4.5

Ein Psalm für die wild Schweifenden

von Becky Chambers, Karin Will

Format:Hardcover
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Vor Jahrhunderten entwickelten die Roboter auf dem kleinen Mond Panga ein Bewusstsein ihrer selbst – worauf sie umstandslos in der Wildnis verschwanden und zu einem Mythos wurden, zu einer urbanen Legende. Den Menschen hingegen ist es seither gelungen, die Klimakrise zu überwinden und zu einem gedeihlichen Dasein im Einklang mit ihrer Umwelt zu finden. Dex zieht als Teemönch mit Fahrrad nebst Wohnanhänger durch die Lande und lädt in den Siedlungen zu besinnlichen, therapeutischen Gesprächen ein. Doch die Welt gerät aus den Fugen, als urplötzlich ein Roboter aus dem Wald tritt und die Frage stellt: »Was brauchen die Menschen?« Der erste Teil eines Doppelromans, der sich bewusst der heute vorherrschenden Untergangsstimmung entgegenstellt und, mit leichter Hand erzählt, ein positives Zukunftsszenario entwirft.

Science-Fiction & Fantasy
188 SeitenHardcover
Erschienen an: January 15, 2024

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.5(11 ratings)
LutzRezension von Lutz

„Ein Psalm für die wild Schweifenden“ ist wie eine wohlige Umarmung. 🌿🤖 Ein ruhiges, kluges Buch über Teemönch Dex und den Roboter Helmling. Es erinnert uns daran, dass wir nicht immer auf alles eine Antwort brauchen und dass Zuhören (und Tee!) oft die beste Medizin ist.

JuliaRezension von Julia

Was für eine Wundergeschichte über Empathie, Neugier, Mut und die Heilkraft von kleinen Annehmlichkeiten. 2. Lesung: Dex Suche nach Bestimmung ist so relatable! Und Helmlings Verwunderung darüber, dass Dex so etwas braucht, ebenfalls. Alles lädt in diesem Buch so sehr dazu ein, innezuhalten und nachzudenken. Ganz dem Sommerbären zu huldigen und sich eine Tasse Tee zu genehmigen, während man dieser Solarpunk-Utopie in ihre wunderbaren Vorstellungen einer möglichen Welt folgt. „The sheets were creamy, the pillows plentiful, the blankets heavy as a hug. It looked impossibly easy to fall into and equally difficult to get out of.” “Despite these blessings, sometimes Dex could not sleep. In those hours, they frequently asked themself what it was they were doing. They never truly felt like they got a handle on that. They kept doing it all the same.” “Nobody in the world knows where I am right now, they thought, and the notion of that filled them with bubbling excitement. They had canceled their life, bailed out on a whim.” “‘I don’t know. It was just this… this crazy idea that popped into my head on a day when the thought of going down the same road and doing the same thing one more time made me feel like I was going to implode. It was the first idea in forever that made me feel excited. Made me feel awake. And I’ve been so desperate for that feeling, so desperate to just enjoy the world again, that I…’ ‘You followed a road you hadn’t seen,’ Mosscap said.” „Wer Veränderung, Glück oder Trost sucht, muss sich selbst darum bemühen. Und genau das habe ich damals in dem Schrein gelernt. Ich dachte, naja eine Tasse Tee ist vielleicht nicht unbedingt superwichtig - oder ein Dampfbad oder ein schöner Garten. Letzten Endes sind sie komplett überflüssig. Aber die Menschen, die wirklich wichtige Arbeit leisten- bauen, kochen, lehren, heilen-, die kamen alle zum Schrein. Er war die winzige Anregung, die dazu beitrug, dass wichtige Dinge erledigt wurden.“ „Der Widerspruch besteht also darin, dass das Ökosystem als Ganzes auf die Zurückhaltung aller Beteiligten angewiesen ist, um nicht zu kollabieren, aber die Beteiligten haben keinen angeborenen Mechanismus, der ein solches Verhalten begünstigen würde. Außer der Angst. Außer der Angst, und das ist ein Gefühl, das alle um jeden Preis vermeiden oder beenden wollen.“

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