3.2

Griechischstunden

von Han Kang

Format:Hardcover
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POR LA AUTORA GANADORA DEL PREMIO NOBEL DE LITERATURA 2024 Y EL PREMIO BOOKER INTERNACIONAL POR LA VEGETARIANA. En Seúl, una mujer asiste a clases de griego antiguo. Su profesor le pide que lea en voz alta pero ella permanece en silencio; ha perdido la capacidad del lenguaje, así como a su madre y la custodia de un hijo de ocho años. Su única esperanza de recuperar el habla es mediante el aprendizaje de una lengua muerta.El profesor, que acaba de regresar a Corea después de pasar media vida en Alemania, se encuentra dividido entre dos culturas y dos lenguas. También él afronta pé su vista empeora irreversiblemente a cada día que pasa, y convive con el miedo de saber que, cuando llegue la ceguera total, perderá toda autonomía.Con una belleza inusitada, las voces íntimas de estos dos protagonistas se intercalan y se cruzan en un momento de desesperación. ¿Será posible que encuentren en el otro el modo de salvarse, que la oscuridad dé paso a la luz y el silencio a la palabra?La aclamada autora de La vegetariana indaga en la pérdida, la violencia y la frágil relación de nuestros sentidos con el mundo para brindarnos una carta de amor a la filosofía, la literatura y el lenguaje, pero, sobre todo, a la esencia de la conexión humana y de lo que significa sentirse vivo.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: February 14, 2024

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Aktuelle Rezensionen(12)

3.2(61 ratings)
LarsRezension von Lars

In der ZEIT wird das Buch als "die vielleicht leiseste Liebesgeschichte der Welt" bezeichnet, und in gewisser Weise stimmt das auch. Mir war die Geschichte allerdings *zu* leise. Es ist weniger eine zusammenhängende Liebesgeschichte als vielmehr eine Reihung von Szenen und Impressionen, Erinnerungen und Reflexionen der Figuren, Briefen und unausgesprochenen Gesprächen. Romantische Liebe sucht man vergebens, eher findet ein vorsichtiges Annähern und verhaltenes Interesse aus der Ferne statt. Die Erzählinstanz wechselt oft, sodass nicht immer unmittelbar klar ist, wer an wen gerichtet wovon erzählt. Zudem springt die Handlung in der Zeit und ist daher manchmal etwas unübersichtlich. Die Sprache ist zart, feinfühlig, poetisch, erfasst Details der Umwelt und des Innenlebens der Figuren, doch fehlt es ihr an Kraft und Leidenschaft. Es ist eben wirklich eine leise erzählte Geschichte. Anders als "Die Vegetarierin", deren faszinierend befremdlicher Plot mich in seinen Bann zog, sodass ich das Buch an einem Tag verschlang, ließ mich "Griechischstunden" kalt. Einen richtigen Plot gibt es nicht, Dialoge ebensowenig (was natürlich auch der stummen Hauptfigur geschuldet ist), daher überwiegen Beschreibungen der Erzählinstanzen. Hauptsächlich beschreibende Bücher sagen mir persönlich nicht zu. Daher lässt mich das Buch leider enttäuscht zurück.

Sally84Rezension von Sally84

Den Wechsel der Erzählebenen fand ich nicht so leicht nachvollziehbar und daher teilweise etwas anstrengend.

Leilei ♡Rezension von Leilei ♡

Es war gut aber wie soll ich sagen..das Ende war irgendwie plötzlich

Rezension von

Das Cover ist in blau und weiß gehalten und spiegelt so die Farben von Griechenland wieder. Zu sehen ist ein Meander Motiv in blau auf weißem Grund. Im Zentrum kann man den Kopf einer Frau erkennen. Mir sprang das Cover ins Auge und so war ich neugierig auf die Geschichte dahinter.  Griechischstunden von Han Kang erschien im Aufbau Verlag. Ich wurde auf den Roman aufmerksam, durch den Literatur Nobelpreis für die Autorin im letzten Jahr. Von ihr habe ich bereits „Die Vegetarierin“ gelesen, es war im gewissen Sinne verstörend und nachdenklich zu gleich. Mit Griechischstunden hat die Autorin einen ganz anderen Ton getroffen. Hier geht es um zwei Menschen, die sich in Seoul beim Griechischunterricht kennenlernen. Sie ist dort als Schülerin und verfolgt Stumm den Unterricht, da sie ihre Stimme verloren hat, nach dem man ihr ihren Sohn entzogen hat. Er ist der Griechischlehrer, der sich akribisch auf seinen Unterricht vorbereitet, da ihm nach und nach das Augenlicht abhanden kommt. Er wuchs zwischen zwei Kulturen auf und lässt und als Leser daran teilhaben.  Die Geschichte wird aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Zum Einen haben wir da eine weibliche Person, deren Namen wir nicht erfahren. Sie erzählt aus der dritten Person. Sie ist eine gebildete Frau, die in ihrer Sprachlosigkeit gefangen zu sein scheint. Sie ist in der Welt der Sprachen zu Hause und so lernt sie Altgriechisch. Zu ihr ist mir folgendes Zitat in Erinnerung geblieben. „Sie schreibt: διεφθάρθαι [Anm. ist beschädigt] Ein Wortsinn, kalt und hart wie eine Säule aus Eis. Ein Wortsinn, so selbsterklärend, dass kein weiteres Wort nötig ist. Ein Wortsinn, der, hat man sich einmal entschlossen, das Wort auszusprechen, eine unwiderrufliche Aussage macht.“ Zum Zweiten ist da ein männlicher Ich-Erzähler. Er ist der Griechischlehrer, der in seiner Jugend mit seiner Familie nach Deutschland auswanderte und nun wieder in Südkorea lebt und sein Wissen weiter gibt. Er lernt jeden einzelnen Moment von seinem Unterricht zu Hause auswendig, damit niemandem auffällt, wie wenig ihm seine Augen noch von der Welt zeigen. Er besitzt eine dicke Brille und kann nur mit viel Licht und einer Lupe noch einzelne Worte erkennen.  „Als schließlich die Nacht hereinbrach, setzte ich mich auf den Boden des hölzernen Vorbaus eines großen Versammlungsraums, um das Schauspiel der Lichter zu beobachten, wenn die Lampions durch einen Windhauch in Bewegung gerieten." „Die roten Lampions, die sich über meinem Kopf aneinanderreihten, schaukelten leise im Wind, Schönheit und Ruhe ausstrahlend, einfach nur perfekt.“ Abwechselnd darf ich beiden Erzählern lauschen und immer tiefer in deren Vergangenheit eintauchen. Ich erlebe, wie sie an den heutigen Punkt gekommen sind, an dem sie in der Griechischstunde aufeinandertreffen. Fasziniert war ich von der gänzlichen Namenlosigkeit der Figuren. So kann man als Leser nicht wirklich eine Verbindung zu den Personen aufbauen, sondern bleibt als Betrachter im Nebel stehen. Nach und nach ergibt sich mir der Sinn der Erzählung und ich verfolge gespannt das Fortschreiten der Erblindung und den Versuch aus der der Sprachlosigkeit herauszukommen. Wie können die zwei miteinander kommunizieren? Die Frage habe ich mir immer wieder gestellt. Und warum besucht jemand einen Sprachkurs, der keine Stimme mehr hat? Diese Fragen werden dir beim Lesen bestimmt aufkommen. Tauche ein in diese nachdenkliche und tiefgründige Geschichte auf der Suche nach Antworten.  Bist du bereit für einen Roman der aktuellen Literatur Nobelpreisträgerin Han Kang? Für mich ist es der zweite Roman der Autorin, der mir sehr viel besser als der erste: Die Vegetarierin gefallen hat. Die Sprache kommt ganz ähnlich gewaltig daher, doch sind hier die Figuren nicht verstörend gezeichnet, sondern man kann eine gewisse Bindung zu ihnen aufbauen, auch wenn sie bis zum Ende als Namenlose Wesen stehen bleiben. Es ist keine Geschichte für zwischendurch, sondern ein Buch das zum Nachdenken und Mitdenken einlädt. Wie würde es dir ergehen, wenn du wüsstest in naher Zukunft würde dein Augenlicht verschwinden? Wie kämmst du damit klar, wenn dir in deiner Sprachlosigkeit dein Kind genommen würde? Dies sind nur ein paar Fragen, die durch den Roman angeregt werden. Ich empfehle das Buch gerne weiter, für alle die ungewöhnliche und Tiefgründige Geschichten mögen, die nicht einfach nur der Unterhaltung dienen, sondern eher in der aktuellen Literatur verortet sind.

coffeedate.with.myselfRezension von coffeedate.with.myself

I've read so many boring books but this one was next level. I enjoyed the beginning the storyline about the words but then I really don't remember anything that happened

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