Hanna, Zeyna und Cem – eine leuchtende Freundschaft, die in einem Sommer in den späten Achtzigerjahren ihren Anfang nimmt. Gemeinsam wachsen sie in einer Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet auf, bilden eine Wahlfamilie, in der Herkunft keine Rolle spielt. Zuhause ist, wo sie zusammen sein können. Doch je älter die Kinder werden, umso klarer treten die Unterschiede zwischen ihnen hervor. Mit dem 11. September 2001 wird ihre Freundschaft endgültig vor eine Zerreißprobe gestellt, bis sich die Risse zwischen Hanna und Zeyna zum Bruch ausweiten. Jahre später kehrt Hanna zurück in die alte Heimat, in die Wohnung ihrer verstorbenen Großeltern. Die Stadt steht still, und Hanna fühlt sich einsam. Cem, ihr Fels, ist immer noch da, aber Zeyna schon seit Jahren aus ihrem Leben verschwunden. Hanna begibt sich auf die Suche – nach Zeyna, nach Spuren ihrer Geschichte, nach dem, was damals zwischen sie fiel. Sprachlich zupackend und gleichzeitig poetisch erzählt Rasha Khayat von den Leer-stellen in unserem Leben und wie wir sie zu überwinden suchen, von der unendlichen Liebe in einer ungewöhnlichen Familienkonstellation und einer tiefen Freundschaft in einer Welt, die aus den Fugen gerät.
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Ich komme nicht zurück
By Rasha Khayat
Hanna, Zeyna und Cem – eine leuchtende Freundschaft, die in einem Sommer in den späten Achtzigerjahren ihren Anfang nimmt. Gemeinsam wachsen sie in einer Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet auf, bilden eine Wahlfamilie, in der Herkunft keine Rolle spielt. Zuhause ist, wo sie zusammen sein können. Doch je älter die Kinder werden, umso klarer treten die Unterschiede zwischen ihnen hervor. Mit dem 11. September 2001 wird ihre Freundschaft endgültig vor eine Zerreißprobe gestellt, bis sich die Risse zwischen Hanna und Zeyna zum Bruch ausweiten. Jahre später kehrt Hanna zurück in die alte Heimat, in die Wohnung ihrer verstorbenen Großeltern. Die Stadt steht still, und Hanna fühlt sich einsam. Cem, ihr Fels, ist immer noch da, aber Zeyna schon seit Jahren aus ihrem Leben verschwunden. Hanna begibt sich auf die Suche – nach Zeyna, nach Spuren ihrer Geschichte, nach dem, was damals zwischen sie fiel. Sprachlich zupackend und gleichzeitig poetisch erzählt Rasha Khayat von den Leer-stellen in unserem Leben und wie wir sie zu überwinden suchen, von der unendlichen Liebe in einer ungewöhnlichen Familienkonstellation und einer tiefen Freundschaft in einer Welt, die aus den Fugen gerät.
Popular Reviews(8)
In diesem Roman geht es um Hanna, Cem und Zeyna, die Ende der 1980er Jahre in einer Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet aufwachsen. Zeyna ist gerade mit ihrem Vater aus dem Iran geflüchtet, Cem hat türkische Wurzeln, und Hanna wächst bei ihren Großeltern auf. Die drei sind als Kinder unzertrennlich, und Hanna und Zeyna werden schnell beste Freundinnen. Doch irgendwann kommt es zu einem schweren Bruch zwischen den beiden, dessen Ursachen bis kurz vor Ende des Buches nicht offenbart werden. Der Roman springt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. In der Gegenwart fühlt sich Hanna einsam, besonders nach dem Tod ihrer Großmutter, die auch für Zeyna eine wichtige Bezugsperson war. Sie möchte den Kontakt zu Zeyna wiederherstellen, doch Zeyna verweigert sich und ist nicht erreichbar. Cem steht zwischen den beiden, will sich aber diesmal nicht einmischen. Hanna ist in einer schmerzhaften Vergangenheit gefangen, die sie nicht vollständig verarbeitet hat. Das Buch ist gut geschrieben und behandelt Themen wie Freundschaft, kulturelle Unterschiede und Konflikte. Allerdings hat mich das Ende des Romans enttäuscht. Als ich den Grund für den Bruch zwischen Hanna und Zeyna erfahren habe, war ich überrascht. Die Auflösung erschien mir zu einfach und überzeugte mich nicht vollständig. Ich würde dem Roman 3,5 Sterne geben.
Ein kurzweiliger Roman über Freundschaft, Zugehörigkeit und Entfremdung mit einem unerwarteten Ende. Der Schreibstil überzeugte mich nur teilweise, da für meinen Geschmack zu häufig Wortwiederholungen verwendet werden.
Was mir an diesem Roman am meisten gefallen hat ist, dass die Autorin es ohne groß abzuschweifen schafft Atmosphären zu schaffen. Ob für die Gegenwart des Romans (zur Pandemiezeit) oder für die Rückblenden, die die Kindheit und Jugend von Hannah, Zeyna und Cem beschreibt. Ich will in der Rezension gar nicht so in die inhaltlichen Details gehen. Es liest sich schnell und flüssig. Die Playlist, die Rasha Khayat hinzugefügt hat, habe ich stellenweise beim Lesen mitlaufen lassen. Das hat die Atmosphäre des Buches noch mehr unterstrichen. Und das Ende hat mich doch unerwartet erwischt. Es ist ein toller Roman, der hoffentlich viel Anklang finden wird.
die handlung hat mir gut gefallen, besonders das ende. es ist sehr leicht zu lesen.
Schöner Schreibstil, gut und schnell zu lesen. Man konnte gut mit “Hanna” mitfühlen.