4.1

Vincent

von Joey Goebel

Format:Hardcover

Wussten Sie, dass große Popsongs und Filme von einem unglücklichen, aber genialen Künstler stammen? Und damit einem solchen die Ideen nicht ausgehen, sorgen in diesem Roman 'Beschützer' dafür, dass ihm ständig neues Leid widerfährt. Denn das ist der Rohstoff, aus dem wahre Kunst entsteht. Bringt das Genie das Kunststück fertig, trotzdem ein glücklicher Künstler zu werden? Vincent - ein Chamäleon von einem Roman, der als Satire beginnt, sich in einen bizarren Alptraum verwandelt und am Ende zu Tränen rührt.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: 2005

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Aktuelle Rezensionen(5)

4.1(41 ratings)
LisaRezension von Lisa

Sehr schönes Buch mit Tiefgang. Stellenweise schockierend, aber so spielt das Leben. Ich habe Vincent gern beim Älterwerden auf seinem steinigen Weg begleitet und das Buch kaum aus der Hand gelegt. Absolute Leseempfehlung!

philoSophie Rezension von philoSophie

Die Story hat mich sehr angesprochen weil es die heute Musik- und Unterhaltungskultur widerspiegelt. Wie hat die Kunst sich verändert? Bedeutet Kunst gleich Leid? Es war anfangs schwer reinzukommen. Der Schreibstil und die ständigen Zeitsprünge waren verwirrend. Was sich aber Gott sei dank nach dem ersten Viertel gelegt hat, ab da lies es sich gut lesen. Die Hauptfigur war für mich eher Harlan der Manager und nicht Vincent, der sein vorheriges tristes und erfolgloses Leben auf Vincent (dem Kunstprojekt) projizierte. Es war traurig mitzuerleben das ein Leben so kaputt zu machen damit andere Profit daraus schlagen können. Auch ein großer Punkt in unserer Gesellschaft. Vom ende war ich ein bisschen enttäuscht, da hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht und irgendwie verlief es für mich eher ins Leere als in einem schönen sinnvollen Ende. Trotz allem lesenswert!

NiklasRezension von Niklas

Wenn du 16 und misanthropisch bist, wirst du dieses Buch lieben

Nero🐈‍⬛Rezension von Nero🐈‍⬛

Das Buch hinterlässt Narben!

LeonieRezension von Leonie

Aus der Sicht seines Managers Harlan wird das Leben des Wunderkinds Vincent beschrieben. Das Buch ist wie ein klassisches Drama in drei Teile unterteilt, mit verschiedenen Frauen als Überschriften für die Unterkapitel. Vincent soll der neue Künstler seiner Zeit werden und Harlans Aufgabe ist dafür zu sorgen, dass im permanent Leid wiederfährt. Vincents Argentur ist nämlich der Ansicht, dass nur aus Leid neue gute Kunst entstehen kann - und das ist das übergeordnete Ziel. Doch wie weit darf man dafür gehen? Mir gefällt Goebels Erzählweise sehr. Es ist nicht ganz klar, wer der Hauptcharakter ist: Vincent oder Harlan? Auch die Betonung der Rolle der verschiedenen weiblichen Charaktere durch die Kapitelüberschriften finde ich spannend. Zwischendurch habe ich mich gefragt, warum Goebel die Geschichte nicht wie einen Krimi aufgebaut hat um einen größeren Plot zu erzeugen. Doch gegen Ende des Buches wurde klar, dass er es absichtlich nicht getan hat. Der vorhanden Plot kam dadurch überraschend und gut. Am Ende ist die ganze Geschichte ein großer Teufelskreis und die Erzählweise zeigt wahrscheinlich selbst die im Buch beschrieben Kritik an zeitgenössischer Kunst. Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen und mich dazu angeregt, Kunst und Unterhaltung zu hinterfragen. Und vor allem noch mehr von Joey Goebel zu lesen.

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