2.8

Nur das Allerbeste

von Zoe Dubno, Anke Caroline Burger

Format:Hardcover
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Die perfekte Strandlektüre für den kleinen Hater in unsBla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla – und eine fette Syphilis dazu!

Selbsthilfe, Gesundheit & Lifestyle
270 SeitenHardcover
Erschienen an: April 16, 2026

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BrittaRezension von Britta

Mit „Nur das Allerbeste“ wirft Zoe Dubno einen schonungslosen Blick auf die New Yorker Kunst- und Kulturszene. Die Ich-Erzählerin kehrt nach fünf Jahren zurück nach New York, nachdem ihre Freundin Rebecca verstorben ist. Wieder landet sie in der Bowery Street bei Eugene und Nicole, reichen Mäzenen, in deren Loft sich regelmäßig die junge New Yorker Kunst- und Kulturszene trifft. Der Roman lebt dabei weniger von Handlung. Es sind vielmehr die Gedanken, Erinnerungen und scharfen Beobachtungen der Erzählerin. Gelungen fand ich, wie Dubno diese Welt beschreibt, nämlich als pseudointellektuell, arrogant, oberflächlich und völlig losgelöst vom normalen Leben. Man spürt regelrecht die Verachtung, die diese Figuren allem entgegenbringen, was nicht zu ihrem elitär wirkenden Mikrokosmos gehört. Gleichzeitig hatte ich aber auch das Gefühl, dass die Ich-Erzählerin selbst nicht frei davon ist. Auch sie hält sich stellenweise für belesener oder reflektierter als die anderen. Vielleicht zu Recht, vielleicht aber auch nicht. Ein Highlight war für mich der Auftritt von „Dr. Beethoven“, der den selbstgefälligen Schriftsteller Alexander verbal auseinandernimmt und erklärt, was Literatur für ihn wirklich bedeutet. Erst dort scheint die Erzählerin überhaupt zu begreifen, mit was für pseudointellektuellen Menschen sie sich umgibt. Auch das Finale mit der jungen Schauspielerin sitzt: Ihre Abrechnung mit der New Yorker Kunst- und Kulturszene bringt die Leere, den schönen Schein und die permanente Selbstinszenierung noch einmal perfekt auf den Punkt. Es war interessant, einen Einblick in diese völlig andere Welt zu bekommen, aber ich war am Ende auch froh, die Tür wieder hinter mir schließen zu können. Die Inhaltslosigkeit, die toxischen Abhängigkeiten und die Oberflächlichkeit waren auf Dauer eher anstrengend als fesselnd. Vor allem, weil es scheinbar nie wirklich um Kunst oder Kultur geht, sondern fast ausschließlich um die eigene Selbstinszenierung. Für alle, die gern einen Blick in die New Yorker Kunst- und Kulturszene werfen wollen, ist das Buch genau das Richtige.

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