Der Club
von Takis Würger
Eine raffinierte Kombination aus berührender Liebesgeschichte, Entwicklungsroman und spannungsreicher Ermittlung eines Verbrechens in einem hermetisch geschlossenen Kreis.Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Als ihm seine einzige Verwandte ein Stipendium für die Universität in Cambridge vermittelt und er als Gegenleistung dort ein Verbrechen aufklären soll, weiß er noch nicht, worauf er sich einlässt. Er schafft es, Mitglied im elitären Pitt Club zu werden, und verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Schon bald muss er feststellen: Vor der Kulisse alter Chesterfield-Sessel, kristallener Kronleuchter, Intarsienmöbel und Tiertrophäen ereignen sich Dinge, über die keiner spricht. Und auch Charlotte scheint etwas zu verbergen. Hinter den schweren Türen des legendären Pitt Clubs wird Hans vor die Wahl gestellt, ob er das Falsche tun soll, um das Richtige zu erreichen.
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Der Club
von Takis Würger
Eine raffinierte Kombination aus berührender Liebesgeschichte, Entwicklungsroman und spannungsreicher Ermittlung eines Verbrechens in einem hermetisch geschlossenen Kreis.Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Als ihm seine einzige Verwandte ein Stipendium für die Universität in Cambridge vermittelt und er als Gegenleistung dort ein Verbrechen aufklären soll, weiß er noch nicht, worauf er sich einlässt. Er schafft es, Mitglied im elitären Pitt Club zu werden, und verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Schon bald muss er feststellen: Vor der Kulisse alter Chesterfield-Sessel, kristallener Kronleuchter, Intarsienmöbel und Tiertrophäen ereignen sich Dinge, über die keiner spricht. Und auch Charlotte scheint etwas zu verbergen. Hinter den schweren Türen des legendären Pitt Clubs wird Hans vor die Wahl gestellt, ob er das Falsche tun soll, um das Richtige zu erreichen.
Aktuelle Rezensionen(14)
Fazit vorab: Ein solider Unterhaltungsroman für zwischendurch, der durch Tempo und Atmosphäre besticht, dem man aber nicht zu tief unter die Oberfläche schauen darf. 1. Lesefluss und Struktur Das größte Plus des Buches ist zweifellos die Kurzweiligkeit. Würger schreibt in extrem kurzen Kapiteln und einer sehr knappen, fast schon kargen Sprache. Das sorgt dafür, dass man das Buch problemlos „am Stück“ weglesen kann. Es gibt keine langatmigen Beschreibungen; die Handlung treibt den Leser zügig voran. Wer ein Buch sucht, das man an einem Wochenende oder auf einer längeren Zugfahrt durchliest, wird hier gut bedient. 2. Atmosphäre und Setting Das Setting in Cambridge und die Welt der elitären Verbindungen sind reizvoll gewählt. Die Mischung aus altehrwürdigen Traditionen, teuren Anzügen und der rohen Körperlichkeit des Boxsports erzeugt eine dichte, fast schon filmische Stimmung. Hans als Protagonist fungiert dabei als klassischer Außenseiter, durch dessen Augen wir in diese fremde Welt blicken, was gut funktioniert. 3. Kritikpunkte und Einschränkungen Trotz der guten Unterhaltung bleibt das Buch an manchen Stellen etwas blass: • Charaktertiefe: Die Figuren wirken oft eher wie Typen als wie echte Menschen. Sie erfüllen ihre Funktion für den Plot, lassen aber wenig Raum für echte emotionale Bindung. • Thematische Schwere: Das Buch schneidet sehr ernste Themen wie Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt an. Während der Krimi-Plot diese Themen nutzt, um Spannung zu erzeugen, fehlt am Ende manchmal die Tiefe, um der Schwere dieser Problematik wirklich gerecht zu werden. • Vorhersehbarkeit: Erfahrene Krimi-Leser werden die Wendungen möglicherweise schon früh erahnen, da der Plot einem recht klassischen Muster folgt. Gesamturteil: „Der Club“ ist ein handwerklich ordentlich gemachter Roman mit hohem Tempo. Er bietet gute Unterhaltung und ein spannendes Milieu, ohne dabei literarisch völlig neue Maßstäbe zu setzen. Wer einen schnellen, atmosphärischen Thriller sucht und über die eine oder andere Klischee-Haftigkeit hinwegsehen kann, wird hier zufriedenstellend unterhalten.
Mann schreibt detailliert über Vergewaltigungen.
2-3/5⭐️ Grundsätzlich habe ich mich unterhalten und vom Schreibstil überzeugt gefühlt. Leider hat der Roman es darüber hinaus nicht geschafft, mich zu fesseln oder Emotionen bei mir zu wecken. Obwohl ich mir vom Plot einiges versprochen hatte, war die Handlung sehr vorhersehbar und flach.
Das Buch war meine Urlaubslektüre. Anfangs sehr spannend, später lässt die Spannung jedoch etwas nach. Besonders gelungen fand ich die Perspektivenwechsel – dadurch werden die Charaktereigenschaften der einzelnen Figuren sehr greifbar. Interessant war auch die Darstellung der Geschichte von Angus und Alex: Während Angus, aus männlicher Sicht, eine Vergewaltigung nicht so wahrnimmt, wird durch Alex’ Perspektive das Phänomen des Freezing thematisiert. Insgesamt ein starkes Buch, das mich sehr beschäftigt hat. Aufgrund des nachlassenden Spannungsbogens reicht es für mich jedoch nicht ganz für die volle Punktzahl.
Mein diesjähriger Urlaubsroman. Takis Würger ist für mich ein sehr begnadeter Autor und nach "Polina" musste ich noch ein Buch von ihm lesen. Zu Anfang hat es mir sehr gefallen und Spannung erzeugt. Jedoch war der Mittelteil sehr zähn und die Geschichte verlief sich ein bisschen.