Das Erfolgsdebüt aus England: »Das Buch des Sommers.« The Times – »Ein absoluter Schatz von einem Buch, das man wieder und wieder lesen kann.« Sunday TimesDorset an der Küste Englands, 1928: In einer stürmischen Nacht wird ein Blauwal angespült. Nach dem Gesetz gehört alles Strandgut dem König – doch die zwölfjährige Cristabel Seagrave hat eigene Pläne. Sie ist wild entschlossen, aus den Walknochen ein Theater am Strand zu errichten. Eine Bühne für all die Geschichten, die sie heimlich in der staubigen Familienbibliothek gelesen oder denen sie im Verborgenen gelauscht hat. Geschichten, die nicht für ihre Ohren bestimmt sind und in denen Mädchen wie sie keine Rolle spielen. Doch nun ist Cristabels Zeit gekommen.Während ihre Eltern hauptsächlich mit sich selbst und ausschweifenden Partys beschäftigt sind, inszeniert Cristabel gemeinsam mit ihren jüngeren Geschwistern immer neue Geschichten in ihrem Freilufttheater, das bald zu einer kleinen lokalen Sensation wird. Doch die Zeiten ändern sich, Krieg steht bevor und die Geschwister müssen erkennen, dass sie nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Leben eine Rolle zu spielen haben. Und dass man sich diese Rolle nicht immer selbst aussuchen kann… Ein schillernder Roman voller Wärme und Witz über eine ebenso eigensinnige wie faszinierende junge Heldin, die für das kämpft, was sie im Herzen trägt.
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Das Theater am Strand
von Joanna Quinn, Wibke Kuhn
Das Erfolgsdebüt aus England: »Das Buch des Sommers.« The Times – »Ein absoluter Schatz von einem Buch, das man wieder und wieder lesen kann.« Sunday TimesDorset an der Küste Englands, 1928: In einer stürmischen Nacht wird ein Blauwal angespült. Nach dem Gesetz gehört alles Strandgut dem König – doch die zwölfjährige Cristabel Seagrave hat eigene Pläne. Sie ist wild entschlossen, aus den Walknochen ein Theater am Strand zu errichten. Eine Bühne für all die Geschichten, die sie heimlich in der staubigen Familienbibliothek gelesen oder denen sie im Verborgenen gelauscht hat. Geschichten, die nicht für ihre Ohren bestimmt sind und in denen Mädchen wie sie keine Rolle spielen. Doch nun ist Cristabels Zeit gekommen.Während ihre Eltern hauptsächlich mit sich selbst und ausschweifenden Partys beschäftigt sind, inszeniert Cristabel gemeinsam mit ihren jüngeren Geschwistern immer neue Geschichten in ihrem Freilufttheater, das bald zu einer kleinen lokalen Sensation wird. Doch die Zeiten ändern sich, Krieg steht bevor und die Geschwister müssen erkennen, dass sie nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Leben eine Rolle zu spielen haben. Und dass man sich diese Rolle nicht immer selbst aussuchen kann… Ein schillernder Roman voller Wärme und Witz über eine ebenso eigensinnige wie faszinierende junge Heldin, die für das kämpft, was sie im Herzen trägt.
Aktuelle Rezensionen(1)
Das Theater am Strand ist lange das Buch einer Familie, im weitesten Sinne. Die Geschwister, die sich im Zentrum der Geschichte befinden, entwickeln sich von Kindheitsbeinen an mit ihr, und so verändert sich auch die Beziehung, die die Lesenden zu ihnen haben, mit dem Umblättern der Seiten. Konnte ich mich mit Christabel zu Beginn nicht anfreunden, so habe ich sie mit der Zeit verstehen gelernt, und auch sie selbst hat sich verändert. Besonders schön finde ich, dass sich die Erzählung aber nicht auf die drei beschränkt, sondern auch Fokuspunkte auf so viele andere Menschen in ihrem Umfeld setzt, sowie auf die Zeit, in der sie leben. Die Geschichte ist in der Hinsicht sehr lebensnah, dass sie „nicht zum Punkt kommt“, sondern einfach erzählt. Man gleitet mit den Charakteren durch die Jahre, und das ist nicht immer einfach, denn mit den Jahren, mit den Seiten, kommen Umbrüche und Verluste. Das mag in der ersten Hälfte etwas langweilig sein - während der zweite Teil ziemlich spannend ist, wenn oft nicht schön - doch darüber tröstet der Schreibstil hinweg. Der ist gekonnt und farbig, und schafft es mit seinen Metaphern und Beschreibungen, Bilder und Gefühle in den Figuren und den Leser*innen zu wecken. Es handelt sich wohl nicht um ein literarisches Meisterwerk, romantisiert zum Teil ein wenig und ist durchaus leicht zu lesen. Andererseits - wie kann man denn bitte sein Leben leben, ganz ohne zu romantisieren? Das wäre doch nun auch unrealistisch.