Als Influencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht, sieht die unscheinbare Delia darin die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang. Sie zieht als Lilly ein und will endlich die werden, die sie immer sein wollte: eine selbstbewusste Bühnenautorin. Anouk wiederum glaubt, Lilly für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können, und lässt sie immer mehr in ihr Leben. Schnell entsteht zwischen den beiden eine Beziehung, die beide dazu bringt, ihre Vorstellungen von Erfolg und Selbstverwirklichung zu hinterfragen - und die vielleicht sogar zu einer echten Freundschaft werden kann.
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Bestie
von Joana June
Als Influencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht, sieht die unscheinbare Delia darin die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang. Sie zieht als Lilly ein und will endlich die werden, die sie immer sein wollte: eine selbstbewusste Bühnenautorin. Anouk wiederum glaubt, Lilly für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können, und lässt sie immer mehr in ihr Leben. Schnell entsteht zwischen den beiden eine Beziehung, die beide dazu bringt, ihre Vorstellungen von Erfolg und Selbstverwirklichung zu hinterfragen - und die vielleicht sogar zu einer echten Freundschaft werden kann.
Aktuelle Rezensionen(78)
Hat mir nicht wirklich gefallen. Die Geschichte zieht sich ewig und läuft auf einen "großen Knall" zu und dann ist das Buch schnell vorbei. Der ewig ausgedehnte Spannungsaufbau (ohne Spannung) hat mich eher genervt und/oder gelangweilt.
Ich verfolge Joana June schon länger auf Social Media und mochte viele ihrer Empfehlungen. Ihr Debüt Roman hat mich jedoch leider sehr enttäuscht. Der Anfang hat mir noch sehr gefallen, aber ich konnte keine Beziehung zu den Protagonistinnen aufbauen. Teilweise fand ich auch die zwischen Teile total aus dem Kontext gerissen und insgesamt war mir die Story zu schwach.
Nice writing style. Book about a weird dynamic between a girl that is obsessed with another (who is an influencer) and tries to become best friends.
Danke liebe Joana June. Du bist die Schwester im Geiste die ich nie hatte und wenn ich auf Seite 333 heule und das Buch totannotiert habe, hast du doch einiges richtig gemacht. Vielen vielen vielen Dank !
Bestie hat mich relativ schnell in seinen Bann gezogen. Besonders der Perspektivwechsel zwischen den beiden Protagonistinnen hat der Geschichte eine spannende Struktur verliehen und für Dynamik gesorgt. Dennoch wirkten einige Kapitel auf mich etwas verwirrend, da mir stellenweise der klare Bezug zur übergeordneten Handlung gefehlt hat. Die beiden Hauptfiguren sind teils sehr überspitzt dargestellt. Gleichzeitig liegt genau darin auch eine gewisse Faszination: Ihre wahnhafte, obsessive Art und die toxische Dynamik zwischen ihnen haben etwas gleichermaßen Abstoßendes wie Fesselndes. Der Schreibstil zeigt deutliches Potenzial und ich bin neugierig darauf, weitere Werke der Autorin zu lesen. In Bestie wirkte er jedoch stellenweise etwas zu plakativ und gelegentlich fast gewollt poetisch. Inhaltlich greift der Roman ein sehr aktuelles und relevantes Thema auf. Die Geschichte hätte viel Raum für mehr Tiefgang und eine stärkere Botschaft geboten – Möglichkeiten, die meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft wurden. Zwar regt das Buch an einigen Stellen zum Nachdenken an, doch bleibt dieser Eindruck leider nicht nachhaltig. Insgesamt ein Buch mit starken Ansätzen und spannenden Ideen, das mich zwischen Faszination und leichter Ernüchterung zurücklässt.