4.0

Ich, die ich Männer nicht kannte

By Jacqueline Harpman, Luca Homburg

Format:Hardcover
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Jacqueline Harpman, 1929 in Etterbeek, Belgien, geboren, ist eine der großen Stimmen der französischsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ihre Familie musste vor den Nationalsozialisten nach Casablanca fliehen und konnte erst nach dem Krieg in ihre Heimat zurückkehren. Nach einem Studium der französischen Literatur begann sie eine Ausbildung zur Ärztin, die sie jedoch aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung nicht abschließen konnte, und wandte sich dem Schreiben zu. Im Jahr 1980 machte sie ihren Abschluss als Psychoanalytikerin. Harpman schrieb über 15 Romane und gewann zahlreiche Literaturpreise.

Literary & Contemporary Fiction
224 pagesHardcover
First published 2026-03-14

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Popular Reviews(59)

4.0(353 ratings)
ButtaReviewed by Butta

Das war ein wirklich rätselhaftes Buch. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber jedenfalls war es nicht das. Sehr philosophisch, dystopisch, erzählt davon was einen zum Mensch macht, zur Frau. Es war irgendwie schon interessant aber gleichzeitig beklemmend, hoffnungslos und vor allem erfährt man nicht was das alles bedeutet, ob man auf der Erde ist und was da eigentlich passiert ist. Also wirklich eine Erfahrung

ClariReviewed by Clari

Junge, Junge. Hab das Buch innerhalb von wenigen Stunden gelesen und war absolut gefasst. Ich weiß noch nicht, was ich aus dem Buch mitnehme, aber es war unfassbar intensiv. 🫂📖

FeliReviewed by Feli

Trotz der Tatsache, dass nach Seite 50 alles sehr langsam vorangeht, bleibt es auf seine Weise spannend. Lediglich das Ende war mir persönlich zu offen. Ein Buch über das man viel diskutieren kann!

Tamara M.Reviewed by Tamara M.

Utopie, Lebensbericht

LiaReviewed by Lia

[Spoiler] Ich, die ich Männer nicht kannte hat mich bis zum letzten Satz gepackt. Ich habe so sehr mit der Protagonistin mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, was eigentlich passiert ist. Beim Lesen habe ich ständig Theorien entwickelt und musste danach sofort andere Interpretationen der Geschichte lesen 😄 Als die Protagonistin den Bus findet, habe ich so sehr gehofft, dass dort lebende Menschen sind. Und spätestens als in dem Keller nur 39 statt 40 Frauen waren, dachte ich: Jetzt wird sie bestimmt noch jemandem begegnen. Auch beim Bunker am Ende habe ich wieder gehofft. Natürlich findet sie niemanden… und genau das ist gleichzeitig so enttäuschend und so poetisch. Außerdem fand ich die Sprache wunderschön. Und entgegen mancher Kritik hatte ich nicht das Gefühl, dass es in erster Linie um Männer geht. Für mich ging es viel stärker um Frauen, Gemeinschaft, Einsamkeit und die Frage, was Menschen füreinander sein können. Ein Buch, das viele Fragen offenlässt und gerade deshalb noch lange im Kopf bleibt. Ich finde der Hype ist berechtigt!

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