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Eine Hymne an das Leben

von Gisèle Pelicot, Judith Perrignon, Patricia Klobusiczky

Format:Hardcover
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„Die Scham muss die Seite wechseln“Mit diesen Worten veränderte Gisèle Pelicot 2024 die Welt. Sie verzichtete im Prozess gegen ihren Ex-Mann und über 50 weitere Täter auf Anonymität – und wurde zur Stimme von Millionen. Ihr Mut löste internationale Debatten aus, brachte Gesetze ins Wanken und gab Betroffenen weltweit neue Kraft.Die Frau, die die ganze Welt inspiriertDas Buch von Gisèle Pelicot ist ein beeindruckendes Porträt einer Frau, die das Schweigen überwindet, Gerechtigkeit einfordert und dabei allen Widerständen zum Trotz nie den Glauben an die Liebe verliert.Gisèle Pelicot wurde vom TIME Magazine zur bedeutendsten Frau des Jahres 2024 gewählt.Die Biografie ist kein Gerichtsdokument, sondern ein persönliches Zeugnis über Verrat und Vertrauen und die Kraft, trotzdem weiterzuleben.Für alle, die an Gerechtigkeit glauben – und an die Möglichkeit, nach dem Schlimmsten neu anzufangen.

Biografien & Memoiren
224 SeitenHardcover
Erschienen an: February 17, 2026

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Aktuelle Rezensionen(43)

4.7(358 ratings)
StefanieRezension von Stefanie

Jeder ! Jede muss dieses Buch lesen!!!

DeniseRezension von Denise

Eines der grausamsten Bücher, welches ich je gelesen habe. Es zeigt mit ungeschönter Härte die tiefsten Abgründe der Menschheit, ohne dass die Autoren je ihre Stärke verliert. Es gibt so intime Einblicke, dass ich mich manchmal meiner Scham beraubt gefühlt habe.

BetiRezension von Beti

Eine wahre Geschichte: Gisele wird jahrelang von ihrem Ehemann unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. Er lässt auch viele andere Männer sie vergewaltigen und filmt alles. Am Anfang gibt sie sich selbst die Schuld und fragt sich, warum sie nichts bemerkt hat. Sie wollte ihren Mann sogar noch in Schutz nehmen, aber es wurde immer schlimmer. Durch die Drogen und die vielen Vergewaltigungen bekommt sie große gesundheitliche Probleme.Sie wollte eigentlich schweigen und sich verstecken. Dass sie am Ende ihr Gesicht gezeigt und öffentlich darüber gesprochen hat, finde ich unglaublich mutig. Wie krank und geistesgestört kann ein Mensch sein, so etwas zu tun?

VivianRezension von Vivian

Unfassbar überwältigende Geschichte einer unglaublich starken Frau!

Na SchönRezension von Na Schön

Eine Hymne an das Leben ist ein Buch, das man nicht einfach liest bzw. in meinem Fall hört, und anschließend schnell abhaken oder vergessen kann. Es arbeitet nach und macht etwas mit mir. Ich war beim Lesen traurig, wütend, fassungslos, voller Bewunderung und auch immer wieder voller Hoffnung. Gisèle Pelicot erzählt ihre unfassbare Geschichte mit einer Klarheit, die mich tief beeindruckt hat. Dabei wehrt sie sich dagegen, auf ihre Rolle als Opfer, auf ihren geschundenen Körper reduziert zu werden. Sie erzählt von dem, was ihr angetan wurde, und vor allem davon, wie sie als Überlebende weiterlebt. Wie sie sich ihr Leben zurücknimmt. Wie sie darum kämpft, ihre Seele und ihre guten Erinnerungen an das Leben und die Liebe zu behalten. Dabei betont sie selbst immer wieder, dass sie keine Ikone sein möchte, dass sie sich mit dieser Rolle nicht identifiziert. Auch wenn sie die Bedeutung ihres Wegs für so viele betroffene Frauen versteht. Sie ist diesen Weg Schritt für Schritt gegangen. Und nimmt uns als Lesende dabei mit. Ich habe nach Beenden des Buches noch über den Fall von Claudia Wuttke gelesen. Ihr wurde Ähnliches angetan, und anders als in Frankreich können 65 der 67 nachgewiesenen Vergewaltigungen nicht mehr vor Gericht verhandelt werden, weil sie nach deutschem Recht verjährt sind. Dass eine Vergewaltigung in Deutschland derzeit grundsätzlich nach fünf Jahren verjährt, macht mich sprachlos. Ich hoffe sehr, dass ihr Fall dazu beiträgt, diese Regelung zu verändern. Auch wütend macht mich die Tatsache, dass eine Frau wie Gisèle Pelicot mit Erwartungen kämpfen muss, die andere an sie als Opfer haben- sie ist zu würdevoll, es kann ja nicht so schlimm gewesen sein. Sie schaut ihren Mann an, sie hatte eine Affaire, sie ist eine S.. und sie wollte es eigentlich auch. Ich möchte schreien bei der Dreistigkeit, Empatielosigkeit und Überheblichkeit so vieler Männer und auch anderer Frauen. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre. Aber es ist eine wichtige. Es erzählt von sexualisierter Gewalt, patriarchalen Strukturen und Machtmissbrauch und Allmachtsfantasien von Männern und von Mut, Selbstbestimmung und der Weigerung, sich die eigene Geschichte und Erinnerungen nehmen zu lassen. Es zeigt einen Umgang mit traumatischen Erfahrungen. Nicht mit der Intension zu sagen, genau so ist es richtig, sondern: so habe ich es erlebt und überlebt. Ein Buch, das mich tief bewegt hat.

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