In einer kalten Nacht verschwindet im irischen Dorf Ardnakelty eine junge Frau: Rachel Holohan stand kurz vor der Hochzeit mit dem Sohn des lokalen Großgrundbesitzers, nun treibt sie leblos im Fluss. Alles weist auf einen Selbstmord hin. Die eng verbundene Gemeinschaft zeigt sich erschüttert. Ex-Cop Cal Hooper hat hier Freunde, denen er Loyalität schuldet. Seine Verlobte Lena und seine Ziehtochter Trey wollten nie etwas mit Ardnakelty zu tun haben – doch als uralte Fehden aufflammen, geraten sie selbst in die Schusslinie.Niemand verbindet Literatur und Spannung so gekonnt wie Tana French: ein Roman über Gemeinschaft und menschliche Abgründe, verknüpft mit einem spannenden Todesfall.
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Wie ein Fluss in der Nacht
By Tana French, Henning Ahrens
In einer kalten Nacht verschwindet im irischen Dorf Ardnakelty eine junge Frau: Rachel Holohan stand kurz vor der Hochzeit mit dem Sohn des lokalen Großgrundbesitzers, nun treibt sie leblos im Fluss. Alles weist auf einen Selbstmord hin. Die eng verbundene Gemeinschaft zeigt sich erschüttert. Ex-Cop Cal Hooper hat hier Freunde, denen er Loyalität schuldet. Seine Verlobte Lena und seine Ziehtochter Trey wollten nie etwas mit Ardnakelty zu tun haben – doch als uralte Fehden aufflammen, geraten sie selbst in die Schusslinie.Niemand verbindet Literatur und Spannung so gekonnt wie Tana French: ein Roman über Gemeinschaft und menschliche Abgründe, verknüpft mit einem spannenden Todesfall.
Popular Reviews(1)
Ardnakelty, ein kleines Dorf, in dem jeder jeden kennt, jeder alles zu wissen scheint und trotzdem längst nicht alles ausgesprochen werden darf. Gleichzeitig hat dieser Ort etwas Beklemmendes. Als eine junge Frau kurz vor ihrer Hochzeit verschwindet und später tot aufgefunden wird, gerät das ohnehin fragile Gleichgewicht des Dorfes ins Wanken. Dabei geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, was in dieser Nacht mit der Frau passiert ist. Alte Feindschaften kommen zum Vorschein und das ungeschriebene Gesetz des Schweigens innerhalb der Dorfgemeinschaft wird immer deutlicher: Es wird geredet, Gerüchte werden zu Waffen und Hilfsbereitschaft hat ihren Preis. Diese Dynamik fand ich interessant, auch wenn mir vieles zu ausführlich erzählt wurde. Ich habe dieses Buch deutlich langsamer gelesen, als ich es von mir gewohnt bin. Vielleicht lag es daran, dass nach den ersten fünf Seiten ich mir eine Namensliste mit ungefähr 17 Figuren anlegen musste. (😅) Gerade im Mittelteil hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht. Sie entwickelt sich sehr langsam und lebt vor allem von Gesprächen, Spekulationen, Gerüchten und den Hintergründen der vielen Figuren. Einige Charaktere blieben für mich dabei zu oberflächlich und durch die vielen Perspektivwechsel fiel es mir nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Für die Dicke des Buches passiert gleichzeitig erstaunlich wenig. Die unterschwellige Spannung war zwar da, aber der richtige Sog blieb bei mir aus. Es gab einzelne Seiten, die ich regelrecht verschlungen habe, während ich mich durch andere regelrecht durchkämpfen musste. Für mich ist das Buch deshalb eher ein Slow Burner als ein klassischer Thriller. Die Spannung entsteht durch Blicke, Gespräche und kleine Veränderungen, wer viel Tempo und Action sucht, wird hier eher nicht fündig. „Wie ein Fluss in der Nacht“ ist übrigens Band 3 der Reihe um Cal Hooper.