George Orwells brillante Satire auf den korrumpierenden Einfluss der Macht zeigt eindringlich, dass Machtmissbrauch ein drängendes Problem jeder Gesellschaft ist – und dies ist heute so aktuell wie zur Entstehungszeit des Romans im Jahr 1945. Denn aus einer Revolution, die Fortschritt, Gerechtigkeit und Gleichheit schaffen soll, erwächst eine neue Tyrannei, die zu noch mehr Leid, Mühsal, Hunger und vollkommener totalitärer Unterdrückung führt – eine Botschaft, die leider auch im 21. Jahrhundert immer noch von höchster Dringlichkeit ist. Auf der Herrenfarm ist das Leben der Tiere erbärmlich und mühsam, doch der alte Major, ein altehrwürdiger Eber, hat die Lösung: Eine Revolution gegen den Menschen, der die Ursache allen Leids ist. Als Bauer Jones eines Tages gänzlich vergisst, sein ohnehin ständig hungerndes Vieh zu füttern, wagen die Tiere den Aufstand und vertreiben die Menschen von der Farm. Die neu geschaffene Farm der Tiere soll den Tieren ein besseres, freieres und selbstbestimmteres Leben in Komfort und Würde bieten. Unter dem Credo, dass alle Tiere gleich sind, soll eine vollständig demokratische Gesellschaft entstehen, die dem Wohle aller Tiere zugutekommt. Unter der Federführung der klügsten Tiere auf der Farm, der Schweine, wird die Umstrukturierung in Angriff genommen, doch im Laufe der Zeit werden die Ideale der Rebellion verwässert und verbogen, und es beginnt eine Entwicklung, die sich als katastrophal erweist. Ein neues, totalitäres Regime unter der Führung des Ebers Napoleon entsteht, in dem die Freiheit des Individuums nichts mehr zählt und eine gnadenlose Unterdrückung zum Wohle der Machthaber herrscht. Denn plötzlich heißt es: ALLE TIERE SIND GLEICH ABER EINIGE TIERE SIND GLEICHER ALS ANDERE
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George Orwell: Farm der Tiere
By George Orwell, Simone Fischer
George Orwells brillante Satire auf den korrumpierenden Einfluss der Macht zeigt eindringlich, dass Machtmissbrauch ein drängendes Problem jeder Gesellschaft ist – und dies ist heute so aktuell wie zur Entstehungszeit des Romans im Jahr 1945. Denn aus einer Revolution, die Fortschritt, Gerechtigkeit und Gleichheit schaffen soll, erwächst eine neue Tyrannei, die zu noch mehr Leid, Mühsal, Hunger und vollkommener totalitärer Unterdrückung führt – eine Botschaft, die leider auch im 21. Jahrhundert immer noch von höchster Dringlichkeit ist. Auf der Herrenfarm ist das Leben der Tiere erbärmlich und mühsam, doch der alte Major, ein altehrwürdiger Eber, hat die Lösung: Eine Revolution gegen den Menschen, der die Ursache allen Leids ist. Als Bauer Jones eines Tages gänzlich vergisst, sein ohnehin ständig hungerndes Vieh zu füttern, wagen die Tiere den Aufstand und vertreiben die Menschen von der Farm. Die neu geschaffene Farm der Tiere soll den Tieren ein besseres, freieres und selbstbestimmteres Leben in Komfort und Würde bieten. Unter dem Credo, dass alle Tiere gleich sind, soll eine vollständig demokratische Gesellschaft entstehen, die dem Wohle aller Tiere zugutekommt. Unter der Federführung der klügsten Tiere auf der Farm, der Schweine, wird die Umstrukturierung in Angriff genommen, doch im Laufe der Zeit werden die Ideale der Rebellion verwässert und verbogen, und es beginnt eine Entwicklung, die sich als katastrophal erweist. Ein neues, totalitäres Regime unter der Führung des Ebers Napoleon entsteht, in dem die Freiheit des Individuums nichts mehr zählt und eine gnadenlose Unterdrückung zum Wohle der Machthaber herrscht. Denn plötzlich heißt es: ALLE TIERE SIND GLEICH ABER EINIGE TIERE SIND GLEICHER ALS ANDERE
Popular Reviews(6)
erschreckend.
War sehr interessant!
Ich habe es gelesen und mich anschließend sehr über die Dummheit der verschiedenen Tiere aufgeregt, da es sehr viel Parallelen zu unserer Gesellschaft aufzeigt (was mit Sicherheit so gewollt ist) ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass das was dieses Buch in mir ausgelöst hat, noch kein Buch bisher in mir auslöste. Sehr empfehlenswert!
Überraschend politisch- Was ich gut fand – don't get me wrong Ich bin ohne Vorwissen in das Buch eingestiegen und war dementsprechend anfangs etwas verwirrt. Tiere, die zwar tierisch handeln, aber sprechen und dennoch andere Tätigkeiten ausüben können, schon verrückt. Die Tiere auf dem Hof wollen eigenständig und frei sein, also zetteln sie eine Rebellion an und vertreiben die Besitzer. Das Buch ließ sich überraschend gut und flüssig lesen, mit einem angenehmen Tempo der Handlung. Von nun an werden Regeln aufgestellt, und Tiere werden als Vorsitzende ernannt. Problem nur: Viele der Tiere können nicht lesen. Die Regeln werden im Laufe der Zeit immer wieder minimal verändert – eben so, wie es gerade passt. Zudem sind dann doch nicht mehr alle so gleich – alle arbeiten und hungern nur noch. Mich hat das sehr an die Zeit des Nationalsozialismus erinnert: pures Brainwashing, da bei Aufständen der Tod droht. Lieder werden verboten, ebenso das Verlassen des Hofes. Hass wird geschürt, bis hin zu Rassismus – oder hier ja: Animalismus. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Buch am Ende so gut finden würde und dass es so viele tiefgründige Anspielungen enthält – allesamt gesellschaftskritisch. Ich finde, der Autor hat das auf eine sehr charmante Art umgesetzt.
Einfach unglaublich gut. Und aktuell