Fabian Neidhardt schreibt mit links, seit er einen Stift halten kann, und erzählt Geschichten, seit er 12 ist. 1986 wurde er als erstes Kind von vieren in eine polnisch-italienische Familie geboren, ist auf einem Friedhof groß geworden, studierte u. a. Literarisches Schreiben in Hildesheim und lebt in Stuttgart und Hamburg. Nach „Immer noch wach“ (2021) und „Nur ein paar Nächte“ (2023) erscheint im März 2025 mit „Endlosschleifentage“ der dritte Roman von Fabian Neidhardt bei Haymon.
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Endlosschleifentage
von Fabian Neidhardt
Fabian Neidhardt schreibt mit links, seit er einen Stift halten kann, und erzählt Geschichten, seit er 12 ist. 1986 wurde er als erstes Kind von vieren in eine polnisch-italienische Familie geboren, ist auf einem Friedhof groß geworden, studierte u. a. Literarisches Schreiben in Hildesheim und lebt in Stuttgart und Hamburg. Nach „Immer noch wach“ (2021) und „Nur ein paar Nächte“ (2023) erscheint im März 2025 mit „Endlosschleifentage“ der dritte Roman von Fabian Neidhardt bei Haymon.
Aktuelle Rezensionen(2)
Rezension zu „Endlosschleifentage“ von Fabian Neidhardt Endlosschleifentage habe ich wirklich ins Herz geschlossen. Besonders berührt hat mich, wie sensibel und zugleich ehrlich der Umgang mit dem Thema Tod dargestellt wird. Das Buch zeigt eindrücklich, wie unterschiedlich Menschen trauern – und dass es kein „richtig“ oder „falsch“ im Umgang mit Verlust gibt. Sehr bewegend fand ich auch, wie greifbar beschrieben wird, wie schwer es sein kann, den Alltag weiter zu bewältigen, während innerlich alles stillzustehen scheint. Dabei wird deutlich, wie entscheidend die jeweilige Beziehung zu einem Menschen für die Intensität der Trauer ist. Genau dieser Aspekt wurde in der Geschichte sehr feinfühlig und nachvollziehbar herausgearbeitet. Eine besondere Bedeutung hatte das Buch für mich auch deshalb, weil ich es begonnen habe, als es in meiner Familie noch keinen Trauerfall gab – und kurze Zeit später doch. Dadurch haben mich viele Gedanken und Passagen noch einmal auf einer ganz anderen Ebene erreicht. Der einzige Punkt, der mir nicht ganz so gefallen hat, war das Ende. Es kam für mein Empfinden etwas zu schnell, und ich hätte mir weniger abrupte und starke Zeitsprünge gewünscht. Dennoch ist die Geschichte unglaublich schön geschrieben und hat mich nachhaltig bewegt. Ein Buch, das bleibt. 🤍
Katha, Davids Frau und Kingas beste Freundin ist gestorben. Autounfall, einfach aus dem Leben gerissen. Marie wohnt auf dem Friedhof und zeigt David, dass es auch etwas nach dem Tod eines geliebten Menschen gibt. Ein unfassbar gefühlvolles Buch, das die unterschiedlichen Arten von Trauer aufzeigt. Einfach nur empfehlenswert und berührend.