4.3

Been there, felt that

von Vanessa Sielmann

Format:Softcover
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Warum uns so viel mehr verbindet, als uns trennt»Ich bin anders als andere Frauen.« Sich von anderen abzuheben, besser sein, hübscher, schlanker, weniger zickig, lustiger, glücklicher. Dieser Gedanke reiht sich nicht nur ein in eine Vielzahl von Glaubenssätzen, mit denen Mädchen und junge Frauen in unserer Gesellschaft aufwachsen. Vielleicht ist er das Kernproblem. Der erste Dominostein.Wenn wir endlich verstehen, dass wir alle gleich sind – gleich wütend, gleich traurig, gleich peinlich, ratlos und kompliziert – können wir genau daraus Kraft schöpfen. Vanessa Sielmann ist Politikwissenschaftlerin, Content Creatorin und selbsternanntes Girl’s Girl. In Been there, felt that widmet sie sich weiblichen Kollektiverfahrungen: sexuelle Selbstbestimmung und Orgasmusdruck, PMS und toxische Nettigkeit, Freitagabende auf dem Sofa und durchgetanzte Nächte, der Wunsch nach Ankommen und die Angst, etwas zu verpassen. Vanessa schreibt so klug über das Lebensgefühl der 20er und unsere unsichtbaren Gemeinsamkeiten, dass es abwechselnd wütend macht, und Spaß, aber immer Hoffnung.Ein Buch über das Gefühl, anders sein zu müssen – und der Freiheit, es nicht mehr zu wollen.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
256 Seiten • Softcover
Erschienen an: June 17, 2026

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Aktuelle Rezensionen(7)

4.3(45 ratings)
ㅤㅤㅤRezension von ㅤㅤㅤ

Ich bin bei diesem Buch ziemlich zwiegespalten. Es gab ungefähr drei Kapitel, die mich wirklich erreicht haben – besonders das über Selbstverletzung, bei dem mir mehrmals die Tränen kamen. Auch das Kapitel über sexuelle Belästigung hat mir sehr gut gefallen, gerade weil es nicht nur die Erfahrungen von Frauen beschreibt, sondern diese am Ende auch gesellschaftlich hinterfragt. Leider konnte mich der Großteil des Buches nicht überzeugen. Viele der Erfahrungen der Autorin konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, was an sich natürlich völlig in Ordnung wäre. Problematisch fand ich eher, dass ihre persönlichen Erlebnisse immer wieder so dargestellt werden, als wären sie typische oder gar allgemeingültige Erfahrungen von Frauen und Feministinnen. Dadurch hatte ich zunehmend das Gefühl, dass hier eigentlich eine sehr bestimmte soziale Bubble beschrieben wird, während das Buch gleichzeitig den Anspruch vermittelt, für alle Frauen zu sprechen. Dabei hatte ich auch immer wieder das Gefühl, dass es – ohne dass ich das böse meine – sehr stark aus der Perspektive einer privilegierten weißen Frau geschrieben ist. Gerade bei Themen wie Beziehungen, Kinderwunsch, Sexualität oder auch Erfahrungen mit Ärztinnen fehlte mir häufiger die Frage, wie unterschiedlich Frauen solche Situationen erleben können, abhängig von ihrer Herkunft, ihrem sozialen Hintergrund oder ihren Lebensumständen. Die eigene Perspektive darf natürlich im Mittelpunkt eines persönlichen Buches stehen, aber dann hätte ich mir gewünscht, dass ihre Grenzen stärker reflektiert werden. Auch einige ihrer feministischen Gedanken fand ich widersprüchlich. Besonders bei Romantasy und der Darstellung von Sexualität hatte ich häufig das Gefühl, dass weibliches Begehren automatisch als feministisch verstanden wird, ohne zu hinterfragen, welche teilweise sehr traditionellen Vorstellungen von Liebe, Beziehungen und Weiblichkeit solche Geschichten selbst vermitteln können. Auch romantische Beziehungen und Kinderwunsch werden für meinen Geschmack zu wenig kritisch betrachtet. Oft scheint die Lösung darin zu liegen, den richtigen und verantwortungsvollen Mann an seiner Seite zu haben, anstatt stärker darüber zu sprechen, welche gesellschaftlichen Strukturen Frauen unabhängig von einem Partner brauchen. Dazu kam, dass mir die Autorin im Laufe des Buches zunehmend unsympathisch wurde. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass sie ihre eigenen Erfahrungen und Vorstellungen sehr selbstverständlich als Maßstab nimmt und andere Menschen anhand ihrer Interessen durchaus bewertet, während sie die eigenen Vorlieben weniger kritisch hinterfragt. Viele der vermeintlichen Weisheiten blieben für mich außerdem recht oberflächlich. Trotzdem gab es diese wenigen Kapitel, die ich wirklich stark fand und die mir gezeigt haben, welches Potenzial das Buch eigentlich hätte. Insgesamt hatte ich jedoch deutlich häufiger das Gefühl, dass ich einer sehr persönlichen Perspektive auf „die Erfahrungen von Frauen“ folge, mit der ich mich nur selten identifizieren konnte. Ein Buch mit einigen sehr berührenden und wichtigen Passagen, das mich insgesamt aber wesentlich weniger überzeugt hat, als ich erwartet hatte.

wenxRezension von wenx

Solide 4 Sterne, einige hilfreiche Gedanken dabei!

sarahmerzRezension von sarahmerz

Ich habe mich selten in einem Buch so sehr gesehen gefühlt, wie in diesem.

Nadine📖💕Rezension von Nadine📖💕

Dieses Buch spricht einem aus der Seele!!🫶🏼

LineRezension von Line

Ein Buch, das jede einzelne Frau gelesen haben sollte. Ein warme Umarmung, die mich durch unangenehme manchmal kaum aushaltbare Gefühle getragen hat. Ein verständnisvolles schütteln, das schreit „fuck the patriarchy“. Dieses Buch lässt mich mit dem Gefühl gesehen zu werden zurück, mit dem sanften Wissen ich bin nicht allein und wir sind verdammt viele. Es hat mir Hoffnung geschenkt, mir Wut erlaubt und mich ein paar Tränen gekostet. Ich werde es nicht zum letzten Mal gelesen haben. „GENAU WIE DIE ANDEREN - ZUM GLÜCK“ ❤️‍🩹

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