Marisa ist mit den Nerven am Ende. Ihr Bullshit-Job in einer Madrider Werbeagentur, in dem sie nur durch Zufall gelandet ist, langweilt sie zu Tode, und das tägliche Hamsterrad des Angestelltendaseins erträgt sie nur noch, indem sie ihre Sinne mit einer Mischung aus bizarren YouTube- Videos und Beruhigungsmitteln betäubt. Als ein Teambuilding-Wochenende ansteht, gerät Marisas Angststörung völlig außer Kontrolle. Allmählich zeigen sich Risse in ihrer sorgsam aufrechterhaltenen Fassade - und die Idee, auf den Firmenausflug diverse Drogen mitzunehmen, trägt vielleicht nicht unbedingt dazu bei, ihr Leben wieder in geordnetere Bahnen zu lenken ...
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Geht so
von Beatriz Serrano, Christiane Quandt
Marisa ist mit den Nerven am Ende. Ihr Bullshit-Job in einer Madrider Werbeagentur, in dem sie nur durch Zufall gelandet ist, langweilt sie zu Tode, und das tägliche Hamsterrad des Angestelltendaseins erträgt sie nur noch, indem sie ihre Sinne mit einer Mischung aus bizarren YouTube- Videos und Beruhigungsmitteln betäubt. Als ein Teambuilding-Wochenende ansteht, gerät Marisas Angststörung völlig außer Kontrolle. Allmählich zeigen sich Risse in ihrer sorgsam aufrechterhaltenen Fassade - und die Idee, auf den Firmenausflug diverse Drogen mitzunehmen, trägt vielleicht nicht unbedingt dazu bei, ihr Leben wieder in geordnetere Bahnen zu lenken ...
Aktuelle Rezensionen(26)
Urkomisch, mit nachvollziehbaren Gedanken zum Thema Arbeit. Außer das mit den Drogen, das kann ich leider nicht gut heißen.
**Geht so** von Beatriz Serrano ⭐⭐⭐⭐⭐ Ich hab mich in so vielem wiedererkannt, dass es fast unangenehm war – auf die gute Art. Der schwarze Humor und Zynismus haben mich komplett abgeholt, aber am meisten hängen geblieben ist Marisas Gedankenwelt: was sie eigentlich denkt und sagen würde, und wie sie nach außen trotzdem funktioniert. Ihr Leben fand ich gar nicht so tragisch, wie es dargestellt wird – allein essen, YouTube schauen, die unkomplizierte Beziehung zum Nachbarn statt großer Dramen. Für mich fühlte sich das erstaunlich vertraut an. Ein Buch, das witzig und böse zugleich ist, ohne den ernsten Kern zu verlieren aber immer mit einem Augenzwinkern. Großartig.
Wenn du trotz Arbeitszeitbetrug die Karriereleiter hochstolperst, Aufgaben kreativ und erfolgreich delegierst, die ganze Falschheit der Mehr-Schein-als-Sein-Poser-Arbeitswelt durchschaut hast und dich genüsslich mit triefendem Sarkasmus über deine Kollegen belustigt ... ändert das leider trotzdem nichts daran, dass du in genau diesem System aus Inhaltsloigkeit und Deadlines feststeckst, das dich todunglücklich macht.
Ein Leben im Hamsterrad aus Funktionieren, Fassade und gesellschaftlicher Anpassung führt unweigerlich zu Monotonie und innerer Leere.
Bei diesem Buch ist der Titel leider Programm. Der Anfangs- und Hauptteil waren für mich sehr zäh. Die ständigen, monoton-sarkastischen Gedankengänge der Protagonistin haben mich gelangweilt. Ich habe ein paar Mal überlegt, das Buch nicht mehr weiterzulesen. Die letzten 50 Seiten haben die Bewertung gerettet! Hier überschlagen sich die Ereignisse und die Geschichte wird spannender.