Sandra hat Angst, wie ihre Mutter zu werden. Nichts zu ändern, einfach nur vor sich hin zu leben. Dabei sollte Sandras Generation doch alles besser machen. Bewusst leben, die Umwelt schützen, die Welt verbessern. Doch Sandra ist müde: Die basisdemokratische Kommunikation in ihrem Mehrgenerationenhaus geht ins Leere, ihre Freundinnen wetteifern immer nur darum, welche den Kindern das beste Bioessen vorsetzt. So hat sie sich das mit der besseren Welt nicht vorgestellt. Klar und unerbittlich, witzig und ironisch zeichnet Anke Stelling ihr Portrait der Hoffnungen, Kämpfe und Widersprüchlichkeiten des modernen Mutterdaseins.
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von Anke Stelling
Sandra hat Angst, wie ihre Mutter zu werden. Nichts zu ändern, einfach nur vor sich hin zu leben. Dabei sollte Sandras Generation doch alles besser machen. Bewusst leben, die Umwelt schützen, die Welt verbessern. Doch Sandra ist müde: Die basisdemokratische Kommunikation in ihrem Mehrgenerationenhaus geht ins Leere, ihre Freundinnen wetteifern immer nur darum, welche den Kindern das beste Bioessen vorsetzt. So hat sie sich das mit der besseren Welt nicht vorgestellt. Klar und unerbittlich, witzig und ironisch zeichnet Anke Stelling ihr Portrait der Hoffnungen, Kämpfe und Widersprüchlichkeiten des modernen Mutterdaseins.
Aktuelle Rezensionen(5)
Ich musst das Buch abbrechen, da der Schreibstil echt schwer zu lesen war. Die Thematik und der Inhalt waren bzw wären sicher interessant , aber es war für mich einfach zu schwer zu lesen.
Leider erkannte ich keine richtige Storyline. Die Szenen waren sehr beschreibend, ohne viel Inhalt. Es wurden viele Figuren eingeführt - keine war richtig Teil der Geschichte, sodass ich auch irgendwann der Überblick verlor. Auch zur Protagonistin habe ich keine Bindung aufbauen können. Leider hat dieses Buch meinen Geschmack nicht getroffen.
Diese Geschichte hat die gesellschaftlichen Erwartungen an Mütter und deren Gedanken dazu, interessant verpackt. Der innere Monolog der Hauptfigur war ausführlich und nachvollziehbar, wobei ich mich in die Schreibweise der Autorin verliebt habe. Durch die vielen Charaktere war es manchmal nur ein wenig verwirrend.
Einfach nur gut. Habe es so schnell weggelesen, begeistert von Sprache und Genauigkeit der Beobachtung von Elternschaft, insbesondere Mutterschaft, in privilegierten deutschen Prenzlauer Berg Haushalten. Dieser Gedanke: ich werde nie so wie meine eigenen Eltern und dann genauso werden, hervorragend in einen Roman gegossen.
Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, nur nicht so lustig. Selbstaufopferung ist wie Selbstfürsorge, klappt aber nicht. Implizite Generationenverträge werden im Generationenhaus verstärkt, nicht aufgelöst. Endloses und fortschreitendes Seelenleid, rein im Kopf der Protagonistin, das zu keiner rechten Auflösung führt. Und trotzdem gut zu lesen und gespickt mit knackig-tollen Beobachtungen.