Bret Easton Ellis’ meisterhafter Roman erzählt eine traumatische Geschichte: Während seiner eigenen Schulzeit war ein Serienmörder in L.A. eine Bedrohung für die Jugendlichen.An der exklusiven Buckley Prep School taucht ein neuer Schüler auf. Robert Mallory ist intelligent, gutaussehend und charismatisch und zieht Bret magisch an. Obwohl sich Bret sicher ist, dass Robert ein düsteres Geheimnis hat, wird er Teil seiner Freundesgruppe. Als der Trawler, ein Serienmörder, der Jugendliche auf bestialische Weise umbringt, immer näher an ihn und seine Clique heranrückt, gerät Bret zunehmend in eine Spirale aus Paranoia und Isolation. Doch wie zuverlässig ist Bret als Erzähler? »The Shards« ist eine faszinierende Mischung aus Fakten und Fiktion, aus Realität und Fantasie, Sex und Eifersucht, Besessenheit und mörderischer Wut. Fesselnd, raffiniert, spannend, eindringlich und oft düster-komisch.
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The Shards
By Bret Easton Ellis, Stephan Kleiner
Bret Easton Ellis’ meisterhafter Roman erzählt eine traumatische Geschichte: Während seiner eigenen Schulzeit war ein Serienmörder in L.A. eine Bedrohung für die Jugendlichen.An der exklusiven Buckley Prep School taucht ein neuer Schüler auf. Robert Mallory ist intelligent, gutaussehend und charismatisch und zieht Bret magisch an. Obwohl sich Bret sicher ist, dass Robert ein düsteres Geheimnis hat, wird er Teil seiner Freundesgruppe. Als der Trawler, ein Serienmörder, der Jugendliche auf bestialische Weise umbringt, immer näher an ihn und seine Clique heranrückt, gerät Bret zunehmend in eine Spirale aus Paranoia und Isolation. Doch wie zuverlässig ist Bret als Erzähler? »The Shards« ist eine faszinierende Mischung aus Fakten und Fiktion, aus Realität und Fantasie, Sex und Eifersucht, Besessenheit und mörderischer Wut. Fesselnd, raffiniert, spannend, eindringlich und oft düster-komisch.
Popular Reviews(2)
Ich habe noch nie ein Buch von Bret Easton Ellis gelesen. "The Shards" hat mich fast vollends von sich überzeugen können. In diesem Buch geht es um eine Gruppe stinkteicher Teenager in ihrem Abschlussjahr. Sie leben sorglos vor sich her, bis ein Serienmörder die Idylle der 80er Jahre durchbricht. Im Herbst des Jahres 1981 kommt ein neuer Schüler in die Abschlussklasse und Bret Ellis ist sich sicher: ihm kann man nicht trauen. Als der Serienmörder immer engere Kreise um Bret und seine Freunde zieht, scheint dieser in seiner Vermutung bestätigt: Richard Mallory will sie alle töten. Dieses Buch ist wirklich anstrengend. Bret und seine Freunde sind reiche, verwöhnte Jugendliche, die alles bekommen, was sie wollen. Mit Leichtigkeit geben sie sich ihrer Lust, dem Alkohol und den Drogen hin. Ohne wirklich Befriedigung darin zu finden, sondern bloße Leere, die immer und immer wieder gefüllt werden muss. Das Buch zeigt auf so eindrückliche Weise, wie verwahrlost und ausgehöhlt diese Teenager tatsächlich sind. Bret versucht den Schein seines Daseins zu wahren. Denn er kann in den 80er Jahren nicht offen ausleben, was er eigentlich ist: ein schwuler junger Mann. Als der neue Mitschüler Richard auftaucht, ist Bret gleichzeitig unglaublich angezogen und abgestoßen von ihm. Er will ihm nah sein und misstraut ihm dabei auch zutiefst. Je weiter man jedoch in der Geschichte voran kommt, desto unklarer wird, was Bret eigentlich erzählen will. Seine Paranoia nimmt Seite um Seite zu und man weiß irgendwann nicht mehr, ob man ihm wirklich vertrauen kann oder nicht. Das macht das Buch umso spannender. Vor allem weil schnell klar wird, dass niemand Brets Meinung teilt. Das Buch ist gespickt mit expliziten Sexszenen, ist brutal und blutig und zeigt dabei ungeschönt die Wahrheit dieser Welt. Die Reichen und Schönen, die ohne mit der Wimper zu zucken diejenigen verschlingen, die ihnen nichts entgegen halten können. Jegliche Privilegien werden als gegeben betrachtet. Und auch wenn Bret hier und da durchschauen lässt, dass er sich dessen durchaus bewusst ist, bewegt er sich weiterhin selbstbewusst in dieser Welt. Das Buch hat mich wirklich komplett in seinen Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, wollte immer wissen wie es weitergeht. Und das, obwohl es mit über 700 Seiten durchaus seine Längen hatte. 100 Seiten zu streichen, wäre wirklich kein Fehler gewesen. Dennoch ist diese Geschichte wie ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Man will wissen, was mit diesen Teenagern passiert. Man will wissen wer Recht und wer Unrecht hat oder ob das überhaupt eine Rolle spielt. "The Shards" ist definitiv nichts für schwache Nerven aber von mir gibt's eine klare Empfehlung.
Das Buch ist so eigenartig und voller Spannung dass ich nach dem Lesen garnicht genau wusste was ich denn nun davon halten soll. Es hat mich gefesselt, die 700 Seiten sind nur so davon geflogen, konstant wird diese subtile (manchmal auch konkrete) Spannung aufrecht erhalten und irgendwie wird sie nie so richtig gelöst, nichtmal am Ende. Ganz fantastisch geschrieben, so gut, dass ich die brutalen und blutigen Szenen garnicht richtig lesen konnte.