Die Romanvorlage für A Haunting in Venice, Kenneth Branaghs neuesten Poirot-Film (Kinostart September 2023)Joyce Reynolds ist kein beliebtes Mädchen. Als sie auf einer Halloween-Party jedem, einschließlich der berühmten Kriminalautorin Mrs Oliver erzählt, dass sie einen Mord beobachtet hat, glaubt ihr niemand. Als sie kurze Zeit später tot in der Bibliothek gefunden wird, ruft man Hercule Poirot herbei. Doch er muss erst einmal herausfinden, ob er einen Mörder oder einen Doppelmörder sucht.
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Die Halloween-Party
von Agatha Christie, Hiltgunt Grabler
Die Romanvorlage für A Haunting in Venice, Kenneth Branaghs neuesten Poirot-Film (Kinostart September 2023)Joyce Reynolds ist kein beliebtes Mädchen. Als sie auf einer Halloween-Party jedem, einschließlich der berühmten Kriminalautorin Mrs Oliver erzählt, dass sie einen Mord beobachtet hat, glaubt ihr niemand. Als sie kurze Zeit später tot in der Bibliothek gefunden wird, ruft man Hercule Poirot herbei. Doch er muss erst einmal herausfinden, ob er einen Mörder oder einen Doppelmörder sucht.
Aktuelle Rezensionen(2)
- Worum geht's? - Der berühmte Hercule Poirot wird von einer befreundeten Schriftstellerin auf einen Mord aufmerksam gemacht und macht dich auf den Weg an den Ort des Geschehens. Auf einer Halloween Party wird die 13-jährige Joyce tot aufgefunden. Sie ist in einem Eimer mit Wasser und Äpfeln ertrunken. Ein tragischer Unfall oder war es doch Mord? Für Poirot steht fest, dass es kein Unfall war und nimmt direkt die Ermittlungen auf, denn dies scheint nicht der einzige Mord zu sein, um den er sich kümmern muss. Aus den aktuellen Geschehnissen, den Erkundigungen die er einholt und den Erkenntnissen die schon einige Jahre zurückliegen zieht er seine Schlüsse. Der Fall scheint schwer zu lösen. Denn eine Frage wirft sich auf – hat Joyce damals die Wahrheit gesagt, dass sie einen Mord beobachtet hat? Denn Joyce ist als notorische Lügnerin bekannt und daher nicht sehr glaubwürdig. Poirot stürzt sich dennoch in die Arbeit und macht sich an die Aufklärung! - Meine Meinung - Agatha Christie hat einen sehr fesselnden Schreibstil und durch die Kürze des Buches, kann man dieses kaum aus der Hand legen und muss es einfach in einem durch lesen – so ging es mir jedenfalls. Wenn man die Romane kennt, packt einen das Rätselfieber und man möchte nach Möglichkeit noch vor dem Ende selber zur Lösung kommen. Hier aber hat mich die Autorin mehrfach in Sackgassen geschickt – sehr geschickt und pfiffig! Das Miträtseln hat sich bei diesem Roman etwas schwierig gestaltet. Umso mehr freut man sich dann doch auf das Ende und die Lösung. Anhand des Titels kann man ebenfalls ein wenig in die Irre geführt werden, denn in diesem Roman ist wohl das gruseligste, dass ein 13-jähriges Mädchen getötet wird. Die Befragungen durch Poirot finden am Tag statt und es gibt dadurch sehr viele Dialoge/Gespräche. - Fazit - Agatha Christie Fans wissen den Roman zu schätzen. Wer einen Krimi lesen möchte und rätseln will ist hier auch an der richtigen Adresse! Aber was ich hier ganz klar sagen muss, das Buch und der Film sind verschieden und in keiner Weise vergleichbar. Wer zuerst den Film schauen möchte kann dies tun oder auch umgekehrt – hier kann man es halten wie man möchte. Das Buch kann ich auf jeden Fall besten Gewissens empfehlen, es war zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Spannender Roman für zwischendurch.
3,5