Auf Erden sind wir kurz grandios
von Ocean Vuong
"Ein grandioses Buch! Eine Reise in die Vergangenheit, in die Kindheit, nach Vietnam, in die Gewalt und die Liebe." Sasa Stanisic - Der Debütroman von Ocean Vuong „Lass mich von vorn anfangen. Ma …“ Der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird. Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Außenseiter, erzählt – von der Schizophrenie der Großmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Vuong schreibt mit alles durchdringender Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen. Das kraftvollste Debüt der letzten Jahre, geschrieben in einer Sprache von grandioser Schönheit.
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Auf Erden sind wir kurz grandios
von Ocean Vuong
"Ein grandioses Buch! Eine Reise in die Vergangenheit, in die Kindheit, nach Vietnam, in die Gewalt und die Liebe." Sasa Stanisic - Der Debütroman von Ocean Vuong „Lass mich von vorn anfangen. Ma …“ Der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird. Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Außenseiter, erzählt – von der Schizophrenie der Großmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Vuong schreibt mit alles durchdringender Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen. Das kraftvollste Debüt der letzten Jahre, geschrieben in einer Sprache von grandioser Schönheit.
Aktuelle Rezensionen(29)
Einzigartiger Stil! Wundervolle Worte für eine doch emotional so schwere Geschichte. Das Buch hat etwas Poetisches. Auf sprachlicher Ebene hat es mich total abgeholt, trotzdem hat es sich streckenweise inhaltlich doch sehr gezogen. Wer aber Spaß an Sprache und Lust auf was ganz Anderes, Individuelles hat, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben!
Der Roman lässt mich ein bisschen lost zurück. Der Erzählstoff ist zweifellos erzählenswert und trotzdem kam es mir stellenweise fast generisch vor. Das mag an der Autofiktionalen Erzählweise liegen, die gerade einfach en vogue ist. Die Coming of Age Geschichte eines schwulen jungen Mannes der in gewaltvollen Familienverhältnissen (aber in auch einer gewaltvollen Gesellschaft) aufwächst, hat mich stellenweise stark an die Bücher von Eduard Louis erinnert, manchmal auch an Eribon, obwohl diese beiden viel schnörkelloser schreiben. Die extrem lyrische Sprache war mir manchmal ein bisschen drüber: der Roman stellt Unmittelbarkeit und Authentizität vor allem über sehr detaillierte Beschreibungen her. Vor alles wird ein Adjektiv gesetzt, das suggerieren soll, das Geschehene habe sich dem Autor bis ins kleinste Detail ins Gedächtnis gebrannt. Der Roman gefiel mir dort besonders gut, wo die Authentizität gebrochen wurde, man nicht sicher war, ob die Erinnerung stimmt, oder ob es eh egal ist, wenn man sich falsch erinnert, weil man mit dem arbeiten muss, was der Kopf einem bereit stellt. Auch das Kreisen um den Vietnamkrieg und seine Folgen fand ich sehr gelungen.
„Auf Erden sind wir kurz grandios“ von Ocean Vuong, erschienen im btb Verlag, hat mir sehr gut gefallen. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut man sich in den Protagonisten hineinversetzen konnte und wie eindringlich seine Gedanken und Gefühle beschrieben werden. Viele der geschilderten Ereignisse sind bedrückend und schmerzhaft, werden aber auf eine sehr einfühlsame und poetische Weise erzählt. Das Buch zeigt außerdem eindrucksvoll, wie familiäre Erfahrungen, Traumata und Erinnerungen über Generationen hinweg weitergegeben werden. Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch, das philosophisch geschrieben ist und lange nachwirkt.
Stark und poetisch und dennoch nicht für jeden
Eine traurige und beeindruckende Geschichte zugleich, die zeigt wie der (Vietnam-)Krieg Generationen prägt. Sehr bildhaft, poetisch geschrieben, nicht zum "Schnellweglesen".