Das Mädchen mit dem Drachen
von Laetitia Colombani
"Eine Schule am Indischen Ozean - ein hoffnungsvoller Ort, der alles verändert. Am Golf von Bengalen will Léna ihr Leben in Frankreich vergessen. Jeden Morgen beobachtet sie das indische Mädchen Lalita, das seinen Drachen fliegen lässt. Als Léna von einer Ozeanwelle fortgerissen wird, holt Lalita Hilfe bei Preeti, der furchtlosen Anführerin einer Selbstverteidigungsgruppe für junge Frauen. Léna überlebt und zusammen mit Preeti schmiedet sie einen Plan, der nicht nur Lalitas Leben grundlegend verändern wird."--Back cover.
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Das Mädchen mit dem Drachen
von Laetitia Colombani
"Eine Schule am Indischen Ozean - ein hoffnungsvoller Ort, der alles verändert. Am Golf von Bengalen will Léna ihr Leben in Frankreich vergessen. Jeden Morgen beobachtet sie das indische Mädchen Lalita, das seinen Drachen fliegen lässt. Als Léna von einer Ozeanwelle fortgerissen wird, holt Lalita Hilfe bei Preeti, der furchtlosen Anführerin einer Selbstverteidigungsgruppe für junge Frauen. Léna überlebt und zusammen mit Preeti schmiedet sie einen Plan, der nicht nur Lalitas Leben grundlegend verändern wird."--Back cover.
Aktuelle Rezensionen(11)
Schöne kurzweilige und berührende Geschichte, aber es fehlt das gewisse Etwas für eine noch bessere Bewertung.
"Das Mädchen und der Drachen“ thematisiert das Aufwachsen eines Mädchens in Indien und die vielen Hindernisse, die ihr durch gesellschaftliche Erwartungen und fehlende Bildungschancen begegnen. Der Drache steht symbolisch für Unterdrückung und Ungleichheit. Feministisch gelesen ist es eine kraftvolle Geschichte über Mut, Selbstbestimmung und den Wunsch nach Veränderung.
Im Mittelpunkt steht französische Lehrerin Léna, die nach einem privaten Schicksalsschlag nach Indien in das Dorf „Mahabalipuram“ reist, um ihren schweren Verlust zu verarbeiten. Als Léna schwimmen geht und fast ertrinkt, wird sie von Lalita und Preeti, der Anführerin der Roten Brigade, gerettet. Die beiden gehören zu den Dalit, den Unberührbaren, der untersten Gruppe in der indischen Gesellschaft. Die Begegnung mit der zehnjährigen Lalita verändert Lénas Leben. Sie lernt das Leben in Indien kennen, das von Hunger und Arbeit geprägt ist und bei dem Bildung keinen Stellenwert hat. Auch die Kinder müssen mitarbeiten und dazuverdienen. Besonders hart geht es den Mädchen, sie werden häufig schon als zwölfjährige zwangsverheiratet oder oft schon im Kindesalter sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Léna möchte den Kindern helfen, indem sie eine Schule im Dorf aufbaut…. Ich rate erst das Buch „Der Zopf“ zu lesen, da Lalita und ihre Mutter Smita in der Geschichte schon vorkommen. Sehr schönes Buch, hat mich sehr berührt. Mir wird dieses Buch noch lange im Gedächtnis bleiben und ich empfehle es unbedingt weiter.
"Der Zopf" und auch "Das Haus der Frauen" waren Romane, die mich sehr gut gefallen haben. Vor allem "Der Zopf" hat mich sehr berührt und begeistert. "Das Mädchen.." ist eine reine Enttäuschung. Die Autorin bedient sich allen möglichen Klischees. Die Personen fehlt es an Charakter und Persönlichkeit. Alles scheint schwarz oder weiß zu sein. Manche Passagen sind kitschig. Viele Sätze unpassend pathetisch. Der Stoff der Geschichte würde für eine Kurzgeschichte reichen. Falls es jemand anders besser schreiben könnte. Schade.
Tragische Geschichte und Leid junger Mädchen Dies war mein erstes Buch von Leatitia Colombani. Ich hatte bereits von ihr gehört und wusste, dass sie über ernste Themen schreibt, über die man vielleicht nicht gerne redet. In diesem Buch geht es hauptsächlich um eine Lehrerin namens Léna, die aus Frankreich kommt und einem Schicksalsschlag entfliehen wollte. In Indien angekommen möchte sie eine Schule für junge Mädchen öffnen und ihnen somit eine sonst nicht erwünschte Bildung ermöglichen. Leider herrschen noch heute in Indien jahrhundertealte Traditionen, in den Frauen sehr viel weniger Rechte und Möglichkeiten haben als anderswo. Mädchen werden zwangsverheiratet, Kinder müssen und arbeiten, um der Familie zu helfen und werden leider versklavt. Die Geschichte wurde zum Ende hin immer schwerer zu verdauen, da mir bewusst ist, dass die angesprochenen Themen nicht reine Fiktion sind. Dies machte es für mich besonders schwer zu lesen. Leider hat die Autorin für meinen Geschmack eine zu leichte Sprache/Schreibstil verwendet und mir hat daher etwas Tiefe gefehlt. Vielleicht war dies aber auch ihre Absicht, damit man die Handlung besser verkraften kann. Fazit: Nichtsdestotrotz würde ich diesen Roman weiterempfehlen, da ich der Meinung bin, dass er einem die Augen öffnet und man auch über solche, schwer zu ertragenen, Themen sprechen sollte. Denn, dass Mädchen und Frauen so behandelt werden, ist leider noch immer tagesaktuell und es sollte darüber gesprochen und zum Nachdenken angeregt werden.