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Schwimmen / Schweben

von Jaqueline Scheiber

Format:Hardcover
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Über den Mut, ins kalte Wasser zu springenEin glasklarer Essay über den Mut, Neues zu wagen und die befreiende Kraft des Schwimmens.Jaqueline Scheiber hat jegliche sportliche Disziplin lange gemieden. Zu groß war die Unsicherheit, zu fremd die Codes. Doch eines Tages fasst sie allen Mut zusammen und taucht sprichwörtlich ein in eine neue Welt. Sie entdeckt das Schwimmen für sich und mit jedem Zug fühlt sie sich leichter, mit jeder Bahn wächst die innere Ruhe. In ihrem Essay erkundet die Bestseller-Autorin, was Schwimmen in uns auslösen kann. Durch ihre Urgroßmutter, die nie schwimmen lernen durfte, und ihre Mutter, die für Ungarns Schwimmteam in internationalen Wettbewerben antrat, erkennt sie die politische Dimension des Schwimmens.Dieser Essay ist eine Liebeserklärung an das Strömende in uns, an die Möglichkeit, immer neue Wege zu finden und beweglich zu bleiben in unserem Alltag und unseren Gedanken.1. Auflage mit Farbschnitt!

Biografien & Memoiren
144 SeitenHardcover
Erschienen an: March 10, 2026

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.3(29 ratings)
CaroRezension von Caro

📖 Ü B E R D A S B U C H „Wenn du wüsstest, dass deine Tage gezählt wären, würdest du noch einmal ans Meer fahren?“ 🌊 Das Buch handelt von weitaus mehr als nur die Sportart des Schwimmens. Scheiber schreibt über das eigene Körpergefühl, über gesellschaftliche Erwartungen, das Körperbild in sozialen Medien, die Aussagekraft von Bademode, die Furcht vor offenen Gewässern, die Barrierefreiheit von Badestätten, Schwimmen als Leistungssport und und und … Die Autorin berichtet von ihren eigenen Erfahrungen, die sie mit dem Schwimmen gemacht hat: von der anfänglichen Angst ins Schwimmbad zu gehen, aufgrund von Unsicherheiten mit dem eigenen Körper, bis hin zur Findung der eigenen Schwimmroutine, die sich gut an ihren Alltag anpasst und für sie wohltuende Effekte für Kopf und Seele mitbringt. Insgesamt stellt die Autorin mehrere Fragestellungen, zu welchen sie ihre Gedanken offenbart, ohne diese abschließend zu beantworten - das überlässt sie dem Leser selbst. 💭 Teilweise stellt sie Fragen, über die ich, obwohl ich schon seit dem Kindesalter (gelegentlich) schwimme, noch nie nachgedacht habe und setzt Denkanstöße, die nachwirken und die ich künftig im Freibad oder am Badesee im Kopf haben werde. Was mir besonders gut gefallen hat war der ermutigende Aspekt, der sich durch das Essay gezogen hat. Die Autorin hebt hervor, dass jeder Mensch seine Problemzonen hat und fordert dazu auf, die Person dahinter wahrzunehmen, anstatt nur auf das Äußere zu achten. Außerdem ruft sie dazu auf, die Funktionen und Fähigkeiten des Körpers in den Vordergrund zu stellen, nämlich dass er es einem erlaubt den Alltag zu meistern, dich trägt und von A nach B bringt. Pluspunkte gibt’s auf jedenfalls für die tolle Gestaltung des Buches und das Lesebändchen. Aber auch für die kleinen Zeichnungen im Text und die süßen Gedichte ✨ Mein einziger klitzekleiner Kritikpunkt: aufgrund der geringen Seitenzahl (144 Seiten) wurden die meisten Themen nur oberflächlich angeschnitten, an manchen Stellen hätte ich gerne ein bisschen mehr Tiefe gehabt. ⭐️ F A Z I T Auch wenn ich nicht immer zustimme, hat mir das Essay spannende Gedanken und Ansätze der Autorin näher gebracht, die in Form von kleinen Anekdoten und Kurzgeschichten erzählt sind, aber auch durch wissenschaftliche Studien belegt und mit kurzen Gedichten ausgeschmückt wurden ✨

ChristinRezension von Christin

Entlang des Themas Schwimmen werden unter anderem Themen wie Körperbild und Klassismus aufgegriffen. Ich habe mich dabei erwischt das Buch bewusst wegzulegen, damit ich länger was davon habe. Wirklich toller Essay!

Ronja Rezension von Ronja

So ein tolles Essay.

Jacqueline RömerRezension von Jacqueline Römer

Große Essay-Liebe für dieses Buch Die Autorin nimmt die Leser:innen nicht nur mit ins Schwimmbad, aber das auch. Sie schaut auf ihre eigene Geschichte, in der zuvor Schwimmen kaum eine Rolle zu spielen scheint. Da ist zu zunächst die Urgroßmutter, die nie Schwimmen gelernt hat. Eher überraschend ist dann doch, dass die Mutter in ihrer Jugend Schwimmen als Leistungssport betrieben hat. Es geht um Vorsätze, deren Scheitern und x-te Neubeginne. Doch das ist längst nicht alles. Es geht um Körperbilder, Fettshaming, Klassismus. Und bestimmt habe ich noch etwas vergessen. Der Text regt zum Nachdenken an und ist dabei ausgesprochen ermutigend. Der Stil ist zugänglich und flüssig zu lesen. Am Ende hätte ich gerne noch mit der Autorin weiter geplaudert, weil ich mich gerade erst auf das Thema geworfen fühlte und nun mehr will. Aber da hilft u.a. ein Blick in die Quellenangaben, aus denen man sich weitere Literaturempfehlungen mitnehmen kann.

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