Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: das Schreiben und das Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten – ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben. Hier holt er sich Inspiration, sammelt Kraft und trainiert die Zähigkeit, die er zum Schreiben braucht. Der Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das Sitzen am Schreibtisch gleicht er durch Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen Jahrzehnten professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlon und Ultralanglauf über 100 Kilometern hinzugekommen. Haruki Murakami erzählt eindringlich und komisch von seinen Frustrationen, vom Kampf gegen das stets lauernde Versagen und davon, wie er es überwindet. Denn für ihn bleibt das Laufen ein großes, wortloses Glück. Für seinen Grabstein wünscht er sich die Inschrift: »Haruki Murakami 1949-20**, Schriftsteller (und Läufer) – Wenigstens ist er nie gegangen.«
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Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede
von Haruki Murakami, Ursula Gräfe
Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: das Schreiben und das Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten – ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben. Hier holt er sich Inspiration, sammelt Kraft und trainiert die Zähigkeit, die er zum Schreiben braucht. Der Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das Sitzen am Schreibtisch gleicht er durch Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen Jahrzehnten professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlon und Ultralanglauf über 100 Kilometern hinzugekommen. Haruki Murakami erzählt eindringlich und komisch von seinen Frustrationen, vom Kampf gegen das stets lauernde Versagen und davon, wie er es überwindet. Denn für ihn bleibt das Laufen ein großes, wortloses Glück. Für seinen Grabstein wünscht er sich die Inschrift: »Haruki Murakami 1949-20**, Schriftsteller (und Läufer) – Wenigstens ist er nie gegangen.«
Aktuelle Rezensionen(9)
Habe mich durch das Buch gequält wie ich mich durch einen Marathon quälen würde 🤣
Gelesen um meine Liebe zum Laufen wieder zu finden, oder vielleicht auch nur einen anderen Zugang um mich wieder anzutreiben. Murakami schreibt wie ein Tagebuch über seine Reise als Läufer und es lest sich besser, als man vielleicht erwarten würde. Sein Zugang ist so pragmatisch und realistisch wie er nur sein kann, das finde ich tatsächlich sehr motivierend. Denn es muss nicht immer um große Gewinne oder noch größere Challenges gehen, manchmal ist es eine tägliche Praxis die man seit einem Vierteljahrhundert mal mehr mal weniger gut betreibt, die einem (quite literally) am Laufen hält.
das Buch ist vielleicht etwas für Marathonis/Langstreckenläufer. Für mich als Hobby Läuferin war es jetzt nicht so ausschlaggebend. Bin jetzt nicht mehr motiviert oder inspiriert mehr zu laufen. Vielleicht wenn ich das Buch ein paar Jahre früher gelesen hätte
Kleine teils interessante Anekdoten aus Haruki Murakamis “Laufkarriere”. Es lässt sich gut lesen, lieferte für mich aber keinen Mehrwert.
Persönliche Geschichte eines sehr disziplinierten Autors. Wenig reflektierte und eher egozentrische Selbstdarstellung. Aber sehr motivierend, selber weiter zu laufen.