Schon als Mädchen rebelliert Peggy Guggenheim gegen die Etikette der New Yorker Upperclass. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters ist sie kaum erwachsen, als sie die jüdische Familiendynastie verlässt, um sich in das aufregende Paris der 1920er Jahre zu stürzen: Pernod mit Djuna Barnes, Shootings mit Man Ray, Affären mit Samuel Beckett und Max Ernst. Ihre mondänen Partys schreiben Geschichte. Doch Peggy ist entschlossen, der Welt mehr zu hinterlassen.Von New York über Paris bis nach Venedig erzählt »Peggy« von der leidenschaftlichen Suche nach persönlicher Freiheit und vor allem vom Glauben einer jungen Frau an die transformative Kraft der Kunst – und an sich selbst.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Peggy
von Rebecca Godfrey, Leslie Jamison, Britt Somann-Jung
Schon als Mädchen rebelliert Peggy Guggenheim gegen die Etikette der New Yorker Upperclass. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters ist sie kaum erwachsen, als sie die jüdische Familiendynastie verlässt, um sich in das aufregende Paris der 1920er Jahre zu stürzen: Pernod mit Djuna Barnes, Shootings mit Man Ray, Affären mit Samuel Beckett und Max Ernst. Ihre mondänen Partys schreiben Geschichte. Doch Peggy ist entschlossen, der Welt mehr zu hinterlassen.Von New York über Paris bis nach Venedig erzählt »Peggy« von der leidenschaftlichen Suche nach persönlicher Freiheit und vor allem vom Glauben einer jungen Frau an die transformative Kraft der Kunst – und an sich selbst.
Aktuelle Rezensionen(2)
Das Buch gibt einen sehr guten Einblick in die andauernde Suche von Peggy nach einem Gefühl von Glück, dass sie scheinbar nie wirklich gefunden hat in ihrem Leben. Bei mir hat es etwas gedauert, bis ich wirklich in das Buch hinein gefunden habe. So etwa ab Seite 80 war ich dann allerdings wirklich gefesselt und wollte wissen, wie es weitergeht. Ich finde, das Buch ist sehr flüssig und in guter Sprache geschrieben. Es beschreibt allerdings sehr ausführlich die Kindheit und die erste Ehe. Danach deutlich geraffter die Zeit und die Begegnungen, bis sie ihre Galerie eröffnet. Die Kunstsammlerin, die Begegnung mit den Künstlern und ihre Arbeit kommen leider nur am Rande vor, was ich sehr schade finde. Aus dieser Perspektive gibt es bestimmt noch eine ganz andere Peggy Guggenheim als die, die im Buch dargestellt wurde. Ich hätte mir viel mehr Einblicke gewünscht in die Begegnungen mit Künstlern und in ihre Entscheidungen, Bilder auszuwählen. Trotzdem ist es ein lesenswertes Buch, wenn man Interesse an dem Menschen Peggy hat und sich einen Einblick in die Künstlerszene vor allem in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wünscht.
Bei der Beschreibung der Kindheit von Peggy in den Staaten spürt man schon die Besonderheit ihrer Persönlichkeit und dies ist sehr spannend zu lesen. Die Beschreibung über den Verlust ihrer ältesten Schwester fand ich besonders berührend und bei der Beschreibung ihrer tiefen Trauer kommt man der Person Peggy besonders nahe. Ebenso eindrucksvoll ist die Schilderung des pulsierende künstlerische Lebens in Paris der 20er Jahre. Jedoch hätte ich mir die Begegnungen Peggy Guggenheim mit bedeutenden Künstlern und Intellektuellen detaillierter gewünscht . Je länger man das Buch liest, umso mehr verliert sich die Persönlichkeit von Peggy. Vieles wird nur angerissen.Die Mutter Peggy kommt kaum vor. Der Aufbau ihrer Kunstsammlung und der Kunst Gallery ist nur ein kleiner Abschnitt gewidmet. Das find ich sehr schade. Insgesamt ist der Schreibstil sehr flüssig zu lesen , trotz kleiner Längen empfehlen ich dieses Buch sehr gerne weiter.