»›Die Riesinnen‹ saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.«Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur.
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Die Riesinnen
von Hannah Häffner
»›Die Riesinnen‹ saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.«Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur.
Aktuelle Rezensionen(36)
Hannah Häffner erzählt die Geschichte „Die Riesinnen“ aus drei Perspektiven: Großmutter, Mutter und Tochter. Dabei bleiben alle drei Frauen Teil der Geschichte, während die Sichtweise nacheinander wechselt. Für mich fühlte es sich dadurch an, als würde die Geschichte mit jeder Generation ein Stück weitergegeben und von der nächsten Frau übernommen. Besonders schön fand ich den Schreibstil. Er ist einfach und leicht zu lesen und gleichzeitig tiefgründig und poetisch. Was mir das Buch vor allem mitgegeben hat, ist die Auseinandersetzung mit meiner Heimat. Es hat mir gezeigt, dass Heimat nicht nur ein Ort oder ein Wort ist, sondern auch ein Gefühl sein kann, das mit Menschen, Erinnerungen und Erfahrungen verbunden ist. Ein besonderes Buch, das lange nachwirkt und ich sehr gerne empfehlen kann.
Sehr berührendes Buch, über Generationen, Frauenbiografien, Versöhnlichkeit
Es ist wie es ist und das ist gut. Einfach wahrhaftig und wunderschön
Wirklich tolles Buch, ich mochte den Schreibstil auch wenn es anders war als ich es gewohnt bin. Weibliche Power, trotz Steine im Weg und immer wieder kehrende Geschichten; die aber von einander lernen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🧡
Für mich persönlich sind einige Handlungsstränge nicht in die erhoffte Richtung verlaufen. Wirklich schöner Schreibstil und sehr flüssig zu lesen, aber für mich war die Geschichte mit der Zeit irgendwie mehr deprimierend als bestärkend.