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Die schlechte Gewohnheit

von Alana S. Portero, Christiane Quandt

Format:Hardcover
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Die literarische Sensation aus Spanien – zwischen rohem Realismus und größter ZärtlichkeitIn einen gefallenen Engel, einen Herointoten auf den Straßen von San Blas, verliebt sich die Erzählerin dieses Romans zum ersten Mal. Sie, die im Körper eines Jungen aufwächst, und nur hinter verschlossenen Türen kurze Momente gestohlenen Glücks mit Rouge und Lippenstift ihrer Mutter hat, zeichnet ihren Weg nach: Beginnend in einem Arbeiterviertel Madrids, das nicht weiter entfernt sein könnte von der schillernden Hauptstadt Spaniens, deren Nachtleben in den Achtzigern ein Zentrum der queeren Szene wird. Während sie aufwächst, diskutieren Familien unironisch, ob ein drogensüchtiger oder ein homosexueller Sohn das schwerere Schicksal sei, und so sind es die Außenseiter:innen  – triumphale Nymphen und wilde Chimären –, die ihr zu Wegbegleiter:innen werden. Zwischen Armut und Gewalt, politischer Klassenunterdrückung und Momenten heimlicher Solidarität wird sie langsam, quälend langsam, zu der, die sie immer schon war.»Lesen Sie Alana Porteros Die schlechte Gewohnheit! Er zeigt, wie viel Leid und Schmerz daraus resultiert, im falschen Körper geboren worden zu sein – und wie gefährlich es sein kann.« Pedro AlmodóvarDie schlechte Gewohnheit ist eine umgekehrte Heldenreise, verfasst in gleißend schöner Sprache, in der schillernde Außenseiter sich zu einer Gemeinschaf formen, die das Überleben möglich macht. Erzählt mit dem Klassenbewusstsein von Annie Ernaux, dem rohen Realismus von Shuggie Bain, der Lust am Grenzensprengen von Virginie Despentes und dem Sinn für Außenseiterfiguren von Pedro Almodóvar, ist der Roman gleichermaßen erschütternd wie heilsam. 

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
240 SeitenHardcover
Erschienen an: March 27, 2024

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.7(10 ratings)
NatsRezension von Nats

Die schlechte Gewohnheit von Alana S. Portero ist ein Buch, das unter die Haut geht. Die Protagonistin nimmt einen mit auf eine Reise ins tiefste Innere – dorthin, wo Schmerz und Hoffnung dicht beieinanderliegen. Beim Lesen habe ich viele Tränen vergossen und gleichzeitig eine tiefe Verbundenheit gespürt. „Am Ende gab es einfach keine Hoffnung, und wenn doch mal ein winziger Hoffnungsschimmer aufglomm, folgte die Welle der Dunkelheit als unausweichliche Re-aktion. Ich bewohnte einen Körper, den ich nicht deuten konnte, der mich mit seiner Enge erstickte und jeden meiner Schritte bestimmte. Und die Übertragung dieser Enge ins alltägliche Leben, das Maß, in dem sich die Welt für eine Frau wie mich verkleinerte, machte das Leben abgrundtief sinnlos.“ Mit großer Sensibilität und Ehrlichkeit zeigt die Geschichte die Lebensrealität von Trans Personen. Sie macht deutlich, wie präsent Gewalt, Angst und Verletzlichkeit das Leben von Trans Menschen beeinflussen. Dass diese Gewalt weiterhin steigt und Teil der heutigen Realität von queeren Menschen ist, verleiht der Geschichte eine bedrückende Aktualität und verstärkt ihre Bedeutung auf schmerzhaft Weise.

Sandra Rezension von Sandra

Ein tiefes Verständnis für Schmerz und eine wunderbare Sprache von Tod und Wiedergeburt

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