4.1

Lügen, die wir uns erzählen

von Anne Freytag

Format:Hardcover

Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Doch sie hat es nicht getan. Wie sie so vieles nicht getan hat. Dann lässt Georg sie, wie es das Klischee will, für eine Jüngere sitzen. Er hat sich verliebt. »Es ist einfach passiert.« Und Helene ordnet ihr Leben neu.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
384 SeitenHardcover
Erschienen an: March 20, 2024

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Aktuelle Rezensionen(27)

4.1(313 ratings)
BetiRezension von Beti

Helene wollte ihren Mann eigentlich verlassen. Doch dann erfährt sie, dass sie schwanger ist, und bleibt bei ihm. Mit ihrem Herzen ist sie aber immer wieder bei ihrer ersten großen Liebe und fragt sich oft: Was wäre gewesen, wenn? Genau diese Gedanken hat die Autorin so schön beschrieben.Helene ist eigentlich eine erfolgreiche Schriftstellerin, aber wie so viele hat sie ihre ganz normalen Familienprobleme. Mit ihren zwei Teenagerkindern läuft nicht immer alles einfach, und auch mit ihrer Mutter gibt es immer wieder Schwierigkeiten. Eines Tages kommt ihr Mann nach Hause und sagt, dass es einfach passiert ist. Er hat sich in eine andere Frau verliebt und mit ihr geschlafen. Ab diesem Moment steht Helenes Leben wieder komplett auf dem Kopf.Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es ist eine Familiengeschichte, in der man sieht, wie sehr man oft versucht, es allen recht zu machen und dabei vergisst, wer man eigentlich selbst ist und was einen wirklich glücklich macht. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll erzählt, ich mag ihren Stil

KatrinRezension von Katrin

Dieses Buch ist sehr subjektiv und ich denke, jeder empfindet es anders. Es ist persönlich. Während mir die Heldin sehr unsympathisch war, entwickelte zwischenzeitlich das Buch seine Längen. Der Schlussteil hat mich dann versöhnt, Helene wurde zur Freundin und ich dachte darüber nach, was ein verstelltes Leben anrichten kann. All die Missverständnisse, die man sich mit klaren Worten sparen könnte. Wie viel davon gibt es um mich herum? Wo stehe ich? Was geb ich nach außen zu und was nicht? Wie lebt man authentisch? Das Buch wirft viele Fragen auf, birgt nicht alle Antworten... und doch prallt es auf das persönliche Schutzschild und hinterlässt Risse. So sollte Literatur sein.

swiftie Rezension von swiftie

Ich liebe den Schreibstil der Autorin und wie sie Figuren zum Leben bringt. Die Protagonist:innen sind sehr realistisch gezeichnet, was ich persönlich liebe. Leider hat mir auf der Handlungsebene etwas gefehlt, dass das Buch für mich fesselnd gemacht hätte. Auch die POV von Anna fand ich persönlich viel zu spät eingebracht und deshalb irgendwie unnötig? Insgesamt hat es nach dem für mich sehr stark geschriebenen Anfang trotz der wenigen Seiten dann doch einige Längen gehabt. Möchte dennoch weiteres von der Autorin lesen!

YaseRezension von Yase

Mal ein ganz anderer Stil als ich sonst lese. Hat mir gut gefallen, gerade auch das Ende.

Sophia Rezension von Sophia

⭐⭐⭐⭐☆ Ich mochte das Buch insgesamt wirklich gerne, auch wenn es zwischendurch ein paar Längen hatte. Manche Kapitel haben sich etwas gezogen und der Schreibstil war durch die vielen Metaphern teilweise sehr bildhaft. Das hat zwar zur Stimmung gepasst, war für mich aber manchmal etwas anstrengend. Besonders stark fand ich die Figuren. Ich fand sie sehr authentisch und gut beschrieben. Die Entwicklungen im Laufe des Buches waren auch gut nachvollziehbar. Insgesamt lebt das Buch für mich vor allem von den Beziehungen zwischen den Charakteren. Alte Liebe, unausgesprochene Konflikte und die Frage, ob man mit der Vergangenheit wirklich abschließen kann, ziehen sich durch die ganze Geschichte. Trennung, Erwartungen, unausgesprochene Probleme, Ignoranz, Aufgaben an die Frau.

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