Die rätselhaften Honjin-Morde
von Seishi Yokomizo
Es ist der Winter 1937, und der Ort Okamura befindet sich in heller Aufruhr: schon bald wird die renommierte Ichiyanagi-Famile ihren Sohn vermählen. Aber unter den Tratsch über das anstehende Fest mischt sich ein besorgniserregendes Gerücht: ein maskierter Mann streift durch das Städtchen und fragt die Leute zu den Ichiyanagis aus. In der Hochzeitsnacht dann erwacht die Familie durch einen furchtbaren Schrei, auf den eine unheimliche Melodie folgt. Ja, der Tod ist nach Okamura gekommen und hat keine weitere Spur als ein blutiges Samurai-Schwert hinterlassen, das im reinen Schnee im Hof des Hauses steckt. Der Mord am frisch vermählten Paar gibt Rätsel auf, war doch das Schlafzimmer von innen verschlossen. Doch der private Ermittler Kosuke Kindaichi will den Fall unbedingt lösen.
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Die rätselhaften Honjin-Morde
von Seishi Yokomizo
Es ist der Winter 1937, und der Ort Okamura befindet sich in heller Aufruhr: schon bald wird die renommierte Ichiyanagi-Famile ihren Sohn vermählen. Aber unter den Tratsch über das anstehende Fest mischt sich ein besorgniserregendes Gerücht: ein maskierter Mann streift durch das Städtchen und fragt die Leute zu den Ichiyanagis aus. In der Hochzeitsnacht dann erwacht die Familie durch einen furchtbaren Schrei, auf den eine unheimliche Melodie folgt. Ja, der Tod ist nach Okamura gekommen und hat keine weitere Spur als ein blutiges Samurai-Schwert hinterlassen, das im reinen Schnee im Hof des Hauses steckt. Der Mord am frisch vermählten Paar gibt Rätsel auf, war doch das Schlafzimmer von innen verschlossen. Doch der private Ermittler Kosuke Kindaichi will den Fall unbedingt lösen.
Aktuelle Rezensionen(5)
war ganz gut
Ich habe das Buch tatsächlich nur auf die Empfehlung, eines Buchhändlers gekauft. Sonst hätte es wahrscheinlich nie den Weg auf meinen SuB gefunden. Die rätselhaften Honjin- Morde, ist sehr interessant geschrieben. Es liest sich als Bericht es Autors, der uns über die Geschehnisse vor, während, nach und über die Aufklärung des Verbrechens berichtet. Das Buch lässt sich angenehm lesen und die Schreibweise gibt dem ganzen etwas erfrischendes. Man versucht als Leser herauszufinden, was in der besagten Nacht passiert ist. Mir ist es tatsächlich nicht gelungen, da hinter zu steigen. Es tauchen in dem Buch tatsächlich sehr viele unterschiedliche Charaktere, die immer nur kurz beschrieben werden. So fand ich es etwas schwer einen Überblick zu behalten. Allerdings gibt es am Ende ein Personen Glossar, wo man immer wieder nachgucken kann. Eine interessante Geschichte und eine Leseempfehlung für mich 😊
Sehr sonderbar verfasst. Der Autor spricht zu seiner Leserschaft, was ich sehr erfrischend fand. Der beleuchtete Fall an sich war sehr spannend und die Aufklärung hat mich dann sogar doch überrascht. Herzliche Leseempfehlung 🪭
Ich liebe die Bücher von Agatha Christie. Dieses Buch hörte sich schon im Klapptext super an und schlussendlich kam ich am Kauf nicht vorbei, als ich auf dem Cover las, dass es die japanische Antwort auf Agatha Christie ist. Ich kann sagen, es stimmt. Es hat mich vollkommen überzeugt. Den Autor verfolge ich weiter!
Schade, leider hat mich dieser Kriminalroman nicht von sich überzeugt. Tatsächlich fehlte mir vor allem der Wunsch, wissen zu wollen, was hinter den Honjin-Morden steckt. Vielmehr habe ich mich gepflegt gelangweilt. Dabei hätte das Setting eigentlich genau meinen Geschmack getroffen und dazu lese ich generell gerne japanische Literatur. Auch der Dreh und Angelpunkt in diesem klassischen Kriminalroman wäre mein Beuteschema gewesen. Doch die Ermittlungen fand ich eher oberflächlich und mir fehlte ein echter Plottwist. Ich fand es war zu offensichtlich wer schließlich als Täter in Frage kommt.. Mir fehlte hm ja das Misteriöse und eine Atmosphäre die mir vermittelt, wie geheimnisvoll das Ganze eigentlich ist. Stattdessen wird der Leser an unterschiedlichen Stellen direkt angesprochen, ein Punkt der mir persönlich ehrlicherweise nie gefällt. Aber hier wurde mir vermittelt, ich sei nicht in der Lage selbstständig zu denken und mir wurden Dinge erklärt, die einfach unnötig waren, weil der Text es schon erklärt hatte. Eine zusätzliche Erläuterung wäre also gar nicht nötig gewesen... Insgesamt daher für mich keine Geschichte die mir lang im Gedächtnis bleiben wird. Die Lesung: Der Sprecher hatte eine sehr angenehme Stimme, allerdings war die Lesung sehr langsam, weshalb ich die Geschwindigkeit sehr hoch einstellen musste... (Das ist natürlich Geschmacksache und entspricht meiner eigenen Hörgewohnheit.) Bei den japanischen Namen und Begriffen hätte ich mir gewünscht, das vorher recherchiert worden wäre, wie sie ausgesprochen werden.