Empfehlungen basierend auf "Die Bernsteinfischerin"

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von Vigdis Hjorth

Das Buch geht einem sehr nahe.

von Catherine Newman

Seit zwei Jahrzehnten freut sich Rocky auf den jährlichen Ausflug ihrer Familie nach Cape Cod. Ihr rustikales Ferienhaus am Strand ist ein Ort voll schöner Erinnerungen, dessen schrullige Möbel und nicht zusammenpassende Töpfe und Pfannen sie wie alte Freunde begrüßen. Diesen Sommer mit ihren Kindern, die erwachsen genug sind, um ohne sie Spaß zu haben, aber noch jung genug, um sie zu brauchen, und ihren Eltern, die noch gesund sind, möchte Rocky am liebsten für immer bewahren. Eine kostbare Woche, in der alles im Gleichgewicht ist. Doch als plötzlich nicht mehr allein ihr Körper für Überraschungen sorgt, gerät die präzise ausbalancierte Urlaubsdynamik ins Wanken. Keine Familie ist perfekt, aber Rockys ist unfassbar liebenswert.

von Elyse Durham

Leningrad, 1958. Die Zwillingsschwestern Maja und Natascha haben ihr ganzes Leben lang auf ein Ziel hingearbeitet: Sie wollen wie ihre verstorbene Mutter beim Kirow-Ballett tanzen und die Kompanie auf ihre Amerikatournee begleiten. Doch ein neues Gesetz des Kremls stellt ihr Leben auf den Kopf: Aus Angst vor Überläufern dürfen Familienmit-glieder nicht mehr gemeinsam ins Ausland reisen. Das Kirow kann nur eine von ihnen aufnehmen.Während der Kalte Krieg seinen Höhepunkt erreicht, müssen sich Maja und Natascha mit ihren Loyalitäten auseinandersetzen: gegenüber dem Osten und dem Westen, gegenüber der Regierung, die sie geformt hat, gegenüber ihren Träumen von Freiheit und immer wieder gegenüber einander.

von Kiran Millwood Hargrave

»Eine der besten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. »Zwei an einem Tag« für eine neue Generation.« Stacey Halls

von Annika Büsing

Niemals hätte Marie gedacht, mit Mitte dreißig wieder am Küchentisch ihrer Eltern zu sitzen und eine Hundetagesstätte im Dorf ihrer Kindheit zu führen. Und doch ist das jetzt ihr Leben. Mitten im Sommer ist auch Magisch zurück, Magisch, der jahrelang in ihrem Bett geschlafen hat, mit dem sie das Punk-Pärchen im Ort war – den sie seit Jahren nicht gesehen, doch zugegeben immer vermisst hat. Aber da ist noch Andi, ihr Bruder und überzeugter Rechter – und für Marie der Zeitpunkt, ihm endgültig die Stirn zu bieten. In ihrem unverwechselbaren Ton erzählt Annika Büsing von einer unübersehbaren Liebe und dem Riss, der sich durch eine Familie zieht.

von Jarka Kubsova

Als Elli Hajek sich zum Schreiben in ein abgelegenes Haus zurückzieht, erinnert sie sich an eine Figur, von der ihr einst ihre tschechische Großmutter erzählte: Viktorka, die junge Frau, die nach einem schwerwiegenden Ereignis für wahnsinnig erklärt wurde und fortan allein im böhmischen Wald lebte. Als Elli erfährt, dass Viktorka wirklich existierte, reist sie in das Land, aus dem sie selbst als Kind geflohen ist. Elli will mehr erfahren – doch tief im Wald, zwischen leuchtendem Farn und reißendem Fluss, wartet eine andere Aufgabe auf sie: Bevor sie die Wahrheit über Viktorka erfährt, muss Elli sich ihrer eigenen verdrängten Geschichte stellen.

von Elena Fischer

Mit ihrem zweiten Roman etabliert sich Elena Fischer als unverkennbare Stimme der neuen deutschen LiteraturEine Geschichte über vorgezeichnete Lebenslinien und den Mut, auszubrechenJoseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den sechziger Jahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis' ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie - sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.Sein Vater hat ihm Einiges hinterlassen: das Haus, den Hof, die Tiere - und damit immer genug zu tun. Was er Joseph nicht mitgegeben hat, ist die Fähigkeit zu reden – über Angst, Krieg oder Liebe. So ist auch Joseph zu einem Mann geworden, den seine Verluste wortkarg machten. Sein Bruder ist ertrunken, die geliebte Großmutter gestorben und seine Frau Lis ist mit dem gemeinsamen Sohn zurück in die Stadt gezogen. Gerade, als Joseph den Tod als besten Ausweg zu akzeptieren beginnt, klingelt es an der Tür und Birdie fällt ihm in die Arme und in sein Leben. Während sie sich langsam erholt und von ihrer Liebsten und ihren Berufsträumen zu erzählen beginnt, stellt sich Joseph Wahrheiten, vor denen er bislang Reißaus genommen hat. Über sich als Bruder und Vater und liebenden Mann.»Erzähltempo und Cliffhanger treiben die Geschichte voran und machen das Debüt zu einer mitreißenden Lektüre, die man nicht mehr aus der Hand legen kann.« Ursula Nowak (Deutschlandfunk, Köln)

von Hannah Mann

Ein Debütroman über drei Frauengenerationen zwischen Herkunft und Gegenwart. Suzanna ist Fotografin. Sie hält die Träume anderer fest und die Geister der Familie in Schach. Bis ihre Mutter von einem Tag auf den anderen verschwindet. Sie scheint sich auf eine Reise in ihre Erinnerungen begeben zu haben, und Suzanna und der restlichen Familie bleibt nichts anderes übrig, als ihr dorthin zu folgen. Ein zarter und spannender Roman über Emanzipation und die Sehnsucht nach einem Zuhause, das im Gegenwind der Geschichte unerreichbar scheint. »Hannah Mann zeigt uns in ihrem wunderschönen Debüt, warum wir gar nicht genug Familienromane lesen können: Im Kleinen zeigt sich immer das große Ganze.« Dana von Suffrin, Autorin von »Nochmal von vorne« und »Toxibaby«. »Ein eindringlicher Roman über Erinnerung und Herkunft – feinfühlig erzählt, mit großem Gespür für Zwischentöne und melancholischer Wärme.« Irina Kilimnik, Autorin von »Sommer in Odessa«.

von Celine Edinger

Celine Edingers Debüt erzählt sinnlich und bildstark von Intimität und Tabubruch, fragt, ab wann sich Grenzen verschieben, und ergründet das Gefühl, von einem Menschen wirklich gesehen zu werden.

von Anousch Mueller

"Wir waren sechs, die lebten. Und Lori, die auf dem Grund der Ostsee ruht." Anousch Muellers Roman Lori erzählt von einer Familie, die an den politischen Verwerfungen ihrer Zeit zu zerbrechen droht und von den Nachwirkungen des Unausgesprochenen, die sich durch die Generation der Kinder ziehen wie Haarrisse, deren Ursprung niemand kennt. Mit psychologischem Feingefühl und enormer Intensität erzählt Mueller eine Geschichte über Schuld und Verdrängung, Sprachlosigkeit und Verlust - und über den tastenden Versuch, Wahrheit zuzulassen. Thüringen, 1995. Auf einem verlassenen Bahnhof wächst Helena Ross, genannt Leni, mit ihren fünf Geschwistern auf. Seit sie denken kann, spürt sie, dass etwas nicht stimmt: Weshalb ist ihre Mutter so kühl, ihr Vater voller Sorge? Was hat es mit den Narben an den Händen ihrer Eltern auf sich? Warum lässt ihr Gedächtnis sie im Stich? Als Leni den Mutterpass ihrer Mutter findet, entdeckt sie, dass ihr Gefühl sie nicht trügt. Als junge Frau macht sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis, das ihr Leben bestimmt. Im Zentrum des Geheimnisses steht ihre Schwester Lori und die Frage, was mit ihr geschah. Die Suche nach Antworten führt sie bis in die frühen siebziger Jahre der DDR zurück.