Ein zärtlicher und mitreißender Roman über Machtverhältnisse und über die Frage nach dem Gleichgewicht der Welt.Željko, der von allen »Jimmy« genannt wird, ist fünfzehn, als er sich in Martha verliebt. Sie ist Professorin in Heidelberg, er lebt mit seinen Eltern und Geschwistern zu fünft in einer Zweizimmerwohnung in Ludwigshafen. Martha hat, was Željko sich sehnlichst wünscht: Bücher, Bildung und Souveränität. Mit Martha besucht er zum ersten Mal ein Theater, sie spricht mit ihm, wie sonst niemand mit ihm spricht. Mit Marthas Liebe wächst Željkos Welt. Doch welche Welt ist es, die er da betritt und wen lässt er dafür zurück? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Begehren und Ausbeutung?
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Jahre mit Martha
von Martin Kordić
Ein zärtlicher und mitreißender Roman über Machtverhältnisse und über die Frage nach dem Gleichgewicht der Welt.Željko, der von allen »Jimmy« genannt wird, ist fünfzehn, als er sich in Martha verliebt. Sie ist Professorin in Heidelberg, er lebt mit seinen Eltern und Geschwistern zu fünft in einer Zweizimmerwohnung in Ludwigshafen. Martha hat, was Željko sich sehnlichst wünscht: Bücher, Bildung und Souveränität. Mit Martha besucht er zum ersten Mal ein Theater, sie spricht mit ihm, wie sonst niemand mit ihm spricht. Mit Marthas Liebe wächst Željkos Welt. Doch welche Welt ist es, die er da betritt und wen lässt er dafür zurück? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Begehren und Ausbeutung?
Aktuelle Rezensionen(8)
Wundervolle Sprache
Anfang hat sich enorm gezogen, es ist nichts spannendes passiert, ich habe auch irgendwie nicht wirklich bei dem buch „mitfiebern“ können, aber die letzten 20 Seiten waren dann total gut. All in all aber gut geschrieben
Eigentlich nicht mein Genre. Dafür fand ich das Buch überraschend gut! :)
2/3 des Buches waren sehr langatmig. Auch irgendwie komisch und unangenehm zu beobachten wie sich die Beziehungen zwischen dem Protagonisten und (v.a. zwei) anderen entwickeln. Oft bekam ich ein ungutes Gefühl ihm bei seinem Leben zu verfolgen. Dann kehrtwende. Das letzte Drittel war einfach nur schön. Nostalgisch, sentimental, traurig aber schön. Das Leben eines Gastarbeiterkindes mit vielen traurigen Facetten die vor allem eins sind: Verzweiflung.
Ein gelungener Start ins Lesejahr 2025, der meine Erwartungen übertroffen hat. Besonders beeindruckend ist, wie der Autor den Münchner Vibe mit feinem Gespür und bemerkenswerter Präzision eingefangen hat – auch wenn dies nicht im Mittelpunkt der Geschichte stand. Ein wirklich schönes erstes Buch des Jahres.