Als erfolgreiche Autorin liebt Zoe romantische Geschichten – solange sie nicht ihre eigenen sind. Denn im wahren Leben bedeutet Liebe für sie Enge und Stress. Also bleibt sie unabhängig, geht feiern, hat One-Night-Stands und treibt ihre Karriere voran. Zoe ist überzeugt: Sie braucht keine Beziehung. Als sie den attraktiven Mael kennenlernt, scheint alles perfekt. Auch er möchte unter keinen Umständen eine feste Bindung eingehen und bietet Zoe genau das, was sie will – Nähe ohne Verpflichtung. Doch diese Nähe fühlt sich mit einem Mal gar nicht mehr so unverbindlich an, und Zoes sorgfältig entwickeltes Lebenskonzept bekommt Risse. Schließlich begibt sie sich auf eine schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst und muss dabei nicht wenige Fragen beantworten: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Und warum ist sie wirklich seit so vielen Jahren Single?
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Halbwach
von Sophia Como
Als erfolgreiche Autorin liebt Zoe romantische Geschichten – solange sie nicht ihre eigenen sind. Denn im wahren Leben bedeutet Liebe für sie Enge und Stress. Also bleibt sie unabhängig, geht feiern, hat One-Night-Stands und treibt ihre Karriere voran. Zoe ist überzeugt: Sie braucht keine Beziehung. Als sie den attraktiven Mael kennenlernt, scheint alles perfekt. Auch er möchte unter keinen Umständen eine feste Bindung eingehen und bietet Zoe genau das, was sie will – Nähe ohne Verpflichtung. Doch diese Nähe fühlt sich mit einem Mal gar nicht mehr so unverbindlich an, und Zoes sorgfältig entwickeltes Lebenskonzept bekommt Risse. Schließlich begibt sie sich auf eine schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst und muss dabei nicht wenige Fragen beantworten: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Und warum ist sie wirklich seit so vielen Jahren Single?
Aktuelle Rezensionen(33)
Halbwach ist für mich eine Geschichte über all die Muster, von denen wir wissen, dass sie uns nicht guttun – und die wir trotzdem nicht einfach ablegen können. Über Selbstwert, über das Bild, das andere von uns haben und über den schwierigen Weg, sich selbst wirklich zu sehen.
Von Begeisterung zu mhh Das Hörbuch zu Halbwach hat mich nach wenigen Minuten komplett in seinen Bann gezogen. Josi Wismar ist die perfekte Sprecherin für diese Geschichte. Die Geschichte von Zoe, erfolgreiche Autorin, unabhängig, hat lieber unverbindlichen Spaß als verbindliche Beziehungen, geht gerne mit ihren Freunden feiern und kümmert sich um ihre Karriere. Bis Mael in ihr Leben tritt und sich alles ändert. Dieses Buch ist so wahr. Es ist witzig und nimmt kein Blatt vor den Mund. Spricht genau die richtigen, wichtigen Themen an, mit denen vor allem (unabhängige) Frauen oft konfrontiert sind. Aber, es hätten 2, 3 Partys weniger beschrieben werden können und auch das immer wiederkehrende Schema ähnlicher Formulierungen ist mir irgendwann eher negativ aufgefallen. Alles in allem aber ein gutes Buch und Hörbuch.
Roh und authentisch Halbwach war für mich eines der besten Bücher, die ich bisher in diesem Jahr gelesen habe. Ich hatte durch den Klappentext und die Werbung zwar mit einer guten Geschichte gerechnet, aber habe nicht erwartet, dass ich am Ende so sehr davon berührt würde. Besonders der Sophia Comos Schreibstil hat mich begeistert. Er ist roh, direkt und schonungslos ehrlich. Da ich nicht sehr oft Belletristik lese, hat mich das besonders in den Bann gezogen. Viele Sätze habe ich lange nicht aus dem Kopf bekommen. Zoe ist eine unglaublich authentische Protagonistin, deren Reise zu sich selbst gleichermaßen schmerzhaft wie berührend erzählt wird. Es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Bindungsmuster, Selbstfindung und die Frage, welche Erwartungen wir an Beziehungen stellen. Halbwach ist für mich ein Buch, das zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt. Eine ganz klare Leseempfehlung. Insgesamt gebe ich diesem Buch 4,5 Sterne.
Ein Abbild unserer Generation: Realität und Illusionen, Emotionen und vermeintliche Coolness. Keine Verpflichtung oder eben doch seine Spuren bei sich und anderen hinterlassen?
Die Handlung hatte zwar keinen außergewöhnlichen Tiefgang, aber ich konnte die Protagonistin Zoe in so vielen Momenten nachempfinden. Das Buch hat tief in mir etwas bewegt. Ob ich mich selbst in Zoe wiedersehe, würde ich nicht sagen – dennoch verstehe ich sie nur allzu gut. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für unsichere oder vermeidende Bindungstypen interessiert oder selbst Angst davor hat, den Schritt in eine feste Beziehung zu wagen – egal, ob in einer Liebesbeziehung, Freundschaft oder im Familienleben. Man erhält einen guten Einblick in die Gefühlswelt einer Person, die aus Angst vor Verletzlichkeit bereits tief in sich selbst Schmerz empfindet.