Gym
von Verena Keßler
Glänzende Spiegel, definierte Körper, legere Flirts am Tresen. Die Protagonistin in Verena Keßlers knalligem Roman liebt ihren neuen Job im MEGA GYM. Es gibt keinen Leistungsdruck, keine Überstunden, dafür liebenswerte Kolleginnen und einen Chef, der stolzer Feminist ist. Alles perfekt, wäre da nicht die klitzekleine Lüge, zu der sie sich im Einstellungsgespräch hat hinreißen lassen. Sie habe kürzlich erst entbunden, hat sie behauptet, und jetzt wollen alle Babyfotos sehen und fragen ständig nach „dem Kleinen“. Doch erst, als Bodybuilderin Vick auftaucht, wird klar, dass ein erfundenes Kind nicht das einzige Geheimnis dieser verschwiegenen Erzählerin ist. Eine Geschichte über Obsession, Ehrgeiz und die selbstzerstörerische Kehrseite schöner Oberflächen.
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Gym
von Verena Keßler
Glänzende Spiegel, definierte Körper, legere Flirts am Tresen. Die Protagonistin in Verena Keßlers knalligem Roman liebt ihren neuen Job im MEGA GYM. Es gibt keinen Leistungsdruck, keine Überstunden, dafür liebenswerte Kolleginnen und einen Chef, der stolzer Feminist ist. Alles perfekt, wäre da nicht die klitzekleine Lüge, zu der sie sich im Einstellungsgespräch hat hinreißen lassen. Sie habe kürzlich erst entbunden, hat sie behauptet, und jetzt wollen alle Babyfotos sehen und fragen ständig nach „dem Kleinen“. Doch erst, als Bodybuilderin Vick auftaucht, wird klar, dass ein erfundenes Kind nicht das einzige Geheimnis dieser verschwiegenen Erzählerin ist. Eine Geschichte über Obsession, Ehrgeiz und die selbstzerstörerische Kehrseite schöner Oberflächen.
Aktuelle Rezensionen(64)
Das Mega Gym. Die ICH-Protagonistin bewirbt sich nicht mit ihren Erdnussflipbauch, sondern mit ihren Postschwangerschaftsbauch auf den Job. Ihr Chef, Ferhat, ein Frauenversteher stellt sie ein. Sie beginnt am Tresen & mixt Proteinshakes. Arbeitet sich schnell ein. Wäre da nicht die Notlüge, denn ein Kind hat sie nie bekommen. **************************** „Gym“ von Verena Keßler spielt in einem ungewöhnlichen Setting & ist eine Muckibude für die Lachfalten. Was für Auswirkungen kann eine Notlüge haben? Schneller gesagt als den Auswirkungen bewusst zu sein. Schneller ein Kind zu haben als schwanger gewesen zu sein, geschweige einen Erzeuger zu haben. Welchen Stress/Geldprobleme bringt die Notlüge ein. Milchpulver muss gekauft, Babysitter organisiert werden & die Leute wollen Fotos sehen. Nervig, aber was macht man nicht alles damit die Lüge nicht auffliegt. Wie heißt es: Lügen haben kurze Beine. Warum braucht die Protagonistin einen neuen Job? Das Ende eines „Satzes“ bringt Licht ins Dunkle. Shakes mischen reicht nicht aus. Im Gym gibt es Vorbilder wie Swetlana oder Vicky. Muskelbepackt & sportlich. Genau so muss ICH aussehen. Die Entwicklung einer Sportsucht beginnt. Proteine, Proteine alles was Eiweiß enthält wird gegessen, am Besten im Rohzustand. Später kommen Steroide dazu. Warum tut man sich das an? Keßler bringt ihre Protagonistin in den Rausch der Fitnessindustrie & dem Gefühl immer besser zu sein als andere. Das Individuum muss überleben & zeigt den Leistungsdruck von heute. Das Buch beginnt in der Realität & triftet in den Wahn ab. Er spielt mit Klischees. Die unterschiedlichen Beweggründe & Typen die ins Gym gehen dürfen nicht fehlen. Humor & Witz fehlen auf keinem Fall. Die Sprache ist leicht, rasant & ironisch. Teils werden Episoden angerissen, aber nicht zu Ende geführt. Was ist aus der anfänglichen Notlüge geworden. Ist jemand dahintergekommen? Da ich selbst ins Gym gehe, sind Parallelen zum „echten Leben“ & zum Buch erkennbar. Der Aufbau des Buches in 3 Sätzen wirkt wie eine Sportübung & gab Anlass dies im Buddyread
Sehr unterhaltsam! Hat sehr spass gemacht zu lesen.
Völlig schräg mit einer sehr unsympathischen Protagonistin. Ganz anders, als ich erwartet hatte - es lässt mich etwas ratlos zurück
Sehr interessantes Buch, dass einen zu Beginn etwas in die Irre führt, da es schlussendlich weniger um die eigentliche Prämisse, die Notlüge, oder die Körperoptimierung, sondern eher um die immer deutlicher zu Tage tretende Persönlichkeitsstörung der Protagonistin geht. Zunächst humorvoll, süffisant und später ekelerregend, führt Verena Kessler den Leser zur Eskalation. Gleichzeitig kann man viel Systemkritik erkennen, an Männern, an Körpern und an damit verbundenen Machtstrukturen. Eine sehr gut erzählte Geschichte mit spannenden Stilmitteln, wie etwa die fehlende Vergangenheit der Protagonistin. Einzig der fehlende Name, genauso wie die sehr gestraffte Zeitlinie des Bodybuildings haben mich beim Lesen etwas gestört. Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Buch!
Die Idee war gut aber es war mir zu schwammig, keine greifbare Handlung und am Schluss trotzdem nicht verstanden, was die Message war.. Verstehe den Hype nicht.