4.2

Unversehrt. Frauen und Schmerz

von Eva Biringer

Format:Softcover
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»Ein Mann bekommt Schmerzmittel. Eine Frau etwas für die Nerven.«Wie weiblicher Schmerz unterschätzt, übergangen und abgewertet wird. Eine feministische ErkundungMänner sollen stark sein, Frauen sind es angeblich nicht. Dabei bekommen sie Kinder und schmerzhafte Perioden, sie leiden häufiger an chronischen Schmerzen und sind stärker von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen. Gleichzeitig wird ihr Schmerz weniger ernst genommen und schneller ruhiggestellt: Auf einen schmerzmittelabhängigen Mann kommen gut doppelt so viele Frauen.Was müssen Frauen ertragen, und was tun sie sich selbst an? Gibt es eine spezifische Form von weiblichem Schmerz, und wenn ja, wo liegt sein Ursprung? Und wie könnte eine Welt aussehen, in der weiblicher Schmerz Gehör findet?In ihrem ersten Buch »Unabhängig« zeigt Eva Biringer, wie sich vor allem Frauen mit Alkohol betäuben, um in einer gegen sie gerichteten Welt funktionieren zu können.Mit »Unversehrt« legt Eva Biringer den Finger in die Wunde einer Gesellschaft, die den Schmerz der Frauen systematisch abwertet und gleichzeitig fetischisiert. In der Männerkörper in der Medizin noch immer die Norm sind, Schmerz als Währung für erbrachte Leistung und Lustgewinn akzeptiert ist, während seine unfreiwillige Variante betäubt oder disqualifiziert wird.Ein autobiografisches Plädoyer, weiblichen Schmerz ernst zu nehmen und ein Aufruf an alle Frauen, ihn in etwas Machtvolles zu verwandeln.

Self-Help, Health & Lifestyle
Softcover
Erschienen an: October 22, 2024

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Aktuelle Rezensionen(3)

4.2(15 ratings)
Tonka Rezension von Tonka

Ein grandioses Buch! Mich hat es wütend gemacht und traurig und ich werde es definitiv noch mal einmal lesen, weil es wahnsinnig vielschichtig um ein schmerzhaftes Thema geht, welches uns alle was angeht!

froschpapiRezension von froschpapi

3.5 und denkend

ValeskaRezension von Valeska

Eva Biringer holt das Thema Schmerz aus der Tabuzone und bringt in verschiedenen thematischen Kapiteln eine wichtige Zusammenstellung, wie in der Vergangenheit und Gegenwart in der Gesellschaft mit dem Thema Schmerz bei Frauen umgegangen sind und dies immer noch tun. Umrahmt wird ihre wissenschaftliche Analyse von der persönlichen Geschichte ihrer Großmutter, die, wie so viele Frauen auch, von der Medizin und ihrer Umgebung nicht ernst genommen wurde. Das Buch zeigt viele Missstände auf, gibt aber auch Hoffnung und hat zumindest mir, sehr viele konkrete Tipps gegeben, wie ich vorgehen kann, wenn meine Schmerzen nicht ersten genommen werden. Ich hoffe, dass dieses Buch von vielen Menschen - vor allem männlichen gelesenen Personen - auch gelesen wird.

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