich selbst. Ich wollte nicht, dass dieses Buch endet. Und als es dann doch vorbei war, blieb vor allem ein Wunsch: Dass dieses Ende nur der Punkt ist, an dem man irgendwann Billies eigenes Buch lesen darf. „Paradise Garden“ ist klug, emotional und nachhallend. Ein Buch, das man nicht einfach zuklappt, sondern mitnimmt.
Packende und rührende Geschichte:)