Das Debüt erzählt von drei Frauen, deren Schicksale auf magische Weise miteinander verbunden sind. Wie in einem Zopf schlingen sich die einzelnen Stränge umeinander und ergeben gemeinsam ein wunderschönes Bild, dass Kraft und Mut vermittelt.
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Der Zopf
Das Debüt erzählt von drei Frauen, deren Schicksale auf magische Weise miteinander verbunden sind. Wie in einem Zopf schlingen sich die einzelnen Stränge umeinander und ergeben gemeinsam ein wunderschönes Bild, dass Kraft und Mut vermittelt.
Aktuelle Rezensionen(52)
Leider blieb das Buch weit hinter meinen Erwartungen zurück. Die Geschichten waren für mich größtenteils langweilig und sehr vorhersehbar. Lediglich Smitas Geschichte konnte ein wenig meine Neugier wecken. Irgendwann habe ich nur noch versucht, möglichst schnell weiterzulesen, damit ich das Buch endlich beenden konnte. Insgesamt war es für mich leider nur ein sehr durchschnittliches Buch, das keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Eine sehr schöne Geschichte. Drei verschiedene Leben aber drei Frauen die an sich selbst glauben. Das Buch lässt sich schnell und leicht lesen.
Mich hat der Roman wegen seiner Struktur und seiner emotionalen Wirkung gepackt. Die drei Erzählstränge sind so angelegt, dass ich weiterlesen wollte, weil jede Frau auf ihre eigene Weise mit Widerständen kämpft. Gleichzeitig bleibt die Sprache schlicht und zugänglich, was die Geschichte leicht lesbar macht, auch wenn ich die Umsetzung als glatt und „Feminismus light“ empfunden habe. Gut finde ich, dass der Roman nicht nur von „starken Frauen“ erzählt, sondern von Frauen, die in sehr verschiedenen Machtverhältnissen leben, sich mit unterschiedlichen Situationen auseinandersetzen müssen und jede für sich nach Handlungsspielräumen sucht. Genau dadurch wirkt die Geschichte nicht wie eine reine Wohlfühl-Erzählung, sondern wie ein Blick auf reale Ungleichheiten. Der Roman ist emotional, zugänglich und in seiner Idee stark, weil er unterschiedliche weibliche Lebenswelten miteinander verbindet und strukturelle Ungleichheit sichtbar macht. Abzug gibt es für die teils vorhersehbare Dramaturgie und des doch vereinfachten Feminismus, der nicht immer tief genug in Widersprüche geht. Trotzdem bleibt „Der Zopf“ ein lesenswerter Roman, gerade wenn man ihn mit einem feministischen Blick auf soziale Ungleichheit liest.
Eines der besten Bücher die ich gelesen habe. Es hat mich nachhaltig erschüttert.
Ein sehr starker Frauen Roman .sehr beeindruckend und berührend