3.6

Lolita lesen in Teheran

von Azar Nafisi

Format:Hardcover

Die iranische Literaturprofessorin Nafisi wird von der Teheraner Universität verwiesen, als sie nicht mehr länger den Schleier tragen will. Über 2 Jahre trifft sie sich nun wöchentlich mit einer Gruppe begabter Studentinnen, um heimlich verbotene klassische westliche Literatur zu lesen und zu diskutieren. Die Literatur verschafft ihnen Freiräume und eröffnet ihnen Wege, sich mit der in ihrem Land herrschenden Unfreiheit auseinanderzusetzen, sich Literatur für ihr eigenes Leben anzueignen. Von der islamischen Revolution 1979 bis zu ihrer Emigration in die USA berichtet Nafisi von den politischen und kulturellen Entwicklungen im Iran und den massiven Auswirkungen auf das universitäre Geistesleben. Gleichzeitig beschreibt sie den subversiven Einfluss der Literatur auf ihr Leben und die Möglichkeiten der inneren Grenzüberschreitung, die mit Büchern möglich werden. Ein faszinierender Einblick in das Leben im Iran, der breit zur Anschaffung empfohlen wird. (2)

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
424 SeitenHardcover
Erschienen an: 2005

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.6(10 ratings)
ChristinRezension von Christin

Ein gutes Buch mit bestechender Relevanz. Es bietet die Chance über die eigene Freiheit kritisch nachzudenken. Einige literarische Vergleiche wirken deplatziert und sind unnötig weit aufgespannt.

G MRezension von G M

Das Buch setzt in meinen Augen ein Wissen über die politische Lage im Iran voraus. War nicht ganz so einfach zu lesen. Thematik halte ich für sehr wichtig.

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