Mit ihrem zweiten Roman etabliert sich Elena Fischer als unverkennbare Stimme der neuen deutschen LiteraturEine Geschichte über vorgezeichnete Lebenslinien und den Mut, auszubrechenJoseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den sechziger Jahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis' ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie - sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.Sein Vater hat ihm Einiges hinterlassen: das Haus, den Hof, die Tiere - und damit immer genug zu tun. Was er Joseph nicht mitgegeben hat, ist die Fähigkeit zu reden – über Angst, Krieg oder Liebe. So ist auch Joseph zu einem Mann geworden, den seine Verluste wortkarg machten. Sein Bruder ist ertrunken, die geliebte Großmutter gestorben und seine Frau Lis ist mit dem gemeinsamen Sohn zurück in die Stadt gezogen. Gerade, als Joseph den Tod als besten Ausweg zu akzeptieren beginnt, klingelt es an der Tür und Birdie fällt ihm in die Arme und in sein Leben. Während sie sich langsam erholt und von ihrer Liebsten und ihren Berufsträumen zu erzählen beginnt, stellt sich Joseph Wahrheiten, vor denen er bislang Reißaus genommen hat. Über sich als Bruder und Vater und liebenden Mann.»Erzähltempo und Cliffhanger treiben die Geschichte voran und machen das Debüt zu einer mitreißenden Lektüre, die man nicht mehr aus der Hand legen kann.« Ursula Nowak (Deutschlandfunk, Köln)
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Wirf einen Schatten
Mit ihrem zweiten Roman etabliert sich Elena Fischer als unverkennbare Stimme der neuen deutschen LiteraturEine Geschichte über vorgezeichnete Lebenslinien und den Mut, auszubrechenJoseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den sechziger Jahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis' ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie - sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.Sein Vater hat ihm Einiges hinterlassen: das Haus, den Hof, die Tiere - und damit immer genug zu tun. Was er Joseph nicht mitgegeben hat, ist die Fähigkeit zu reden – über Angst, Krieg oder Liebe. So ist auch Joseph zu einem Mann geworden, den seine Verluste wortkarg machten. Sein Bruder ist ertrunken, die geliebte Großmutter gestorben und seine Frau Lis ist mit dem gemeinsamen Sohn zurück in die Stadt gezogen. Gerade, als Joseph den Tod als besten Ausweg zu akzeptieren beginnt, klingelt es an der Tür und Birdie fällt ihm in die Arme und in sein Leben. Während sie sich langsam erholt und von ihrer Liebsten und ihren Berufsträumen zu erzählen beginnt, stellt sich Joseph Wahrheiten, vor denen er bislang Reißaus genommen hat. Über sich als Bruder und Vater und liebenden Mann.»Erzähltempo und Cliffhanger treiben die Geschichte voran und machen das Debüt zu einer mitreißenden Lektüre, die man nicht mehr aus der Hand legen kann.« Ursula Nowak (Deutschlandfunk, Köln)
Popular Reviews(7)
Schönes langsames Buch. Das Zeit lässt zum innehalten und nachdenken. Über das alleine und verloren sein und sich wieder finden.
Ich liebe einfach so sehr wie Elena Fischer schreibt und würde wahrscheinlich sogar ihren Einkaufszettel lieben! Wie in ihrem ersten Roman ist man mit der ersten Seite direkt in einer bewegenden/emotionalen Situation und dadurch war ich unmittelbar daran interessiert wie es für Joseph weitergehen würde. Ich liebe die Zeitsprünge und die Charakterentwicklung und es gab so viele berührende Sätze und Momente. Ein weiterer wundervoller Roman. 🧡🫱🏼🫲🏽
Eine bewegende Geschichte über einen Vater, der sich in die Arbeit auf seinem Hof verliert und seine Familie (Frau und Kind) aus dem Blick verliert. Plötzlich ist seine Familie weg. Damit beginnt der Kreislauf der Selbstzweifel, der Schuld und am Ende sogar der Erkenntnis. Sehr bewegend und mitreißend. Für mich war Joseph, der Vater, der Bauer, der Ehemann und der Freund so greifbar. Die Autorin schafft es wunderbar den Leser in die Lebenswelten des Protagonisten mit hinein zu nehmen. Klare Leseempfehlung.
Die Charaktere und die Geschichte überraschen einen sehr. Ich bin beeindruckt.
💭 M E I N U N G Nachdem Joseph von seiner Frau verlassen wurde und diese auch den gemeinsamen Sohn Samuel mitgenommen hat, steht er zunächst alleine da und zieht sich in seinen eigenen vier Wänden zurück. Doch als plötzlich die junge Birdie vor seiner Tür steht, beginnt er ihre Gesellschaft zu genießen und taut nach und nach auf. Alles weitere darfst du gerne selbst herausfinden 🤭 Was bei dieser Geschichte überzeugt, ist die gekonnte Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart durch das Einbringen von Rückblenden. Dadurch fügt sich die Handlung für den Leser erst Stück für Stück zusammen. Was mir besonders gefallen hat, war der poetische und metaphorische Schreibstil, der mich auch bei Paradise Garden schon überzeugt hat, aber auch die Art und Weise, wie das Innenleben der handelnden Figuren glaubwürdig offenbart wird 💭 ⭐️ F A Z I T Eine ruhige und atmosphärische Erzählung über Schuld, Vergebung, Hoffnung, das Lösen von gesellschaftlichen Erwartungen und Neunanfängen ✨ Wer eine Geschichte à la „Paradise Garden“ erwartet, der wird vermutlich enttäuscht werden. Ebenso wer nach unerwarteten Wendungen oder großen Spannungskurven sucht. Wer sich jedoch auf eine leise Zeitreise durch die Geschichte einer 60er-Jahre Liebe einlässt, der wird mit „Wirf einen Schatten“ von Elena Fischer bestens bedient ✨