Format:Hardcover

Im Januar 1989 wird in Tokio ein siebenjähriges Mädchen entführt. Fünf lange Tage versuchen die verzweifelten Eltern alles, um die Forderungen des Entführers zu erfüllen. Doch alle Bemühungen sind vergebens. Der Entführer entkommt unerkannt mit dem Lösegeld, kurz darauf wird die Leiche des Mädchens gefunden. Die Ermittlungen der Polizei laufen ins Leere. Der Fall geht unter dem Aktenzeichen 64 als ungelöstes Drama in die Kriminalgeschichte Japans ein. Vierzehn Jahre später verschwindet die Tochter von Yoshinobu Mikami, dem Pressesprecher eines kleinen Polizeireviers. Mikami, selbst Gefangener eines übermächtigen Verwaltungsapparats, stößt kurz darauf auf ein geheimes Memo zu Fall 64. Getrieben von einer dunklen Ahnung beginnt er, auf eigene Faust zu ermitteln – und öffnet eine Tür, die besser für immer verschlossen geblieben wäre.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
768 SeitenHardcover
Erschienen an: March 9, 2018

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Aktuelle Rezensionen(5)

2.5(13 ratings)
LaraRezension von Lara

• Ausschweifend • Handbuchformat • kein Spannungsaufbau • Nach 10 gelesenen Kapiteln habe ich eingesehen, dass mich das Buch einfach nicht fesselt. Es liest sich so als ob man einen Bericht oder eine Akte liest. Man weiss eigentlich schon was passiert ist, sucht aber krampfhaft nach dem “Warum?”. Man spielt sämtliche Szenarien durch und das ohne jeglichen Spannungsaufbau und in Perspektive des Beobachters. Ich hatte gehofft, dass man aktiv miträtseln kann, aber da es ständig Zeitsprünge macht und immer wieder in den Erklärungen ausholt, hat man nur wenig Lust dazu… Schade.

NikitaRezension von Nikita

Meine Meinung: Schwacher Plot. 750 Seiten - muss nicht sein. Zeitverschwendung. Ich habs bereut.

Britta Rezension von Britta

In der 2. Hälfte nahm die Story an Fahrt zu und wurde spannender. Hauptsächlich basiert die erste Hälfte des Romans auf die Erklärung der inneren Strukturen und Abläufe in der japanischen Polizeibehörde.

JuliaRezension von Julia

Ok. Ich gebe auf... noch 400 Seiten wie Mikami zu Direktion XY fährt, um mit Person Z zu sprechen und ich schlage mir an diesem Wälzer den Kopf ein. Aber was habe ich gesucht: japanische Kultur im Thrillerformat. Und was habe ich bekommen: japanische Kultur in nicht endend wollender narrativer Wiederholung, die nicht nur die Spannung, sondern auch die Lesefreude raubt. Zwar erfährt man Unmengen an Insights über die hierarchischen Strukturen der japanischen Polizei, aber ungefähr so spannend erzählt wie ein Handbuch zu ebenjener. Außerdem fand ich den Male Point of View teilweise kaum auszuhalten. Wie Frauen hier betrachtet und bewertet werden: yikes. Schade, ich hatte mich gefreut auf diesen gehypten Roman, muss ihn nun aber nach entsetzlich lang erscheinenden 300 Seiten wegpacken. Das Leben ist zu kurz für Polizei-Handbücher.

Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

Gepflegte Langeweile... so lässt sich für mich dieser Krimi/Thriller oder was auch immer er eigentlich sein möchte zusammenfassen. Ich habe schon sehr lange keinen dermaßen langweiligen und ideenlosen Roman gelesen... Wer etwas über das japanische Pressewesen insbesondere der Zusammenarbeit mit der Polizei lesen möchte, sei aber herzlich eingeladen. Denn 64 ist voll davon. Voll von ellenlangen Wiederholungen des immer gleich bleibenden Streits. Das hat mich einfach überhaupt nicht interessiert. Die eigentliche Geschichte war im Grunde durchaus interessant, nicht mal sosehr wer eigentlich hinter dem Mord an dem kleinen Mädchen steckt, sondern weil offensichtlich innerhalb der Polizei einige Geheimnisse zu finden sind und auch private Befindlichkeiten einiger Akteure eine Rolle spielen. ​ Das Problem ist auch ehrlich gesagt, das der Roman einfach viel zu lange ist. Ich mag gerne einen richtig schönen dicken Schmöker. Aber nicht, wenn dabei die Handlung unnötig aufgebläht wird, obwohl der Autor einfach nichts zu erzählen hat, außer dem immer währenden Streit mit der Presse, dessen Hintergründe man eh schon bei der ersten Erwähnung verstanden hat. Wenn man daraus ein Trinkspiel machen würde, wäre man schon nach gut der Hälfte des Romans restlos betrunken... Dazu die Familiäre Situation Mikamis, die irgendwie auch immer wieder ins Leere läuft und im Grunde ebenfalls dermaßen unnötig ist. Auch hier passiert im Grunde nichts, außer das es den Roman weiter aufbläht. Vieles hätte man auch auf weniger Seiten erzählen können, ohne das dabei verloren gegangen wäre, was Yokoyama erzählen möchte. Im Grunde geht es vor allem um die inneren Streitigkeiten der Polizei in Japan und nicht um den Mordfall selbst. Das wäre inhaltlich durchaus auch nach meinem Geschmack gewesen, hat mich aber einfach nur angeödet. Ich hätte das Buch theoretisch auch abbrechen können, ich war mehr als einmal nahe daran. Irgendwie habe ich ständig erwartet, das der Autor mich doch noch mit irgendetwas überraschen könnte. Natürlich war das zu keinem Zeitpunkt der Fall. Schade, ich hatte mir da echt ein Highlight erwartet... Ich weiß, "64" hat Preise abgestaubt... Joah schön für den Autor. Aber das sagt meiner Meinung nach sowieso nur aus, das eine bestimmte Jury ein Buch eben gut fand, aber nicht, das es auch gut ist...

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