Laura hat ihre Großmutter Änne oft von dem Gefühl des Sommers in Schlesien erzählen hören. Über die Menschen in ihrer Vergangenheit jedoch wollte Änne nie sprechen. Als ihre Großmutter schwer erkrankt, scheint es Laura auf einmal zu spät für all die Fragen, die jahrzehntelang unausgesprochen geblieben sind. Dann macht sie eine Entdeckung, die ein ganz neues Licht auf das Leben der Frau wirft, die ihr so vertraut war. Laura begibt sich auf die Suche nach dem ehemaligen Gutshof ihrer Familie – und stößt nicht nur auf Wahrheiten, die ihr Bild von Änne erschüttern, sondern auch auf weitere Fragen, die noch tiefer in die Vergangenheit führen. Fragen, deren Antworten alles verändern könnten.
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Die Verlorene
von Miriam Georg
Laura hat ihre Großmutter Änne oft von dem Gefühl des Sommers in Schlesien erzählen hören. Über die Menschen in ihrer Vergangenheit jedoch wollte Änne nie sprechen. Als ihre Großmutter schwer erkrankt, scheint es Laura auf einmal zu spät für all die Fragen, die jahrzehntelang unausgesprochen geblieben sind. Dann macht sie eine Entdeckung, die ein ganz neues Licht auf das Leben der Frau wirft, die ihr so vertraut war. Laura begibt sich auf die Suche nach dem ehemaligen Gutshof ihrer Familie – und stößt nicht nur auf Wahrheiten, die ihr Bild von Änne erschüttern, sondern auch auf weitere Fragen, die noch tiefer in die Vergangenheit führen. Fragen, deren Antworten alles verändern könnten.
Aktuelle Rezensionen(5)
Die Geschichte von Zwillingsschwestern in Schlesien im 2. Weltkrieg. Das Buch führt einem deutlich vor Augen, was Flucht für Menschen bedeutet. zwischendurch hatte ich Mal einen Durchhänger und es zog sich leicht, dann nahm das Buch aber wieder Fahrt auf und es kam zu teils unerwarteten Wendungen. Wer sich für die Zeit des Nationalsozialismus interessiert, findet hier einen tollen Roman und spannende Familiengeschichte.
Wow, auch diesmal hat mich Miriam Georg nicht enttäuscht. Anders als ihre anderen Bücher spielt dieses Buch in Schlesien und ist auch etwas schwerer und mit mehr Tiefgang. Sowohl die Schwestern-Beziehung als auch die verschiedenen Mutter-Kind Beziehungen hallen sehr nach und regen zum nachdenken an. Auf jeden Fall ein Buch, was ich nicht so schnell vergessen werde.
Die Geschichte war sehr schön geschrieben und hat mich von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich immer weiterlesen wollte. Besonders spannend war die Handlung es gab viele Momente, die mich wirklich mitgerissen haben. Insgesamt ein sehr aufregendes und gelungenes Buch, das ich gerne gelesen habe.
Ein Buch zum Eintauchen. Die Familiengeschichte in beiden Jahrhunderten ist toll geschrieben, man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen, mit ihnen fühlen. Besonders die Teile von Enne und Luise sind sehr eindrucksvoll und bewegend. Auch der Spannungsbogen hat mir gut gefallen, da es hier und da ein paar Überraschungen im Plot gab.
Warum ich mir dies Buch ausgesucht hatte, kann ich nicht mehr sagen, aber einmal angefangen, habe ich es schnell durchgelesen. Nicht dass der Inhalt einfach wäre. Nein ganz und gar nicht. Die Aufarbeitung vom 2. Weltkrieg - der eine Zeitstrang spielt in den 1940 er Jahren - Vertreibung, Familien, die auseinanderbrechen und vieles mehr - und die Auswirkungen im Jetzt, denn der zweite Erzählstrang spielt 2019, ist schon nicht einfach und mag manchen auch triggern. Die Figuren sind gut beschrieben, so dass man sie bildlich vor sich sehen kann und auch der Schreibstil der Autorin lädt zum Lesen ein. Die geschichtlichen Hintergründe kennt man schon, denn sie sind oft genug beschrieben worden. Doch wenn man es an speziellen Personen lesen kann, geht es einem näher. Die ersten 2 Drittel des Buches waren für mich gut und in einem Rutsch zu lesen. Bei dem letzten Drittel oder auch genauer gesagt, bei der Auflösung der Geschichte, bin ich mir nicht mehr sicher und der Teil hat auch insgesamt Sterne gekostet. Die Auflösung war mir zu weit hergeholt, zu kompliziert und nicht unbedingt schlüssig. Zu verdreht, zu verquer und für mich leider kein schöner Abschluss. Wenn der Abschluss so gewollt ist, dann hätte es etwas mehr Seiten der Hinführung benötigt und nicht so Knall auf Fall. Schade.