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Das Debüt von Curtis Sittenfeld – ein »cult classic« (New York Times) Eine einfühlsame, schmerzhaft komische Coming-of-Age-Geschichte, die von Klasse und Teenage Angst in einem Eliteinternat erzählt »Für alle, die sich wünschen würden, Holden Caulfield wäre ein Mädchen.« US World Report

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
592 SeitenSoftcover
Erschienen an: February 10, 2026

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Aktuelle Rezensionen(4)

3.6(15 ratings)
MarieRezension von Marie

Coming of Age. Konnte mich teilweise selbst sehr in der Protagonistin wiederfinden. Am Ende hat es sich für meinen Geschmack etwas zu sehr um den einen Jungen gedreht, der mir nicht so sympathisch war. Sonst aber gut.

Anna AmaliaRezension von Anna Amalia

~Dieses Buch war irgendwie anders als erwartet. Es war weniger diese schöne Found Family Atmosphäre, wie man es sonst oft liest, was ich aber sehr interessant fand! Die Protagonistin ist nicht immer sympathisch, aber die Freundschaften, die sie eingeht und ihre Gedanken fand ich super spannend! Was ganz neues für mich, weswegen ich es sehr genossen habe! Während des Lesens konnte ich mir nicht vorstellen, wie es enden könnte. Ich war dann auch recht überrascht und bin mir unsicher wie ich das Ende finde. Aber die letzten paar Seiten haben es dann doch noch schön abgerundet. Was ich vorher auch nicht wusste, war dass man die Protagonistin durch ihre ganze Zeit an dieser Schule begleitet (4 Jahre). Die Kapitel sind sehr lang, was definitiv Geschmackssache ist🫣 Was mich aber wirklich gestört hat, war wie viel Zeit zwischen den einzelnen Kapiteln vergeht und dass man oft nicht erfahren hat, wie die eine Sache im Schuljahr überhaupt zu Ende ging. Manche Dinge hätte ich gerne ausführlicher gelesen... Vielleicht hätte mir das Buch als Reihe, aufgeteilt in die einzelnen Schuljahre, noch etwas besser gefallen. Aber wenn man auf Internatsgeschichten steht, dann kann ich das Buch durchaus empfehlen!🤗~

NoraRezension von Nora

Prep hat so einige Gefühle in mir hinterlassen. Genau wie die Protagonistin, die sich mitten in ihrer Teenagerzeit befindet, führt der Roman einen chaotisch und unsicher durch die Schulzeit an einem Elite Internat. Mit Klischees wird nicht gespart, Vorurteile oftmals ausgeschlachtet und auch wenn Lee auf ihre Weise eine sehr authentische und für dieses Alter auch nahbare Protagonistin war, war sie für mich vor allem anstrengend, naiv und sehr stereotypisch. Hinzu kommen die ellenlangen Kapitel (8 Stück auf 590 Seiten verteilt…), die auf gewisse Weise zur Geschichte gepasst haben, sie aber nicht gerade einfacher zu lesen gemacht haben. Das Buch war keinesfalls schlecht (!) und zwischen den Zeilen, dem schwierigen Verhalten und den Vorurteilen gab es sicherlich auch ganz viel Reflexion und Lerneffekt, die die Protagonistin eben erst später in ihrer Erwachsenen Phase erfährt (so wie es im Leben nun auch oft ist) und doch konnte es mich nicht vollends von sich überzeugen.

BrittaRezension von Britta

Curtis Sittenfelds Roman „Prep“ erzählt die Geschichte der 14-jährigen Lee Fiora, die dank eines Stipendiums das Eliteinternat „Ault“ in Boston besuchen darf. Lee findet sich plötzlich in einer Welt wieder, die von Reichtum, Selbstbewusstsein und sozialen Codes geprägt ist, die ihr völlig fremd sind. Als Mädchen aus einfachen Verhältnissen fühlt sie sich unter ihren wohlhabenden Mitschülerinnen und Mitschülern oft fehl am Platz und isoliert. Im Fokus des Romans steht Lees intensive Gefühls- und Gedankenwelt. Lee ist im Inneren sehr unsicher und ängstlich, beobachtet ihre Umgebung ständig und versucht verzweifelt, ihren Platz in dieser neuen sozialen Ordnung zu finden. Gerade diese Selbstzweifel und ihr starkes Bedürfnis dazuzugehören machen sie zu einer glaubwürdigen Figur. Sittenfeld gelingt eine authentische Figurenzeichnung, die typische Wünsche, Unsicherheiten und sozialen Ängste von Jugendlichen einfängt. Der Roman beschreibt ehrlich, wie stark Klassenunterschiede das Selbstbild prägen können und wie schwierig es sein kann, in einer neuen Umgebung Freundschaften zu schließen. Trotz ihrer Unsicherheit findet Lee schließlich eine wichtige Bezugsperson. Ihre Mitschülerin Martha wird zu ihrer engsten Freundin. „Prep“ ist ein klassischer Coming-of-Age-Roman, der die Entwicklung einer Jugendlichen über mehrere Jahre begleitet. Gerade junge Leserinnen und Leser dürften sich in Lees Unsicherheiten gut wiederfinden. Aus heutiger Perspektive bin ich allerdings nicht mehr ganz die Zielgruppe des Buches. Als Jugendliche hätte mir der Roman sicher noch besser gefallen. Ein Kritikpunkt ist die Länge. Mit fast 600 Seiten wirkt die Handlung stellenweise sehr langatmig. Da der Roman stark auf innere Beobachtungen und weniger auf äußere Ereignisse setzt, bleibt die Spannung manchmal gering. Für die kleinen High-school-Dramen ist der Roman, meiner Meinung nach, etwas zu lang. Insgesamt ist „Prep“ dennoch ein ehrliches und fein beobachtetes Buch über Selbstzweifel, soziale Unterschiede und das Erwachsenwerden. Trotz einiger Längen überzeugt der Roman durch seine authentische Darstellung jugendlicher Gedanken und Gefühle.

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