4.2

Wenn die Sonne untergeht

von Florian Illies

Format:Hardcover
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Im glühend heißen Sommer des Jahres 1933 spitzt sich die politische Lage in Deutschland immer weiter zu – und genauso die der Familie Mann. Thomas, Katia und ihre sechs Kinder landen nach ihren abenteuerlichen Fluchten aus der Heimat durch puren Zufall am südfranzösischen Mittelmeer, in Sanary-sur-Mer. Ein Ort, eine Familie, drei Monate bei dreißig Grad – Florian Illies erzählt von der Trauer um den Verlust der Heimat. Von Wehmut und vom Überlebenswillen, obwohl die alte Welt einzustürzen droht. Und er erzählt von der großen Zerreißprobe zwischen Klaus und Erika Mann und ihrem Vater.

Biography & Memoir
Hardcover
Erschienen an: October 22, 2025

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.2(49 ratings)
KikiRezension von Kiki

Das Buch ist in den bekannten Florian Illies Schreibstil geschrieben. Es reiht sich Anekdote an Anekdoten in leichter, unterhaltsamer Weise. Dies aber immer mit dem Hintergrund des Exils und der Suche nach einer neuer Heimat für die Familie Mann. Nicht nur für Fans von Thomas Mann ein sehr unterhaltsames Buch

Ellen Rezension von Ellen

Großartig! Es gewährt Einblicke in die Befindlichkeiten der Familienmitglieder untereinander, zeigt ihre Stärken und Schwächen auf und ihre Lebenssituationen im Kontext des beginnenden Nationalsozialismus. Ein flüssig zu lesender durchaus spannender Roman, belegt durch historisch Ereignisse

L Dot RichRezension von L Dot Rich

Eine oberflächlich Darstellung eines immer noch sehr privilegierten Mann(es), der sich selbst stets am nächsten gewesen zu sein scheint, (und seiner Familie) in einer eigentlich dramatischen Zeit, die ein Gefühl von Belanglosigkeit zurücklässt.

ManuRezension von Manu

Wow, in weniger als 30 Stunden habe ich dieses Buch verschlungen, obwohl es alles andere als leichte Kost ist. Erzählt wird das Jahr 1933. Das Jahr, in dem Thomas Mann samt Ehefrau Katia auf Vortragsreise gehen und nicht mehr nach Hause zurückkehren können. Die Nazis sind in Deutschland auf dem Vormarsch, auch wenn Thomas Mann meint, dieses Phänomen würde sich in wenigen Monaten erledigen, beginnt eine jahrelange Flucht. Florian Illies kann wunderbar erzählen, man fühlt sich, als säße man tagtäglich am Esstisch der Manns, als wäre man dabei, wenn Tagebucheinträge geschrieben werden und Briefe hin und hergeschickt werden. Einziger, kleiner Kritikpunkt: sehr oft wird auf Fotomaterial verwiesen, es werden Fotos beschrieben und die Entstehungsgeschichte erklärt, jedoch gibt es leider keinen Bilderteil. Auch Internetrecherche bringt nicht viel. Trotzdem ein wunderbares Buch, bisher das beste Buch, das ich von Florian Illies gelesen habe.

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