Der Weltbestseller von Bernhard Schlink in besonderer Ausstattung 75. Geburtstag von Bernhard Schlink am 6. Juli 2019
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Der Vorleser
von Bernhard Schlink
Der Weltbestseller von Bernhard Schlink in besonderer Ausstattung 75. Geburtstag von Bernhard Schlink am 6. Juli 2019
Aktuelle Rezensionen(46)
Ein gutes Buch und ein wichtiges Thema. eine wichtige Frage von Schuld und Vergebung nach dem zweiten Weltkrieg und die Frage, ob Einschränkungen von Menschen dazu geeignet sind, eine Tat weniger schwimmen erscheinen zu lassen, beziehungsweise ob es dazu führt, dass eben eine verminderte Schuldfähigkeit vorliegt. Und die Frage, durch welche Aktion im Leben man sich verantwortlich macht und durch welche nicht
Finde die Bewertung schwierig. Es ist ein wichtiges Thema und ich denke jeder sollte dieses Buch gelesen haben. Aber trotzdem lässt es mich auch mit vielen unangenehmen Gefühlen zurück. Es regt zum nachdenken an über Moral, über Grenzüberschreitungen, über eine Liebe, die als solche verstanden wird aber eher eine emotionale Abhängigkeit ist. Das Buch wirft Fragen auf und macht einen irgendwie wütend und sprachlos. Trotz dessen hier mit Emotionen gespielt wird, konnte ich mich aber trotzdem irgendwie nicht so richtig auf die Protagonisten einlassen. Ich habe das Buch vor Jahren schon einmal gelesen und konnte mich an vieles nicht erinnern. Vielleicht die klassische Verdrängung von unangenehmen Themen… trotzdem gebe ich eine ganz Klare Leseempfehlung.
Eine absolute Leseempfehlung, ein sehr gutes Buch mit guter Story und einer krassen Wendung. Irgendwie bleibt alles auch etwas im unklaren, aber das ist sehr positiv.
Der Vorleser ist ein beeindruckendes, tragisches und fesselndes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen hat. Besonders begeistert hat mich, wie gut der Autor die Gedanken und Gefühle der Charaktere schildert. Ihre inneren Konflikte und moralischen Dilemmata sind authentisch und nachvollziehbar beschrieben. Bernhard Schlink gelingt es auf eindrucksvolle Weise, komplexe Themen wie Schuld, Scham und Verantwortung literarisch greifbar zu machen.
„Die Schichten unseres Lebens ruhen so dicht aufeinander auf, dass uns im Späteren immer Früheres begegnet, nicht als Abgetanes oder Erledigtes, sondern gegenwärtig und lebendig.“