Trotzdem zuhause
von Tupoka Ogette
Die bewegenden Erinnerungen von Bestsellerautorin Tupoka Ogette: »Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind ...« Alice Hasters»So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.« Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.»Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet.« Alice Hasters»Dieses Buch ist die Erzählung, ohne die die Geschichte der deutschen Vereinigung nicht vollständig ist.« Daniel Schulz
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Trotzdem zuhause
von Tupoka Ogette
Die bewegenden Erinnerungen von Bestsellerautorin Tupoka Ogette: »Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind ...« Alice Hasters»So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.« Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.»Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet.« Alice Hasters»Dieses Buch ist die Erzählung, ohne die die Geschichte der deutschen Vereinigung nicht vollständig ist.« Daniel Schulz
Aktuelle Rezensionen(5)
Ein must-read für absolut jeden! Tupoka Ogette gewährt uns in „Trotzdem Zuhause" einen realistischen, brutalen und absolut ehrlichen Einblick in ihr Leben vom Kleinkindalter bis heute. Ich glaube ich habe noch nie so viel annotiert wie in diesem Buch. In jedem Kapitel gab es einen Satz oder ein Wort, was mir Gänsehaut beschert hat und mich einfach nur sprachlos zurückgelassen hat. Ich bewundere ihren Mut uns in ihrem Alltag teilhaben zu lassen. Ich als deutsche Kartoffel habe Rassismus nie am eigenen Leib erfahren und das zu lesen, was diese starke Frau alles durchmachten musste (und wahrscheinlich leider auch immer noch muss) bricht mir einfach nur das Herz. Wie grausam können Menschen sein? Auf der anderen Seite aber auch: Wie unglaublich stark ist diese Frau?! Genau diese Bücher brauchen wir, um zu verstehen, die Perspektive zu wechseln und etwas verändern. Bitte lest es, aber lest euch auch die Triggerwarnings durch❤️🩹
Eine bewegende Lebensgeschichte! Emotionen von Wut, Freude und völligem Unverständnis bis hin zu Stolz auf Tupoka Ogette. Eine Frau, die es geschafft hat, ihren Schmerz in Stärke und ihre Hürden in neue Wege zu verwandeln! Danke für diesen ehrlichen Einblick!
„Trotzdem zuhause“ ist absolut mitreißend und schonungslos ehrlich geschrieben. Ich habe das Buch in 12 Stunden „inhaliert“. Tupoka Ogettes Auseinandersetzung mit Identität, Rassismus und dem Suchen (und Finden) von Heimat geht tief unter die Haut. Das Buch lässt einen oft mit diesem intensiven Mix aus Wut, Schmerz und am Ende doch einer Art heilender Hoffnung zurück. Es ist kein klassisches Sachbuch, sondern eine sehr persönliche Einladung, die Welt durch ihre Augen zu sehen.
Ein greifbares, gut lesbares und wichtiges Memoir Tupoka Ogette ist zweifelsfrei eine Person, die in Sachen Rassismuskritik eine nicht wegzudenkende Rolle im deutschen Diskurs einnimmt. Ich durfte so viel von ihr lernen und habe schon vorher ihren sehr verständlichen, menschlichen Ton geschätzt. Der prägt nun auch ihr Memoir und macht es zu einem weiteren Stück Pflichtlektüre. Es ist kaum begreiflich, was in Ogettes Leben alles so zusammengekommen ist. Sie schildert eine Lebensrealität geprägt von einem „Nicht ganz hier, aber auch nicht ganz da“. Die Feindlichkeit gegenüber ihr als in Ostdeutschland geborenes, mixed-race Kind einer queeren und systemkritischen Mutter ist unermesslich. Die Autorin findet prägnante und emotional greifbare Worte für den Hass, aber auch die Liebe, die sie in ihrem Leben erfahren hat. Für ihre Leser*innen dürfte es unmöglich sein, keine Emotionen zu empfinden. Mein Herz tat weh bei all den gewaltvollen Erfahrungen und der ein oder anderen von Schuldgefühlen geprägten Anekdote. Dann wieder war es einfach so toll zu lesen, wie liebevoll ihr direktes familiäres und später auch freundschaftliches Umfeld war. Die Kapitel sind kurz, weswegen sich das Buch noch flüssiger lesen lässt als dank der klaren Sprache sowieso schon. Alle haben ihren Raum und die allermeisten haben mich tief bewegt. Was mir besonders in Erinnerung bleibt, ist die Art, wie Ogette die von ihr erlebte (physische, psychische und 6ualisierte) Gewalt beschreibt. Sie macht subtil und doch mehr als eindrücklich klar, dass gerade letztere nicht selten von eigentlich freundlichen Männern im Nahumfeld ausgeübt wird. Was ihr widerfahren ist und dass es für die Täter keinerlei Konsequenzen zu geben scheint, ist nur zum Schreien und ich kann nur aufrichtig bewundern, dass sie das alles so offen thematisiert. Das Memoir sollte einfach von allen Menschen gelesen werden, denn obwohl es natürlich um das Leben dieser wichtigen Person geht, bekommen wir so deutlich wie nur möglich Einblicke in das, was bspw. Rassismus in Menschen auslöst. Ich bin beeindruckt von dieser Autorin und habe dank des Lesens ein sehr klares Gefühl dafür bekommen dürfen, warum sie zu dem Menschen wurde, der sie ist.
Das war SO SO SO GUT. Mein vollstes Mitgefühl und Solidarität mit Tupoka Ogette, aber auch absolut RESPEKT davor, was sie erlebt hat und den Mut, all das mit der Welt zu teilen. TROTZDEM ZUHAUSE war nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich grandios. Ich hatte beim Lesen so viele Bilder im Kopf, dabei war die Sprache der gut zugänglich. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch die perfekte Schullektüre wäre.