Laura Dürrschmidt, geboren 1994 in Seligenstadt am Main, studierte Buchwissenschaft und British Studies in Mainz, wo sie sich auf Typographie spezialisierte. 2020 wurde sie beim jungen Literaturforum Hessen-Thüringen ausgezeichnet und nahm an der Romanwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung in Edenkoben teil. 2021 erschien ihr Debüt Es gibt keine Wale im Wilmersee. Laura Dürrschmidt lebt mit ihrer Frau in Leipzig.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Sommer der schlafenden Hunde
Laura Dürrschmidt, geboren 1994 in Seligenstadt am Main, studierte Buchwissenschaft und British Studies in Mainz, wo sie sich auf Typographie spezialisierte. 2020 wurde sie beim jungen Literaturforum Hessen-Thüringen ausgezeichnet und nahm an der Romanwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung in Edenkoben teil. 2021 erschien ihr Debüt Es gibt keine Wale im Wilmersee. Laura Dürrschmidt lebt mit ihrer Frau in Leipzig.
Aktuelle Rezensionen(4)
Uff, ehrlicherweise musste ich mich durch dieses Buch ein bisschen durchquälen, zumindest bis zur Mitte. Die Sprache, die Beziehungen und das ganze Verhalten der Charaktere waren für mich einfach nur derb und toxisch, und für mich ist es da keine Entschuldigung, dass sie jung waren, sie waren ja im Erwachsenenalter noch genauso und sind dem nie ganz entwachsen (das Buch wird in zwei Zeitsträngen erzählt). Viele Situationen und wie sie auch teilweise verharmlost wurden, fand ich schwer zu ertragen. Ich habe nur weitergelesen, weil ich wissen wollte, was mit Sascha passiert ist. Ich dachte mir beim Lesen oft einfach nur: Bitte sucht euch endlich Hilfe oder nehmt die an, die euch angeboten wird – denke hier an Hazma. Alles in allem war es kein Buch für mich.
Ein unglaublich schöner aber auch anregender Roman über Liebe, Freundschaft und Abhängigkeit und drüber wie diese dinge manchmal zusammenhängen. Die Autorin hat einen unglaublich guten schreibstil und hat es geschafft in Ihrem Buch eine so tiefgründige und verwobene Beziehung zwischen Laika und Trice zu schreiben, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Gleichzeitig fängt sie das Thema Ko- Abhängigkeit super auf und schafft es die Charaktere auf eine gerade schon ungeheure Art lebendig wirken zu lassen.
Es wäre gelogen zu sagen, dass ich alles daran mochte, denn die Charaktere waren unerträglich - bis auf Hamza, die Maus. Doch die Sprache war fantastisch, die Geschichte spannend und verwoben, und die Beziehungen zueinander so realistisch und toxisch und weird, dass ich es in zwei Tagen weg gelesen habe.
4.5