Als Grace, eine pensionierte Mathematiklehrerin, von einer fast vergessenen Freundin ein heruntergekommenes Häuschen auf einer Mittelmeerinsel erbt, siegt ihre Neugier. Ohne Rückflugticket, Reiseführer oder einen Plan fliegt sie nach Ibiza. Zwischen den rauen Hügellandschaften und goldenen Stränden der Insel macht Grace sich auf die Suche nach Antworten über das Leben ihrer Freundin – und das Rätsel ihres Todes. Was sie dabei entdeckt, ist merkwürdiger, als sie es sich je hätte träumen lassen. Eine Wahrheit, die unmöglicher kaum sein könnte. Doch um sich auf sie einlassen zu können, muss Grace sich erst ihrer eigenen Vergangenheit stellen. 
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Die Unmöglichkeit des Lebens
von Matt Haig, Sabine Hübner, Bernhard Kleinschmidt, Thomas Mohr
Als Grace, eine pensionierte Mathematiklehrerin, von einer fast vergessenen Freundin ein heruntergekommenes Häuschen auf einer Mittelmeerinsel erbt, siegt ihre Neugier. Ohne Rückflugticket, Reiseführer oder einen Plan fliegt sie nach Ibiza. Zwischen den rauen Hügellandschaften und goldenen Stränden der Insel macht Grace sich auf die Suche nach Antworten über das Leben ihrer Freundin – und das Rätsel ihres Todes. Was sie dabei entdeckt, ist merkwürdiger, als sie es sich je hätte träumen lassen. Eine Wahrheit, die unmöglicher kaum sein könnte. Doch um sich auf sie einlassen zu können, muss Grace sich erst ihrer eigenen Vergangenheit stellen. 
Aktuelle Rezensionen(30)
Die Geschichte hat ihren Höhepunkt in der Mitte, dementsprechend zieht sich die Geschichte recht
Wer das Mitternacht Bibliothek mochte, wird auch dieses mögen. Ich hab’s geliebt.
Ich weiß gar nicht so recht, was ich denken soll 😄 das Buch war definitiv anders! Vollkommen anders als erwartet, aber ich fands cool. Es hatte Spannung, es hatte Magie, es hatte viel Gefühl und es hatte ein richtig tolles Setting! Zwischendurch hatte es aber auch ein paar Längen und manchmal wurde es schon recht abstrakt. Auf der anderen Seite war es aber auch teilweise richtig lustig. Ich fand die Aufarbeitung der Schuldgefühle der Protagonistin sehr bewegend. Alles in allem mochte ich das Buch und den recht kuriosen Schreibstil gern.
„Die Unmöglichkeit des Lebens“ hat für mich wirklich stark angefangen. Ich fand es total erfrischend, mal etwas zu lesen, das sich anders anfühlt als viele andere Bücher. So eine Geschichte hatte ich vorher tatsächlich noch nie gelesen. Die Grundidee fand ich direkt spannend: Eine ältere Frau, die früher Mathelehrerin war, erbt von einer verschollenen Freundin ein Haus auf Ibiza und macht sich dann auf den Weg, um dort ein komplett neues Leben zu beginnen. Gerade dieser Einstieg, das Setting und die besondere Stimmung haben mich am Anfang wirklich gepackt. Auch die Botschaften des Buches fand ich schön. Vor allem, dass man das Leben nicht zu ernst nehmen sollte, weil es so schnell vorbei sein kann, und dass man die kleinen Momente mehr schätzen sollte. Das hat das Buch meiner Meinung nach anfangs sehr gut vermittelt. Einige Szenen vom Anfang sind mir auch wirklich im Kopf geblieben, weil sie atmosphärisch und irgendwie besonders waren. Trotzdem war das Buch für mich am Ende vor allem eins: enttäuschend… Und genau deshalb würde ich ihm auch nur 2,25 von 5 Sternen geben. Nicht, weil ich sagen würde, dass es generell ein schlechtes Buch ist, sondern weil es mich persönlich enttäuscht hat. Ich glaube, ein Teil meiner Enttäuschung kam auch daher, dass ich nach der „Mitternachtsbibliothek“ wieder so einen Knaller von Matt Haig erwartet habe. Genau diese Stärke konnte „Die Unmöglichkeit des Lebens“ für mich aber leider nicht erreichen. Das erste Viertel war für mich wirklich stark, aber die restlichen 3/4 konnten das überhaupt nicht halten. Stattdessen wurde die Handlung für mich immer schleppender, absurder und teilweise auch willkürlich. Vor allem die vielen magischen und teils übernatürlichen Elemente haben mich irgendwann eher rausgebracht als interessiert. Für meinen Geschmack war das einfach zu viel und ich hätte das Buch deutlich stärker gefunden, wenn es ohne diese Elemente ausgekommen wäre. Vieles wirkte dadurch auf mich nicht besonders stimmig, sondern eher beliebig. Gerade in der Mitte und auch später hatte ich oft das Gefühl, dass die Geschichte sich zieht, ohne mich emotional noch richtig mitzunehmen. Auch die Figuren haben dazu beigetragen. Die Protagonistin fand ich noch am interessantesten, aber die Nebencharaktere sind mir kaum ans Herz gewachsen. Irgendwann war mir stellenweise sogar egal, was mit ihnen passiert (z.B. Alberto). Fazit: Das erste Viertel fand ich wirklich stark, ungewöhnlich und atmosphärisch, aber die restlichen rund 3/4 des Buches waren für mich vor allem schleppend, absurd und enttäuschend. Für mich ist „Die Unmöglichkeit des Lebens“ also kein schlechtes Buch im allgemeinen Sinn, aber eben eins, das mich nach einem richtig guten Start leider nicht halten konnte und mich am Ende eher enttäuscht zurückgelassen hat. Schade! (2,25/5)
Insgesamt war das Buch leicht zu lesen. Die Kapitel hatten eine gute Länge. Manchmal hat mich der Inhalt etwas gelangweilt. Es war trotzdem ein gutes Wohlfühlbuch als Wiedereinstieg ins Lesen.